„Who owns Belo Monte?“ - Analyse ausländischer Beteiligungen am Belo Monte Projekt

Eine neue Studie von GegenStrömung zeigt, dass in dem drittgrößten Staudammprojekt der Welt 10 % ausländisches – auch europäisches – Kapital steckt.

Warum ist es wichtig, eine Studie zur Frage „Who owns Belo Monte?“ zu veröffentlichen, wenn der Bau des Staudamms schon begonnen hat und weit fortgeschritten ist und kaum noch aufzuhalten zu sein scheint? Der Staudamm Belo Monte ist für viele Kritiker und Gegner der Inwertsetzung Amazoniens Türöffner für weitere Staudämme. Allein in Amazonien werden bis zu 60 weitere Staudämme geplant, am Tapajos beispielsweise soll ein Komplex aus sieben Staudämmen entstehen. Die Regierung in Brasília verteidigt diese Staudämme gegen alle Kritiken mit dem Argument, die „Staudämme sind so minimalinvasiv wie Öl-Plattformen“: das Bau-Material werde per Helikopter eingeflogen und es erfolgten keine Einschnitte in die Biodiversität der Gegend. Wie die Regierung allerdings plant, den dann in Zukunft zu produzierenden Strom ohne den Bau von Überlandleitungen und -trassen zu bewerkstelligen, das ist bisher noch immer Brasílias Geheimnis.Weiterlesen

Veranstaltungen zu Belo Monte in Berlin, München und Wien

In der nächsten Woche (23.-27.4.) finden europaweit Veranstaltungen
bezüglich Belo Monte und der Beteiligung europäischer Konzerne an dem
umstrittenen Staudammprojekt in Pará statt.
 
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Veranstaltungsankündigung: Alles was Recht ist? Wie die Justiz für und gegen den brasilianischen Megastaudamm Belo Monte kämpft

Abendveranstaltung mit Helena Palmquist (Pressesprecherin Bundesstaatsanwaltschaft in Pará) und Verena Glass (Repórter Brasil/Movimento Xingu Vivo Para Sempre) am 23. April, 19:30 Uhr, Berlin.
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"25% an Belo Monte-Rückversicherung ist ein Skandal"

Gegenanträge auf Nicht-Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für Münchener-Rück-Aktionärsversammlung am 25. April eingereicht.
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Siemens: Menschenrechte missachten und Gewinne einstreichen

Organisationsbündnis protestiert bei Aktionärsversammlung gegen Beteiligung von Siemens am brasilianischen Belo Monte-Staudamm
München, 23.1.2013 Anlässlich der heutigen Hauptversammlung der Siemens AG in München demonstriert ein Bündnis von Menschenrechts- und Umweltorganisationen gegen den verantwortungslosen Einsatz von Siemens beim Staudammprojekt
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