Bischof Erwin Kräutler predigt gegen Wasserkraft

Bischof Erwin Kräutler, predigt bei dem Eröffnungsgottesdienst der 58. Misereor-Fastenaktion am 14. Februar 2016 im Würzburger Kiliansdom: …“Wasserkraftwerke werden lautstark als „saubere“ Energiequellen gepriesen. Wir aber stellen uns die Frage: Was heißt da „sauber“, wenn tausende Familien ihren Grund und Boden verlieren und bestenfalls in enge Fertigteilhäuschen zwangsumgesiedelt werden? Was heißt da „sauber“ wenn tausende…

Anti-Staudammproteste im Sudan

Die sudanesische Regierung hat im Januar ein Abkommen mit Saudi Arabien abgeschlossen, um die Staudämme Kajbar, Dal und El Shireik am Nil im Nordosten des Landes zu realisieren. Saudi Arabien wird den Bau der Dämme finanzieren. Der geplante 360 MW Kajbar Damm wird mehr als 10 000 Menschen aus ihren traditionellen Lebensräumen vertreiben und etwa…

Letzter frei fließender Fluss Chinas soll gestaut werden

Der Nu Fluss ist der letzte nicht gestaute Fluss Chinas. Die chinesische Regierung entscheidet nun über die Realisierung von zahlreichen Staudammprojekten an dem letzten frei fließenden Fluss des Landes. Seit 1949 wurden in China 86.000 Dämme gebaut, für die über 24 Millionen Menschen zwangsumgesiedelt wurden. den gesamten Artikel auf Ecowatch (auf Englisch) Lesen Sie hier…

GegenStrömung, Kritische Aktionäre, Pro Regenwald und Öku-Büro bei Siemens-Hauptversammlung am 26. Januar / Geschäftspartner missachten Menschenrechte und schädigen die Umwelt

Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre – Öku-Büro München – Pro Regenwald – Gegenströmung Gemeinsame Pressemitteilung – Berlin/Köln/München, 25.01.2016   Nicht-Regierungsorganisationen fordern von Siemens ein sofortiges Umsteuern beim Konzernhandeln Siemens-Staudammgeschäftspartner vertreiben und bedrohen Menschen Siemens ist Abnehmer von Rohstoffen aus menschenrechtlich zweifelhafter Produktion Siemens ist Klimakiller Anlässlich der Hauptversammlung der Siemens AG am 26. Januar…

Ökologische Zeitbombe

Ein erneuter Arikel im Guardian zu den zu erwartenden Folgen, die durch Dämme im Mekong entstehen. Wissenschaftler/innen warnen vor einer ökologischen Zeitbombe: Die Pläne, Dämme an den Zuflüssen zum den Tonlé Sap, dem größten See Südostasiens zu bauen, bedrohen die Ernährungssicherheit von über 20 Millionen Menschen. Lesen Sie hier  den gesamten Artikel des Guardians (auf…

Neue Studie zu Folgen von Staudammprojekten erschienen

Es ist eine neue Studie zu den weitreichenden Folgen von Staudammprojekten in tropischen Flussgebieten erscheinen. Wen wunderts – Staudämme führen zu gravierenden Verlusten in der Biodiversität der Flussgebiete und den Lebensgrundlagen der betroffenen ländlichen Bevölkerung…. Drei der wichtigsten tropischen Flussgebiete – der Amazonas, der Kongo und der Mekong – erleben einen noch nie dagewesenen Boom…

Globales Manifest gegen Wasserkraftprojekte als nachhaltige Form der Energiegewinnung

Was bedeutet das Pariser Klima-Abkommen für die Rechte der indigenen Bevölkerung? Jede rechtlich bindende Maßnahme in Bezug auf indigene Rechte wurde aus dem Abschlussdokument ausgeschlossen. Alles, was die Rechte Indigener betrifft, wird in der Präambel erwähnt, eine nicht verpflichtende Passage des Dokuments. An anderer Stelle wird die Anerkennung indigenen Umwelt-Wissens anerkannt, ohne dass ein Schutz…

Vorläufiger Stopp für Baram Damm

Einmal eine gute Nachricht aus dem Staudammgeschäft: Nach zwei Jahren fortdauerndem Protest ist das Staudammprojekt am Baram Fluss in Sarawak, Malaysien, vorerst gestoppt worden. Das Projekt hätte 400 qm Regenwald und 26 Dörfer zerstört. 20 000 Menschen hätten vertrieben werden müssen. Die lokale indigene Bevölkerung hatte den Damm zwei Jahre lang blockiert. Bleibt abzuwarten, wie…