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	<title>Europa &#8211; GegenStrömung</title>
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	<title>Europa &#8211; GegenStrömung</title>
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		<title>Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung geschlechtergerecht umsetzen</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/menschenrecht-auf-wasser-und-sanitaerversorgung-geschlechtergerecht-umsetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Löbbecke T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 13:59:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frei Fließende Flüsse]]></category>
		<category><![CDATA[gender]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 19.03.2026 hat GegenStrömung im Bündnis aus Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich des Internationalen Weltwassertags am 22. März 2026, der unter dem Motto „Water and Gender“ steht, die Bundesregierung aufgefordert, Geschlechtergerechtigkeit systematisch und strukturell in der internationalen Wasser-, Klima- und Entwicklungspolitik zu verankern, Investitionen in Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung auszubauen und die Entstigmatisierung der Menstruation&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19.03.2026 hat GegenStrömung im Bündnis aus Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen anlässlich des Internationalen Weltwassertags am 22. März 2026, der unter dem Motto „Water and Gender“ steht, die Bundesregierung aufgefordert, Geschlechtergerechtigkeit systematisch und strukturell in der internationalen Wasser-, Klima- und Entwicklungspolitik zu verankern, Investitionen in Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung auszubauen und die Entstigmatisierung der Menstruation aktiv zu fördern. Nur wenn die Menschenrechte auf Wasser und sanitäre Grundversorgung umfassend verwirklicht werden, können Frauen und Mädchen weltweit gleichberechtigt teilhaben – und nachhaltige Entwicklung gelingen. Zur Pressemitteilung geht es <a href="https://forumue.de/menschenrecht-auf-wasser-und-sanitaerversorgung-geschlechtergerecht-umsetzen/">hier</a> sowie folgend:</p>
<p>&#8222;Die Dringlichkeit ist hoch: Fehlende Toiletten und Hygieneeinrichtungen führen in vielen Ländern dazu, dass Mädchen die Schule abbrechen, Frauen von Erwerbsarbeit ausgeschlossen bleiben und das Risiko sexualisierter Gewalt steigt. Ohne Wasser, Sanitäranlagen und sichere Hygiene endet Bildung für viele Mädchen mit Beginn der Menstruation. Zugleich verschärft die Klimakrise bestehende Ungleichheiten. Dürren und Überschwemmungen verstärken Wasserknappheit und Konflikte – mit gravierenden Folgen für Frauen. Hinzu kommt, dass Deutschland aufgrund seiner Lieferketten weiterhin stark von globalen Ressourcen abhängig ist und durch seinen hohen virtuellen Wasserverbrauch trägt es zudem vielfach zur Belastung lokaler Wasserressourcen in anderen Regionen bei.</p>
<p>Zugleich rückt das Thema international stärker in den Fokus: Die Vorbereitungskonferenz für die UN-Wasserkonferenz 2026 fand am 26. und 27. Januar 2026 in Dakar, Senegal, statt. Die UN-Wasserkonferenz selbst wird vom 2. bis 4. Dezember 2026 ausgerichtet. Fragen von „Water and Gender“ müssen dort eine zentrale Rolle spielen.</p>
<p>„Wasser ist ein Menschenrecht – aber ohne sichere Sanitärversorgung bleibt es unvollständig. Gerade für Frauen und Mädchen entscheidet der Zugang zu Toiletten, Hygiene und sauberem Wasser über Bildung, Gesundheit und Schutz vor Gewalt“, erklärt Johanna Erdmann vom Berliner Wassertisch/ Blue Community Berlin.</p>
<p>„Die Klimakrise verschärft Wasserknappheit – und trifft Frauen und Mädchen am härtesten. Wer ihre Rechte stärkt, stärkt nachhaltige Entwicklung und Frieden zugleich.“</p>
<p>Nina Rothermel vom Weltfriedensdienst e.V. Jutta Himmelsbach, Misereor, die jüngst aus dem Südsudan zurückkehrte, betont: „Ohne Wasser, Duschen und sichere Toiletten können Mädchen nicht zur Schule gehen. Das bedeutet nicht nur Bildungsabbruch, sondern häufig Frühverheiratung und ein Leben ohne Perspektive.“ Ähnliche Herausforderungen zeigen sich auch in Senegal, wo Geschlechtergerechtigkeit und gerechte Wasserpolitik aktuell intensiv diskutiert werden.</p>
<p>Ulrike Dieterle, Naturfreunde verweist auf die internationale Verantwortung: „Als global tätige Umweltorganisation erleben wir in Projekten etwa in Togo oder Senegal, wie eng Umweltbildung, Geschlechtergerechtigkeit und Wasserfragen zusammenhängen. Das Thema ist bei uns fest verankert.“</p>
<p>“Staaten sind verpflichtet, das Menschenrecht auf Wasser auch außerhalb ihrer Grenzen gegenüber Wirtschaftsinteressen zu schützen. Die Bundesregierung gibt aber entgegen ihren eigenen Aussagen der Versorgung der deutschen Industrie mit Rohstoffen aus anderen Ländern oft Vorrang – zum Beispiel in der Außenwirtschaftsförderung. Insbesondere der Bergbau in Ländern ohne wirksame Regulierung verursacht oft Zerstörung und Verschmutzung von lebenswichtigen Wasserquellen für die örtliche Bevölkerung.Vor allem Frauen sind von den Folgen betroffen, da sie in der Regel für die Versorgung ihrer Familien zuständig sind“, fordert Gertrud Falk von FIAN Deutschland.</p>
<p>„Staudamm- und Wasserkraftprojekte verschärfen bestehende Ungleichheiten: Frauen und insbesondere indigene Frauen verlieren oft nicht nur Zugang zu Wasser und Lebensgrundlagen, sondern werden auch systematisch von Entscheidungsprozessen ausgeschlossen. Eine gerechte Wasser- und Energiepolitik muss ihre Rechte, ihr Wissen und ihre Perspektiven ins Zentrum stellen.“ erklärte Dominique Eckstein von GegenStrömung.</p>
<p>Michael Bender, Grüne Liga/ Stiftung Living Rivers erklärte: Flüsse sind natürliche Lebensadern und Quellen kultureller Identität, doch weltweit oft verschmutzt, begradigt und aufgestaut. Viele weltweite Staudamm- und Infrastrukturprojekte drohen die letzten ursprünglichen Wildflüsse zu zerstören. Doch es gibt auch Restaurationsprojekte, wie den Rückbau von 4 Staudämmen am Klamath River, die wir in unseren mit dem FUE gemeinsam veranstalteten Online-Seminaren vorstellen. Wir sollten uns von indigenen Völkern dazu inspirieren lassen, unsere Verbindung zu lebendigen Flüssen wiederherzustellen.“</p>
<p>Roland Brunner vom Netzwerk Blue Community kündigte an: „Zum Weltwassertag 2026 starten wir als Blue Community Network eine weltweite Kampagne, um die Menschenrechte auf Wasser und Sanitärversorgung in den Verfassungen aller Staaten zu verankern. Eine verfassungsrechtliche Anerkennung schafft die Grundlage, Verletzungen gerichtlich anzufechten, und stärkt die Wasserpolitik dauerhaft über einfache Gesetzgebung hinaus. Wo diese Rechte bereits in der Verfassung stehen, setzen wir uns für verbindliche Ausführungsbestimmungen und wirksame Kontrollmechanismen ein. Die Kampagne läuft bis zur UN-Wasserkonferenz vom 2. bis 4. Dezember 2026 und zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Im Juni wird zudem unsere Botschafterin Erin O’Donnell, Professorin an der Melbourne Law School, in Europa für lebendige Flüsse und die Rechte indigener Gemeinschaften werben. Wir laden Institutionen und Organisationen ein, sich anzuschließen und diese Plattform zu nutzen.“</p>
<p>Durmuş Ünlü, Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft ergänzt mit Blick auf die Situation in Deutschland: „Die kommunale Daseinsvorsorge trägt hierzulande die Umsetzung der Menschenrechte auf Wasser und Sanitärversorgung. Sie verpflichtet zu einer flächendeckenden, bezahlbaren und diskriminierungsfreien Versorgung. Geschlechtergerechtigkeit ist dabei kein Zusatz, sondern Voraussetzung einer menschenrechtsbasierten Wasser- und Abwasserwirtschaft.“</p>
<p>Das Bündnis im Forum Umwelt und Entwicklung – AG Wasser unterstützt daher die Kampagne und Aktionen vom Netzwerk Blue Community und ruft zu vielfältigen Aktivitäten rund um den 22. März auf. Ziel ist es, die enge Verbindung von Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik deutlich zu machen: Der Schutz von Wasserressourcen, die Stärkung öffentlicher Daseinsvorsorge und die konsequente Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit gehören untrennbar zusammen.</p>
<p>Pressekontakte:</p>
<p>Durmuş Ünlü | Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft I Koordinator AG-Wasser Tel: +49 (0)30 39 74 36 06 uenlue@aoew.de</p>
<p>Johanna Erdmann, Berliner Wassertisch/ Blue Community Berlin, johanna.erdmann@gmx.de</p>
<p>Jutta Himmelsbach, Misereor, jutta.himmelsbach@misereor.de</p>
<p>Ulrike Dieterle, Naturfreunde, ulrike.dieterle@naturfreunde-baden.de Gertrud Falk, FIAN Deutschland, g.falk@fian.de</p>
<p>Dominique Eckstein, GegenStrömung, dominique.eckstein@gegenstroemung.org</p>
<p>Michael Bender, Grüne Liga/ Stiftung Living Rivers, wasser@grueneliga.de</p>
<p>Roland Brunner, Blue Community Network, rbr@blue-community.net</p>
<p>Nina Rothermel, Weltfriedendienst e.V., rothermel@wfd.de.net &#8222;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme des zivilgesellschaftlichen Netzwerks AK Rohstoffe zum BMZ- Aktionsplan „Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit“</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/stellungnahme-des-zivilgesellschaftlichen-netzwerks-ak-rohstoffe-zum-bmz-aktionsplan-starke-partnerschaften-fuer-eine-erfolgreiche-wirtschaft-weltweit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Löbbecke T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2026 14:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 14. Januar 2026 haben die zivilgesellschaftlichen Organisationen des AK Rohstoffe, unter ihnen GegenStrömung, eine Stellungsnahme an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gesendet. In diesem führen sie ihre Befürchtung aus, dass das BMZ durch den Aktionsplan &#8222;Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit&#8220; und deren Ausrichtung eine folgenschwere Vernachlässigung seiner Kernaufgaben und&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. Januar 2026 haben die zivilgesellschaftlichen Organisationen des <a href="https://ak-rohstoffe.de/">AK Rohstoffe</a>, unter ihnen GegenStrömung, eine Stellungsnahme an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gesendet. In diesem führen sie ihre Befürchtung aus, dass das BMZ durch den Aktionsplan &#8222;Starke Partnerschaften für eine erfolgreiche Wirtschaft weltweit&#8220; und deren Ausrichtung eine folgenschwere Vernachlässigung seiner Kernaufgaben und eine Marginalisierung der Anliegen der lokalen Bevölkerung in den Zielländern und der globalen Zivilgesellschaft mit sich bringt. Mehr dazu in der Stellungsnahme <a href="https://ak-rohstoffe.de/wp-content/uploads/2026/01/AK-Rohstoffe-Stellungnahme_BMZ-Aktionsplan.pdf">hier.</a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/01/AK-Rohstoffe-Stellungnahme_BMZ-Aktionsplan.pdf">AK Rohstoffe Stellungnahme_BMZ Aktionsplan</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltige Finanzen: Europäische Zivilgesellschaft fordert Überarbeitung der EU Taxonomie</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/nachhaltige-finanzen-europaeische-zivilgesellschaft-fordert-ueberarbeitung-der-eu-taxonomie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2023 10:20:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass die Europäische Union mit der sogenannten Taxonomie definiert, welche Investitionen als nachhaltig gelten, ist grundsätzlich ein wichtiger Schritt. Das aktuelle Dokument ist jedoch in vielerlei Hinsicht nicht ambitioniert genug, um die doppelte Krise aus Klimwandel und Artensterben zu adressieren. In einem gemeinsamen Brief an EU Kommissar McGuiness fordern daher 45 Nichtregierungsorganisationen, darunter GegenStrömung, die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Europäische Union mit der sogenannten Taxonomie definiert, welche Investitionen als nachhaltig gelten, ist grundsätzlich ein wichtiger Schritt. Das aktuelle Dokument ist jedoch in vielerlei Hinsicht nicht ambitioniert genug, um die doppelte Krise aus Klimwandel und Artensterben zu adressieren.</p>
<p>In einem gemeinsamen <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/12/20231215-45NGOs-Letter-to-Commissioner-McGuiness-Next-taxonomy-steps-Dec23.pdf">Brief an EU Kommissar McGuiness</a> fordern daher 45 Nichtregierungsorganisationen, darunter GegenStrömung, die Taxonomie zu überarbeiten und zu erweitern.</p>
<p>Aus Sicht von GegenStrömung muss eine überarbeitete Taxonomie auch strengere Kriterien für Wasserkraftprojekte enthalten, die insbesondere der kurzfristigen Treibhausgaswirkung des in den Staubecken entstehenden Methans Rechnung trägt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zivilgesellschaftliches Statement zur Zerstörung des Kakhovka Staudamms in der Ukraine</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/zivilgesellschaftliches-statement-zur-zerstoerung-des-kakhovka-staudamms-in-der-ukraine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 13:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Dammbruch]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
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					<description><![CDATA[Link zum Statement: English, Russian, Ukrainian Am Dienstag verurteilten die Ukraine Nature Conservation Group (UNCG), GegenStrömung, International Rivers und mehr als zwanzig weitere zivilgesellschaftliche Organisationen die Zerstörung des Kakhovka-Damms und forderten die Vertreter der diese Woche in London stattfindenden Ukraine Recovery Conference (URC 2023) auf, nachhaltige Optionen zur Deckung des dringenden Energie- und Wasserbedarfs zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Link zum Statement: </strong></em><a href="https://www.internationalrivers.org/wp-content/uploads/sites/86/2023/06/Kakhovka-statement-English.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em>English</em></strong></a><em><strong>, </strong></em><a href="https://www.internationalrivers.org/wp-content/uploads/sites/86/2023/06/Kakhovka-statement-Russian.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em>Russian</em></strong></a><em>, <strong><a href="https://www.internationalrivers.org/wp-content/uploads/sites/86/2023/06/Kakhovka-statement-Ukrainian.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ukrainian</a></strong></em></p>
<p>Am Dienstag <a href="https://www.internationalrivers.org/wp-content/uploads/sites/86/2023/06/Kakhovka-statement-English.pdf">verurteilten die Ukraine Nature Conservation Group (UNCG), GegenStrömung, International Rivers und mehr als zwanzig weitere zivilgesellschaftliche Organisationen die Zerstörung des Kakhovka-Damms und forderten die Vertreter der diese Woche in London stattfindenden Ukraine Recovery Conference (URC 2023) auf, nachhaltige Optionen zur Deckung des dringenden Energie- und Wasserbedarfs zu verfolgen und gleichzeitig die natürlichen Ökosysteme in der Ukraine wiederherzustellen.</a></p>
<p>&#8222;Das Kakhovka-Wasserkraftwerk wurde als Massenvernichtungswaffe eingesetzt, die viele Todesopfer forderte und die Lebensgrundlage und das Zuhause von Tausenden von Menschen zerstörte, die nun Umweltflüchtlinge sind&#8220;, sagt Oleksii Vasyliuk, Vorsitzender der Ukraine Nature Conservation Group (UNCG). &#8222;Diese ökologische Katastrophe und die durch die russische Invasion verursachte großflächige Naturzerstörung untergraben das zukünftige Wohlergehen ganz Europas.&#8220;</p>
<p>Hunderttausende von Menschen und über vierzig geschützte Naturgebiete sind von dem Dammbruch betroffen, und giftige Sedimente, die sich seit Jahrzehnten hinter dem Damm angesammelt haben, wurden freigesetzt. Die Überschwemmung hat auch die natürlichen Ökosysteme und die biologische Vielfalt der einzigartigen Feuchtgebiete und Täler des Unteren Dnjepr stark in Mitleidenschaft gezogen. &#8222;Die Zerstörung des Staudamms stellt den schwersten einzelnen Schlag gegen die Umwelt während des Krieges dar. Dies ist ein Akt des Ökozids an der Umwelt und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit&#8220;, fügt Vasyliuk hinzu.</p>
<p>Die Katastrophe von Kakhovka ist auch eine eindringliche Erinnerung an die Gefahren, die von Dämmen ausgehen können. Zehntausende von Staudämmen auf der ganzen Welt befinden sich flussaufwärts von bewohnten Gebieten. Viele dieser Dämme sind in die Jahre gekommen und haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, und angesichts des Klimawandels werden sie noch anfälliger. Der zunehmende Einsatz von Staudämmen in Konfliktgebieten, von Syrien bis zum Irak, oder in Flusseinzugsgebieten auf der ganzen Welt, die Gegenstand großer Streitigkeiten sind, ist ein äußerst besorgniserregender Trend.</p>
<p>&#8222;Dämme, die in Friedenszeiten unsicher sind, stellen im Falle von Kriegen, gewaltsamen Konflikten und terroristischen Aufständen eine tödliche Gefahr dar&#8220;, sagt Josh Klemm, Co-Direktor von International Rivers. &#8222;Die Bewaffnung von Staudämmen in Kriegszeiten stellt eine reale und wachsende Bedrohung dar.&#8220;</p>
<p>Salman Khairalla, Direktor der Tigris River Protectors Association im Irak, fügt hinzu: &#8222;Es ist alarmierend, die Ausbeutung von Wasserressourcen und den strategischen Einsatz von Dämmen zu beobachten, um die Sicherheit und das Wohlergehen unschuldiger Bürger zu bedrohen. Diese Maßnahmen könnten eine schwere humanitäre und ökologische Krise auslösen&#8220;.</p>
<p>In der Erklärung wird darauf hingewiesen, dass die Katastrophe von Kakhovka eine Gelegenheit bietet, dringend einen nachhaltigeren Wiederaufbau vorzunehmen und die mit dem Wiederaufbau des 70 Jahre alten Staudamms und der Sanierung der veralteten Anlage verbundenen Gefahren und Probleme zu vermeiden:</p>
<p>&#8222;Der Wiederaufbau des Staudamms und seines 2000 km2 großen Stausees wäre angesichts der außerordentlichen Kosten, der hohen Umweltauswirkungen, der Anfälligkeit für Klimaveränderungen, der verbleibenden Gefahr der Zerstörung und der Verfügbarkeit nachhaltigerer Lösungen nicht der beste Weg&#8220;, heißt es in der Erklärung. Die Organisationen rügten Institutionen wie die International Hydropower Association, die eigennützig auf den milliardenschweren Wiederaufbau des Staudamms drängen.</p>
<p>Die Verfolgung nachhaltiger Alternativen stünde im Einklang mit dem vom Europäischen Parlament am 15. Juni 2023 gebilligten Grundsatz &#8222;Build back better&#8220; für den Wiederaufbau der Ukraine. Wie in der Erklärung der Zivilgesellschaft festgestellt wird, könnten Solar- und Windenergie leicht entwickelt werden, um die Energieproduktion von Kachowka zu einem Bruchteil der Kosten und des Zeitaufwands zu ersetzen, und das mit einem viel kleineren Fußabdruck. In der Zwischenzeit müssen sofort Maßnahmen zur Wiederherstellung der Wasserversorgung und Bewässerung ergriffen werden, anstatt sich auf den Stausee zu verlassen, dessen Wiederaufbau ein Jahrzehnt oder länger dauern könnte.</p>
<p>&#8222;Wir sind überzeugt, dass es unter den Bedingungen des Klimawandels die beste Lösung ist, die natürlichen Ökosysteme auf dem Gelände des bereits entleerten Stausees wiederherzustellen, der in der Vergangenheit den größten natürlichen Wald in der Steppenzone der Ukraine unter Wasser gesetzt hat. Die Wiederherstellung des Flusslaufs wird nicht nur die Stabilität der natürlichen Ökosysteme und die in der Vergangenheit verlorene biologische Vielfalt wiederherstellen, sondern auch die Qualität des von den Menschen genutzten Wassers erhöhen und damit die Lebensqualität verbessern&#8220;, so Oleksii über die Zukunftsvision.</p>
<p>Während die Wasserkraftindustrie auf der Wiederherstellung des Staudamms beharrt, rufen zivilgesellschaftliche Organisationen und Experten für nachhaltige Energie die in London Versammelten dazu auf, sich von dieser schrecklichen Katastrophe zu lösen und einen nachhaltigeren Weg der Erholung einzuschlagen.</p>
<p><strong>Pressekontakte:<br />
</strong></p>
<p><strong>Josh Klemm</strong>, +1 202 492 8904, <a href="mailto:jklemm@internationalrivers.org">jklemm@internationalrivers.org</a> (English)</p>
<p><strong>Bonnie Barclay</strong>, +1 323 363 4874, <a href="mailto:bbarclay@internationalrivers.org">bbarclay@internationalrivers.org</a> (English)</p>
<p><strong>Oleksii Vasyliuk</strong>, +380 97 100 04 73, <a href="mailto:vasyliuk@gmail.com">vasyliuk@gmail.com</a> (Ukrainian and Russian)</p>
<p><em><strong>Link zum Statement: </strong></em><a href="https://www.internationalrivers.org/wp-content/uploads/sites/86/2023/06/Kakhovka-statement-English.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em>English</em></strong></a><em><strong>, </strong></em><a href="https://www.internationalrivers.org/wp-content/uploads/sites/86/2023/06/Kakhovka-statement-Russian.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em>Russian</em></strong></a><em>, <strong><a href="https://www.internationalrivers.org/wp-content/uploads/sites/86/2023/06/Kakhovka-statement-Ukrainian.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ukrainian</a></strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildquelle: dsns.gov.ua, Creative Commons 4.0</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsames Manifest gegen neue Wasserkraftprojekte in Europa</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/gemeinsames-manifest-gegen-neue-wasserkraftprojekte-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 11:46:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
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					<description><![CDATA[150 Nichtregierungsorganisationen, darunter GegenStrömung, haben heute ein Manifest gegen den Bau von neuen Wasserkraftwerken in Europa veröffentlicht. Eine entsprechende Presseerklärung (auf Englisch) wurde auf der Seite von WWF veröffentlicht:https://www.wwf.eu/?uNewsID=1007466 Das Manifesto kann hier heruntergeladen werden (Englisch): https://wwfeu.awsassets.panda.org/downloads/stop_new_hydropower_in_europe_1.pdf]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>150 Nichtregierungsorganisationen, darunter GegenStrömung, haben heute ein Manifest gegen den Bau von neuen Wasserkraftwerken in Europa veröffentlicht. Eine entsprechende Presseerklärung (auf Englisch) wurde auf der Seite von WWF veröffentlicht:<br /><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.wwf.eu/?uNewsID=1007466&amp;fbclid=IwAR1Y7BgG0cQZr91XRVr7I66BvJtAzerMkWrWNWOIrUI7i_4ZTBJu4ry9JHg" target="_blank">https://www.wwf.eu/?uNewsID=1007466</a><br /><br />Das Manifesto kann hier heruntergeladen werden (Englisch): <br /><a href="https://wwfeu.awsassets.panda.org/downloads/stop_new_hydropower_in_europe_1.pdf">https://wwfeu.awsassets.panda.org/downloads/stop_new_hydropower_in_europe_1.pdf</a> </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="681" src="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2020/10/Atlantic-salmon-Norway©-Wild-Wonders-of-Europe-Magnus-Lundgren-WWF--1024x681.jpg" alt="" class="wp-image-2131" srcset="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2020/10/Atlantic-salmon-Norway©-Wild-Wonders-of-Europe-Magnus-Lundgren-WWF--1024x681.jpg 1024w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2020/10/Atlantic-salmon-Norway©-Wild-Wonders-of-Europe-Magnus-Lundgren-WWF--300x200.jpg 300w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2020/10/Atlantic-salmon-Norway©-Wild-Wonders-of-Europe-Magnus-Lundgren-WWF--768x511.jpg 768w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2020/10/Atlantic-salmon-Norway©-Wild-Wonders-of-Europe-Magnus-Lundgren-WWF--1536x1022.jpg 1536w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2020/10/Atlantic-salmon-Norway©-Wild-Wonders-of-Europe-Magnus-Lundgren-WWF-.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Atlantic salmon (Salmo salar) female, River Orkla, Norway, September 2008</figcaption></figure>
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