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	<title>Mount Polley &#8211; GegenStrömung</title>
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	<title>Mount Polley &#8211; GegenStrömung</title>
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		<title>Indigene Xatśūll legen Rechtsbeschwerde gegen Gerichtsurteil zur Erhöhung des Tailing-Damms der Mount-Polley-Mine in British Columbia ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 14:07:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor elf Jahren und einem Monat brach der Tailing-Damm der Mine von Mount Polley. Der Dammbruch in der Mount Polley-Mine steht ganz oben auf der langen Liste der Umweltkatastrophen, die auch enorme soziale Auswirkungen auf die lokal vor Ort vom Fließgewässer abhängigen lebenden Gemeinschaften hat: Es war der 4. August 2014 als der Damm brach.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor elf Jahren und einem Monat brach der Tailing-Damm der Mine von Mount Polley. Der Dammbruch in der Mount Polley-Mine steht ganz oben auf der langen Liste der Umweltkatastrophen, die auch enorme soziale Auswirkungen auf die lokal vor Ort vom Fließgewässer abhängigen lebenden Gemeinschaften hat: Es war der 4. August 2014 als der Damm brach. Rund 17 Millionen Kubikmeter Wasser zusammen mit 8 Millionen Kubikmeter von Restschlämmen aus der Bergbautätigkeit ergossen sich in den Polley Lake, den Hazeltine Creek und den Quesnel Lake. Der Tailing-Damm brach aufgrund eines geotechnischen Versagens einer Schicht aus Gletscherlehm in den Fundamenten unterhalb des Damms. Es dauerte Jahre bis das betroffene Fließgewässer wieder halbwegs intakt wurde, unter hohen sozialen Folgen für die lokalen Anwohner:innen wie Indigene First Nations, die vom und mit dem Fluss leben.</p>
<p>Doch elf Jahre nach dem Bruch beantragte die Betreiberfirma der Mount-Polley-Mine, Imperial Metals, die Dämme der Tailing-Rückhaltebecken um weitere vier Meter zu erhöhen. Um den Betrieb der Mine auszubauen &#8211; und um die Gewinnmargen zu erhöhen. Denn die Produktion von Kupfer und Gold infolge des Abbaus der Mine erzeugt riesige Mengen an Abraum, der vor Ort in dem Tailing gelagert wird. Und je höher der Damm des Tailings, desto mehr Abraum kann dort gelagert werden. Anfang des Jahres hatte die Staatsregierung von British Columbia der Betreiberfirma erlaubt, in dem Minenkomplex von Mount Polley die Dämme der Tailing-Rückhaltebecken um eben jene weiteren vier Meter zu erhöhen &#8211; und die betroffenen indigenen First Nations hatte Klage dagegen eingereicht, da sie ihre verbrieften Konsultationsrechte mißachtet sahen (<a href="https://www.gegenstroemung.org/blog/indigene-first-nation-aus-british-columbia-klagen-gegen-eine-erhoehung-der-tailing-daemme-von-mount-polley-wo-2014-ein-dammbruch-einen-ganzen-flusslauf-zerstoerte-und-verseuchte/" target="_blank" rel="noopener">GegenStrömung berichtete</a>). Anfang August hatte das in British Columbia zuständige Gericht entschieden (<a href="https://www.gegenstroemung.org/blog/oberster-gerichtshof-von-british-columbia-tailing-damm-der-mount-polley-darf-erhoeht-werden/" target="_blank" rel="noopener">GegenStrömung berichtete</a>), dass die Konsultation der Provinzregierung mit den Xatsull ordnungsgemäß gewesen sei. „Ich halte die Konsultation in diesem Fall für gründlich, und vor allem hat der von der Provinz angewandte Prozess den Xatsull reichlich Gelegenheit gegeben, ihre Sichtweise darzulegen“, sagte der zuständige Richter. Vertreter:innen der First Nation erklärten laut Medienberichten in einer zitierten Stellungnahme, sie seien von dem Urteil enttäuscht. NUn aber zeigen sie, dass sie nicht nur enttäusct sind, sondern gegen dieses Urteil ankämpfen werden: Sie <a href="https://www.cbc.ca/news/canada/british-columbia/first-nations-mount-polley-mine-challenge-1.7624346" target="_blank" rel="noopener">reichten Beschwerde bei Gericht ein</a>.</p>
<p>Die Xatśūll First Nation hofft durch den Rechtseinwand, die kürzlich ergangene Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von British Columbia aufzuheben, mit der ihr Antrag abgelehnt wurde, die Erhöhung des Pegels des Tailing-Damms am Standort der Mount-Polley-Mine zu stoppen. Die First Nation Xatśūll sagen in ihrer Klage, dass die Genehmigung des Plans zur Erhöhung des Damms im Landesinneren von British Columbia um vier Meter durch die Provinz unzulässig war und ohne rechtmässige Konsultation der Betroffenen erfolgt sei. Das vorherige Urteil zur Erhöhung des Tailing-Dammes, so die Xatśūll, schaffe einen gefährlichen Präzedenzfall für Umweltvorschriften und die Rechte der Indigenen. &#8222;Die Mount Polley Mine muss den Standards von 2025 für die Umweltüberwachung und den Schutz der Rechte der Ureinwohner entsprechen und nicht den begrenzteren Standards von vor fast 40 Jahren, was die Folge des Urteils ist&#8220;, ließen die Xatśūll First Nations gegenüber den medien verlauten. Die Xatśūll erklärten, dass sie keine weiteren Stellungnahmen oder Interviews geben werde, solange die Angelegenheit vor Gericht anhängig sei.</p>
<p>// <a href="https://www.outro-mundo.org" target="_blank" rel="noopener">Christian Russau</a></p>
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		<title>Oberster Gerichtshof von British Columbia: Tailing-Damm der Mine Mount-Polley darf erhöht werden</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/oberster-gerichtshof-von-british-columbia-tailing-damm-der-mount-polley-darf-erhoeht-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2025 09:16:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Urteil war mit Spannung erwartet worden &#8211; und erschüttert die indigenen First Nation, die die Klage vor dem Obersten Gerichtshof von British Columbia eingereicht hatten. Die Xatsull First Nation hatte in ihrer Klage dargelegt, die Genehmigung des Plans zur Anhebung des Damms um vier Meter durch die Provinz sei unzulässig und ohne &#8222;sinnvolle&#8220; Konsultation&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Urteil war mit Spannung erwartet worden &#8211; und erschüttert die indigenen First Nation, die die Klage vor dem Obersten Gerichtshof von British Columbia eingereicht hatten. Die Xatsull First Nation hatte in ihrer Klage dargelegt, die Genehmigung des Plans zur Anhebung des Damms um vier Meter durch die Provinz sei unzulässig und ohne &#8222;sinnvolle&#8220; Konsultation der Nation erfolgt. (<a href="https://www.gegenstroemung.org/blog/indigene-first-nation-aus-british-columbia-klagen-gegen-eine-erhoehung-der-tailing-daemme-von-mount-polley-wo-2014-ein-dammbruch-einen-ganzen-flusslauf-zerstoerte-und-verseuchte/" target="_blank" rel="noopener">GegenStrömung berichtete</a>). Die Betreiberfirma der Mine &#8211; Imperial Metals &#8211; mit dem im Jahre 2014 gebrochenen Tailing Damm Mount Polley darf den Damm um weitere vier Meter erhöhen, urteilte das Gericht in British Columbia.</p>
<p>Nach übereinstimmenden Medien- und Hintergrundberichten (<a href="https://www.cbc.ca/news/canada/british-columbia/first-nations-mount-polley-mine-challenge-1.7602652" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a href="https://www.ehn.org/b-c-court-greenlights-higher-mount-polley-tailings-dam-despite-first-nation-concerns" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a href="https://thetyee.ca/News/2025/08/06/Mount-Polley-Tailings-Expansion-BC-Supreme-Court/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>) entschied der zuständige Richter Michael Tammen am Mittwoch, dass die Konsultation der Provinzregierung mit den Xatsull ordnungsgemäß war. &#8222;Ich halte die Konsultation in diesem Fall für gründlich, und vor allem hat der von der Provinz angewandte Prozess den Xatsull reichlich Gelegenheit gegeben, ihre Sichtweise darzulegen&#8220;, sagte Tammen. Vertreter:innen der First Nation erklärten laut Medienberichten in einer zitierten Stellungnahme, sie seien von dem Urteil enttäuscht. &#8222;Es handelt sich um dieselbe Anlage, die 2014 das Gebiet der Xatsull zerstört hat – die schlimmste Bergbaukatastrophe, die jemals verzeichnet wurde. Die Auswirkungen schaden bis heute den Rechten, der Kultur und der Lebensweise unseres Volkes&#8220;, hieß es den Medienberichten zufolge in der Erklärung der Xatsull-Vertretung. &#8222;Wir werden die Entscheidung prüfen und unsere Optionen für die nächsten Schritte abwägen.&#8220;</p>
<p>Der Dammbruch von 2014 führte dazu, dass 25 Millionen Kubikmeter Schlamm in das Wassereinzugsgebiet des Flusses Fraser flossen, wodurch der Lebensraum der Lachse verseucht wurde und es zu einem der schlimmsten Bergbauunfälle Kanadas kam. Die Gold- und Kupfermine, die etwa 55 Kilometer nordöstlich von Williams Lake im zentralen Landesinneren von British Columbia liegt, nahm ein Jahr nach der Katastrophe den Betrieb in begrenztem Umfang wieder auf und kehrte im Juni 2016 zum Vollbetrieb zurück, nachdem sie die Genehmigung erhalten hatte, weiterhin Bergbauabfälle in den Quesnel Lake einzuleiten. Im März 2025 genehmigten die Behörden der Provinz die derzeitige Erhöhung um vier Meter, nachdem das Umweltprüfungsamt seine Aufgaben gemäß den Gesetzen zu den Konsultationsrechten der Indigenen von British Columbia als erfüllt angesehen hatte.</p>
<p>// <a href="https://www.outro-mundo.org" target="_blank" rel="noopener">Christian Russau</a></p>
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		<title>Indigene First Nation aus British Columbia klagen gegen eine Erhöhung der Tailing-Dämme von Mount Polley, wo 2014 ein Dammbruch einen ganzen Flusslauf zerstörte und verseuchte</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/indigene-first-nation-aus-british-columbia-klagen-gegen-eine-erhoehung-der-tailing-daemme-von-mount-polley-wo-2014-ein-dammbruch-einen-ganzen-flusslauf-zerstoerte-und-verseuchte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2025 10:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Mount Polley]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Christian Russau Es ist fast elf Jahre her, dass der Dammbruch in der Mount Polley Mine die Welt schockte. Vergleichbar zu den späteren Tailing-Dammbrüchen bei Mariana und Brumadinho (beide in Minas Gerais, Brasilien, die 2025 bzw. 2019 brachen) steht der Mount-Polley-Dammbruch ganz oben auf der Liste der Umweltkatastrophen, die auch enorme soziale Auswirkungen auf&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von <a href="https://www.outro-mundo.org" target="_blank" rel="noopener">Christian Russau</a></p>
<p>Es ist fast elf Jahre her, dass der Dammbruch in der Mount Polley Mine die Welt schockte. Vergleichbar zu den späteren Tailing-Dammbrüchen bei Mariana und Brumadinho (beide in Minas Gerais, Brasilien, die 2025 bzw. 2019 brachen) steht der Mount-Polley-Dammbruch ganz oben auf der Liste der Umweltkatastrophen, die auch enorme soziale Auswirkungen auf die lokal vor Ort vom Fließgewässer abhängigen lebenden Gemeinschaften hat.<br />
Es war der <a href="https://www2.gov.bc.ca/gov/content/environment/air-land-water/spills-environmental-emergencies/spill-incidents/past-spill-incidents/mt-polley" target="_blank" rel="noopener">4. August 2014 als der Damm brach</a>. Rund 17 Millionen Kubikmeter Wasser zusammen mit 8 Millionen Kubikmeter von Restschlämmen aus der Bergbautätigkeit ergossen sich in den Polley Lake, den Hazeltine Creek und den Quesnel Lake. Der <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0883292718300246" target="_blank" rel="noopener">Tailing-Damm brach aufgrund eines geotechnischen Versagens</a> einer Schicht aus Gletscherlehm in den Fundamenten unterhalb des Damms. Es dauerte Jahre bis das betroffene Fließgewässer wieder halbwegs intakt wurde, unter hohen sozialen Folgen für die lokalen Anwohner:innen wie Indigene First Nations, die vom und mit dem Fluss leben.</p>
<p>Dieser Tailing-Dammbruch in Mount Polley führte deutlich vor Augen, welche Umweltrisiken in den weltweit geschätzten 18.000 Tailing-Dämmen steckt, zumal deren Zahl nicht ab-, sondern zunimmt, da die Zahl der Bergbaubetriebe steigt. Hinzukommt, dass das Verhältnis von Abfall zu Erz tendenziell zunimmt und die Anfälligkeit derartiger Umgebungen für extreme hydrometeorologische Ereignisse in Zeiten des Klimawandels eher zunimmt, was das Bruchrisiko weiter erhöht.</p>
<p>Nun, fast elf jahre nach dem Dammbruch von Mount Polley hat die Staatsregierung von British Columbia der Betreiberfirma erlaut, in dem Minenkomplex von Mount Polley die Dämme der Tailing-Rückhaltebecken <a href="https://www.biv.com/news/environment/bc-greenlights-mount-polley-dam-increase-at-site-of-major-mine-spill-10438461" target="_blank" rel="noopener">um weitere 4 Meter zu erhöhen</a>.</p>
<p>Dagegen haben Mitglieder der indigenen Xatsull First Nation eine Klage beim Obersten Berichtshof von British Columbia eingereicht, das Hauptargument ist neben der Warnung vor der erhöten Bruchgefahr, dass es bei der Entscheidung versäumt wurde, die potentiell betroffenen Indigenen in die Debatte und Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Der Vertreter Xatsull First Nation, Chief Rhonda Phillips, erklärte <a href="https://www.ctvnews.ca/vancouver/article/first-nation-launches-challenge-of-bcs-approval-to-raise-mount-polley-mine-dam/" target="_blank" rel="noopener">Medienberichten zufolge</a>, dass diese Entscheidung der Staatsregierung von British Columbia erfolgt sei, ohne eine Umweltforlgenüberprüfung durchzuführen. &#8222;Das Volk der Xatsull lebt seit undenklichen Zeiten in der heutigen Cariboo-Region von British Columbia&#8220;, <a href="https://www.ctvnews.ca/vancouver/article/first-nation-launches-challenge-of-bcs-approval-to-raise-mount-polley-mine-dam/" target="_blank" rel="noopener">sagte Phillips gegenüber Medien</a> auf einer Pressekonferenz. &#8222;Wir waren schon immer dort, und unsere kontinuierliche Besiedlung dieses Landes muss respektiert und geehrt werden. Und hier geht es nicht nur um Xatsull. Es geht um alle First Nations, die mit ansehen mussten, wie Entscheidungen über unser Land ohne unsere Stimme getroffen wurden.&#8220; Die Staatsregierung von B.C. sagte den Medien, sie könne sich nicht zu Angelegenheiten äußern, die vor Gericht verhandelt werden.</p>
<p>Der 2014 im Minenkomplex von Mount Polley gebrochene Tailing-Damm war nach der berüchtigen Upstream-Methode gebaut worden. Dieses &#8222;Upstream&#8220;-vVerfahren ist das bei weitem kostengünstigste, es ist aber eben auch das bruchanfälligste aller Tailingdammsysteme. Dann gibt es noch das &#8222;Center&#8220;-Verfahren und das &#8222;Downstream&#8220;-Verfahren. Das letzte, das &#8222;Downstream&#8220;-Verfahren, ist das teuerste, aber es ist das im Vergleich zu den anderen Verfahren das sicherste aller Tailing-Dammbau-Verfahren. Zur Erinnerung: die Statistik zu Dammbrüchen sagt, dass Tailingbrüche, also Brüche von Dämmen von Bergwerksdeponien, statistisch um den Faktor 10 häufiger brechen als Wasserkraftstaudämme (weswegen interessanterweise die International Commission on Large Dams (ICOLD) in ihrem 58.000 Staudämme umfassenden Register keine Dämme von Bergwerksdeponien aufnehmen mag, weil die ja dann die Statistik der Dammbrüche so verheerend aussehen lassen würden). Beim &#8222;Upstream&#8220;-Verfahren wird ein Damm errichtet, hinter diesen der Bergwerksschlamm gelagert, ist dieser dann nach einigen Jahren getrocknet, wird auf den Damm und einen Teil des dann (hoffentlich genügend) ausgetrockneten Materials ein neuer Damm errichtet, der dann wieder eine Schicht Schlamm aufnimmt. Dieser Prozess kann bis zu zehn Mal wiederholt werden, so dass es zu mehreren hundert Meter hohen Dammkonstruktionen kommen kann. Beim &#8222;Center&#8220;-Verfahren wird die Aufstockung jeweils auf dem Dammbereich vorgenommen, so dass das Erhöhungspotential ierbei deutlich geringer ist. Beim &#8222;Downstream&#8220;-Verfahren wird bergab die Dammerweiterung vorgenommen, was eine kosntante Ausweitung der in beschlag zu nehmenden Fläche und mithin mehr Kosten für die Betreiberfirma bedeutet. &#8222;Upstream“&#8220;-Dämme sind beispielsweise in Chile seit Jahren verboten, Brasilien hat denach dem brumadinho-Dammbruch beschlossen, diese Dammart auszuphasieren, ein Prozess, der sich hinzieht und noch andauert.</p>
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