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	<title>USA &#8211; GegenStrömung</title>
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	<title>USA &#8211; GegenStrömung</title>
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		<title>Dammrückbau in Ohio wird finanziert mit den Ausgleichstrafzahlungen von Monsanto, also von Bayer &#8211; gut so</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/dammrueckbau-in-ohio-wird-finanziert-mit-den-ausgleichstrafzahlungen-von-monsanto-also-von-bayer-gut-so/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 16:22:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Ohio]]></category>
		<category><![CDATA[Staudammrückbau]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Bundesstaat Ohio soll der Cuyahoga-River-Gorge-Staudamm zwischen Akron und Cuyahoga Falls zurückgebaut werden, bislang war unklar, wer das bezahlen soll &#8211; nun zeigte die Umweltschutzbehörde von Ohio einen gangbaren Weg auf: 25 Millionen Dollar aus einem 80-Millionen-Dollar-Vergleich mit Monsanto werden dazu verwendet. Von Christian Russau Während an der Grenze von Kalifornien und Oregon der für&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Bundesstaat Ohio soll der Cuyahoga-River-Gorge-Staudamm zwischen Akron und Cuyahoga Falls zurückgebaut werden, bislang war unklar, wer das bezahlen soll &#8211; nun zeigte die Umweltschutzbehörde von Ohio einen gangbaren Weg auf: 25 Millionen Dollar aus einem 80-Millionen-Dollar-Vergleich mit Monsanto werden dazu verwendet.</em></p>
<p>Von <a href="https://www.ouro-mundo.org" target="_blank" rel="noopener">Christian Russau</a></p>
<p>Während an der Grenze von Kalifornien und Oregon <a href="https://www.theguardian.com/environment/2022/nov/17/us-dam-removal-endangered-salmon-klamath-river" target="_blank" rel="noopener">der für nächstes Frühjahr anstehende Rückbau der Staudämme am Klamath River gefeiert werden</a> und sich auch <a href="https://therevelator.org/dam-removals-europe/">in Europa schrittweise die Erkenntnis durchsetzt, dass der Rückbau der Dämme nicht nur für Fragen wie Biodiversität eine der zentralen Herausforderungen ist</a>, kann nun auch im US-amerikanischen Bundesstaat Ohio gefeiert werden: der Cuyahoga-River-Gorge-Staudamm zwischen Akron und Cuyahoga Falls in Ohio kann zurückgebaut werden, denn die Finanzierung dafür steht. Und das geht so:<br />
Der Staat Ohio wird 25 Millionen Dollar aus einem 80-Millionen-Dollar-Vergleich mit Monsanto verwenden, um die Beseitigung des Cuyahoga River Gorge Dams zwischen Akron und Cuyahoga Falls zu finanzieren. Wie das Büro von Ohios Gouverneur Mike DeWine mitteilte, wird der Staat Ohio 25 Millionen Dollar aus dem Monsanto-Vergleich verwenden, um die Beseitigung des Cuyahoga River Gorge Damms zu finanzieren. Auch die Ohio Environmental Protection Agency sagte, die Ankündigung sei ein &#8222;wichtiger Schritt&#8220; &#8211; wenn auch nicht der letzte &#8211; um die staatlichen und lokalen Mittel zu erhalten, die für die Wiederherstellung der Big Falls und die Lösung des größten verbleibenden Wasserqualitätsproblems des Flusses benötigt werden.</p>
<p>Die 25 Millionen Dollar stammen aus einem 80-Millionen-Dollar-Vergleich, den Monsanto, ein Agrarunternehmen im Besitz des Pharmariesen Bayer, Anfang des Jahres mit dem Staat wegen der jahrzehntelangen Produktion von polychlorierten Biphenylen (PCB) geschlossen hatte. Bei PCBs handelt es sich um toxische Verbindungen, die nicht in Ohio hergestellt wurden, aber den Cuyahoga River und andere Wasserwege in Ohio verschmutzt haben. Als Teil des Vergleichs erklärte sich Ohio bereit, das Geld für Umweltprojekte zu verwenden. Das Geld deckt die 24,5 Millionen Dollar ab, die die Umweltschutzbehörde von Ohio und die lokalen Partner vor einigen Jahren für die Beseitigung des Staudamms zugesagt hatten, der in der Nähe der Mündung des The Gorge MetroPark zwischen Akron und Cuyahoga Falls liegt, <a href="https://www.cleveland.com/news/2022/12/ohio-pledges-25m-in-lawsuit-settlement-money-to-help-remove-gorge-dam-on-cuyahoga-river.html">wie aus einem Medienbericht hervorgeht</a>.</p>
<p>Laut einem Informationsblatt der Ohio EPA wird das Projekt insgesamt etwa 175 Millionen Dollar kosten. Darin enthalten sind etwa 15 Millionen Dollar für die Beseitigung des Staudamms selbst und etwa 160 Millionen Dollar für die Entfernung von etwa 800.000 Kubikmetern Schlamm hinter dem Damm, der mit giftigen Schwermetallen, Öl und Fett aus der industriellen Hochzeit der Region kontaminiert ist. Ein Teil der Kosten wird wahrscheinlich von der US-amerikanischen Bundesregierung übernommen werden.</p>
<p>Die Planung für die Beseitigung des Damms soll bis zum nächsten Frühjahr abgeschlossen sein. Danach werden lokale und staatliche Beamte eine endgültige Vereinbarung mit der US-EPA ausarbeiten, in der genau festgelegt wird, wie viel von den Bundesbehörden übernommen wird und was der Staat und die lokale Bevölkerung zahlen werden, so Heidi Griesmer, Sprecherin der Ohio EPA.</p>
<p>Die Beseitigung des Damms würde den Tourismus fördern, die lokale Fischpopulation durch die Erhöhung des Sauerstoffgehalts im Wasser unterstützen und Wildwasserkajakfahrten auf diesem Flussabschnitt ermöglichen, so der Medienbericht bei Cleveland.com. Der Damm, der 58 Fuß hoch und 425 Fuß breit ist, wurde 1913 gebaut, um Wasserkraft zu erzeugen, aber seit 1958 wurde dort kein Strom mehr erzeugt.</p>
<p>Ein staatlicher PCB-Beirat, der empfohlen hat, die 25 Millionen Dollar für das Dammbeseitigungsprojekt zu verwenden, nimmt nun Vorschläge von staatlichen Behörden, anderen öffentlichen Einrichtungen, gemeinnützigen Gruppen und Universitäten an, wie die verbleibenden 55 Millionen Dollar aus dem Vergleich von Monsanto-Bayer verwendet werden sollen, heißt es in dem Pressebericht.</p>
<p>// <a href="https://www.ouro-mundo.org" target="_blank" rel="noopener">Christian Russau</a></p>
<div id="attachment_2633" style="width: 771px" class="wp-caption alignnone"><a class="dt-pswp-item" href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2022/03/Symbolbild-freifliessender-Fluss-foto-verena-glass.jpg" data-dt-img-description="Symbolbild freifliessender Flüsse, Foto: Verena Glass" data-large_image_width="761" data-large_image_height="458"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2633" class="size-medium wp-image-2633" src="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2022/03/Symbolbild-freifliessender-Fluss-foto-verena-glass-300x181.jpg" alt="Symbolbild freifliessender Flüsse, Foto: Verena Glass" width="300" height="181" srcset="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2022/03/Symbolbild-freifliessender-Fluss-foto-verena-glass-300x181.jpg 300w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2022/03/Symbolbild-freifliessender-Fluss-foto-verena-glass.jpg 761w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-2633" class="wp-caption-text">Symbolbild freifliessender Flüsse, Foto: Verena Glass</p></div>
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		<title>2017 wurden in den USA 86 Staudämme zurückgebaut</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/2017-wurden-in-den-usa-86-staudaemme-zurueckgebaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 13:57:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Rückbau]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Die US-amerikanische Nichtregierungsorganisation American Rivers führt ein umfangreiches Register über den Rückbau von Staudämmen in den USA und hat am 13. Februar 2018 die Zahlen für 2017 bekannt gegeben. Demnach wurden im vergangenen Jahr 86 Staudämme in den USA zurückgebaut. 2014 lag diese Zahl noch bei 78. Durch den Rückbau der 86 Dämme wurden 550&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Nichtregierungsorganisation American Rivers führt ein umfangreiches Register über den Rückbau von Staudämmen in den USA und hat am 13. Februar 2018 die Zahlen für 2017 bekannt gegeben. <a href="https://www.americanrivers.org/2018/02/dam-removal-in-2017/">Demnach</a> wurden im vergangenen Jahr 86 Staudämme in den USA zurückgebaut. 2014 lag diese Zahl noch bei 78. Durch den Rückbau der 86 Dämme wurden 550 Meilen von Flüssen wieder zu frei fliessenden Flüssen. In den 21 Bundesstaaten Alaska, California, Connecticut, Iowa, Indiana, Kentucky, Massachusetts, Maine, Michigan, Minnesota, Nevada, New Hampshire, New Jersey, North Carolina, Ohio, Oregon, Pennsylvania, Tennessee, Vermont, Washington und Wisconsin wurden Dämme zurückgebaut, wobei Pennsylvania mit 16 Dämmen die Liste anführte, geflgt von Kalifornien mit 10 und Massachusetts mit insgesamt 9 Dämmen.</p>
<p>Laut den Zahlen von American Rivers wurden in den USA seit 1912 insgesamt 1.492 Dämme zurückgebaut. Dabei wurde die Mehrzahl der Dämme, 1.275, in den vergangenen dreissig Jahren zurückgebaut. Durch den Rückbau entstanden tausende Kilometer frei fließender Flusslandschaften, mit allen Möglichkeiten von freiem Fischzug, Sedimentfracht und ungezügelter Biodiversität. So werden seit Jahren in den USA statistisch <a href="http://www.americanrivers.org/initiative/dams/projects/2014-dam-removals/">mehr Staudämme abgerissen als neue gebaut</a>. American Rivers hat dazu auch eine interaktive Landkarte erstellt, die den Rückbau von Staudämmen in den USA dokumentiert: <a href="http://www.americanrivers.org/initiatives/dams/dam-removals-map/">http://www.americanrivers.org/initiatives/dams/dam-removals-map/</a></p>
<p>Das bekannteste Beispiel für Rückbau von Staudämmen ist wohl der Elwha River im Bundesstaat Washington. „Im Elwah ist historisch dokumentiert, dass alle fünf verschiedenen Lachsarten hier zu Hause sind“, so Dave Reynolds, Ranger im Olympia Nationalpark, wo der Elwha-Fluss gestaut wurde, im <a href="http://www.deutschlandfunk.de/usa-reissen-staudamm-zugunsten-der-umwelt-ab.697.de.html?dram:article_id=78539">Interview mit Deutschlandfunk</a>. „Der Bau des Dammes 1910, nur fünf Meilen von der Flussmündung entfernt, hat die Wanderlachse vom restlichen Teil des Flusses abgetrennt.“ In den letzten 100 Jahren seien die Lachsbestände von 400.000 auf heute 3.000 zurückgegangen.</p>
<p>Nun aber ist es anders, ganz anders. Er ist der höchste Staudamm, der in den USA wieder abgebaut wurde: der Glines Canyon-Damm im Olympic National Park war einmal 64 Meter hoch, kein Fisch der Welt hätte hier eine Chance. 2011 begann der Rückbau, seit August 2014 staut er den Elwha River nicht mehr – und Forellen, Lachse und andere Fische ziehen wieder unbehindert zu ihren Laichgründen. “Der Lachs ist wieder da,” freute sich auch Dr. Jonathan Warrick im Gespräch mit der <a href="http://www.nytimes.com/2015/08/11/science/elwha-river-dam-removal-project-washington.html?_r=0">New York Times</a>. “Sie tummeln sich hier wieder in Dimensionen, wie die letzten 100 Jahre nicht mehr.“</p>
<p>Und für die Menschen flussabwärts gab der Staudammrückbau ganz neue Perspektiven auf den Fluss frei. Denn hinter den Staumauern des Glines Canyon-Damms hatten sich wissenschaftlichen Berechnungen zufolge in den Jahrzehnten seines Bestehens Millionen Kubikmeter Sedimente angesammelt, die nun begannen, wieder frei mit dem Flusslauf zu treiben. Und im Fluss-Delta bildeten sich wieder Sandbänke und die Uferstrände weiteten sich wieder aus, das ganze Delta wuchs. Neue Habitate für Vögel, Fische und Krebse entstehen. <a href="http://www.nytimes.com/2015/08/11/science/elwha-river-dam-removal-project-washington.html?_r=0">Das Fazit: „When Dams Come Down, Salmon and Sand Can Prosper.“</a></p>
<p>// <a href="http://www.outro-mundo.org">Christian Russau</a></p>
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