Globaler Staudammboom: Neue Ausstellung von GegenStrömung

Die neue Ausstellung von GegenStrömung über die sozialen und ökologischen Folgen des weltweiten Staudammbooms ist eingetroffen und derzeit im Büro des FDCL im Mehringhof, Gneisenaustraße 2a in Berlin zu besichtigen.

Weltweit sind 3.000 neue Mega-Wasserkraftwerke geplant, vor allem in den Ländern des globalen Südens. Für den global steigenden Energiebedarf sollen die letzten freifließenden Flüsse gestaut werden – mit verheerenden Folgen für Mensch und Natur. Neue Studien belegen, dass Mega-Staudammprojekte ökonomisch nicht sinnvoll sind, die Umwelt und das Klima langfristig belasten und soziale Konflikte verursachen. Aufgrund negativer Umweltfolgen, fehlender Mitbestimmung und gravierenden Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem Bau großer Wasserkraftwerke wehrt sich die lokale Bevölkerung oft gegen die Projekte.

Am Beispiel des Belo-Monte-Staudamms in Brasilien beleuchtet die Ausstellung mit eindrucksvollen Bildern und prägnanten Texten die sozialen und ökologischen Auswirkungen großer Wasserkraft-Projekte. Sie eignet sich optimal, um einen umfassenden Überblick über dieses aktuelle Thema zu bekommen und ergänzt sich mit unserem bereits veröffentlichten Belo-Monte-Dossier. Die Ausstellungs-Roll-Ups sind einfach zu transportieren und unkompliziert im Auf- und Abbau.

Wenn Sie Interesse an unserer Ausstellung haben, melden Sie sich bitte über unser Kontaktformular. Einen detaillierten Blick auf die einzelnen Roll-Ups finden Sie unter dem Menüpunkt Belo-Monte-Ausstellung auf unserer Webseite.

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