GegenStrömung ist eine Initiative, die für menschenrechtskonformes sowie sozial- und umweltverträgliches Handeln deutscher Akteure bei ihren Auslandsaktivitäten eintritt. Dies bezieht sich sowohl auf die Bundesregierung als auch auf Banken und Unternehmen. Bisherige Schwerpunkte sind die Kampagne zum Ilisu-Staudamm in der Türkei, die Kampagne zum Belo Monte-Staudamm in Brasilien sowie die Kampagne zur Reform der Außenwirtschaftsförderung (Hermesbürgschaften). In all diesen Kampagen arbeiten wir eng mit anderen Nichtregierungsorganisationen zusammen.

Darüber hinaus betreibt GegenStrömung Öffentlichkeitsarbeit zu sozialen und ökologischen Auswirkungen von Staudämmen und setzt sich für die Beachtung der Empfehlungen der Weltstaudammkommission ein.

Aktuelles | Blog

Veranstaltung: Wasserkraft in Brasilien

Wasserkraft in Brasilien: „Erneuerbare Energie“ – mit tödlichen Folgen Wasserkraft gilt als erneuerbare Energie – doch die Er­fahrung zeigt, dass sie schreckliche Folgen hat: Tausende Menschen – oft Indigene – müssen für gro­ße Was­ser­kraftwerke vertrieben werden, große Na­turflächen werden über­flutet, dazu gesellen sich zahlreiche an­de­re negative Sozial- und Umwelt­folgen. Der von Wasserkaftwerken erzeugte Strom dient…

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Ex-Vizeminister in Honduras wegen Agua Zarca verhaftet

Darío Roberto Cardona Valle, ehemaliger Vizeminister des Sekretariats für Umwelt und Natürliche Ressourcen (SERNA) von Honduras, ist am Montag in Haft genommen worden. Ihm wird vorgeworfen, die Lizenz für das umstrittene Wasserkraftwerkprojekt Agua Zarca illegal und eigenmächtig von 14,4 Megawatt Kapazität auf 21,7 Megawatt erhöht zu haben. Da gegen ihn bereits in einem Korruptionsfall ermittelt…

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Veranstaltung: Wasserkraft in Brasilien

Wasserkraft in Brasilien: „Erneuerbare Energie“ – mit tödlichen Folgen Wasserkraft gilt als erneuerbare Energie – doch die Er­fahrung zeigt, dass sie schreckliche Folgen hat: Tausende Menschen – oft Indigene – müssen für gro­ße Was­ser­kraftwerke vertrieben werden, große Na­turflächen werden über­flutet, dazu gesellen sich zahlreiche an­de­re negative Sozial- und Umwelt­folgen. Der von Wasserkaftwerken erzeugte Strom dient…

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Staudämme und Methanemissionen

Wir haben hier bereits über die Studie aus Bio Science berichtet, aus der hervorgeht, dass die Reservoirs von Staudämmen und anderen Wasserkraftwerken für den Ausstoß großer Mengen klimaschädlicher Gase verantwortlich sind. Für den britischen The Guardian kommentierte nun Kate Horner, Exekutivdirektorin der Umweltorganisation International Rivers aus Berkeley, Kalifornien, die Studie:   “Das sind massive Emissionen…

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Indigene Rechte statt Staudämme

David Kaimowitz ist promovierter Forstwirtschaftler und Direktor der Abteilung für natürliche Ressourcen und Klimawandel bei der Ford Foundation. Was immer man von deren Gründer halten mag, in seinem sehr interessanten Beitrag erklärt Kaimowitz, weshalb er die Garantie von indigenen Landrechten für den besten Weg hält, den menschengemachten Klimawandel aufzuhalten: Auf indigenen Territorien im Amazonasgebiet von…

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Wasserkraft – keine Energiequelle für die Zukunft

Neun der zehn größten Kraftwerke der Welt sind Wasserkraftwerke. In einem Bericht des „World Energy Councils“ steht, dass bis 2030 ein 40 prozentiger Rückgang der verfügbaren Frischwassermenge zu befürchten sein könnte. Bereits jetzt produziert der viertgrößte Staudamm der Welt, der Guri-Damm in Venezuela, nur ein Bruchteil seiner vorgesehenen Stromkapazität. Der Grund: Dürren. In Folge des…

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Erneuter Mordanschlag auf Aktivisten in Honduras

Am 8. Oktober wurden erneut Mordanschläge auf Aktivisten des Indigenen und Volksrat von Honduras (COPINH) verübt. Auf Tomás Gómez Membreño wurden Schüsse abgefeuert, als er mit dem Auto unterwegs war, Alexander García Sorto wurde in seinem Haus, in dem sich auch seine beiden Töchter befanden, mit Schusswaffen angegriffen. Beide blieben unverletzt. Die Angriffe dokumentieren, dass…

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PROGRAMMHINWEIS: „Wahnsinn Wasserkraft“ auf ZDF, 26.09

Anlässlich des Internationalen Tag der Flüsse zeigt das ZDF am Sonntag dem 25.9 um 16:30 einen Dokumentarfilm über die Balkanflüsse und deren drohende Zerstörung durch Staudämme. Der Film der Sendereihe „planet e“ zeigt die Schönheit der Flüsse sowie der Widerstand gegen die drohende Verbauung. Nach Recherchen der Nichtregierungsorganisationen RiverWatch und EuroNatur sind zwischen Slowenien und…

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Bau von Belo Monte erneut gestoppt

Die Baugenehmigung für das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt ist erneut gestoppt worden. Die Bundesrichterin Maria Carolina Valente do Carmo gab dem Antrag der Bundesstaatsanwalt statt und beauftragte die brasilianische Umweltbehörde IBAMA, dem Laufwasserkraftwerk Belo Monte am Xingu-Fluss die Betriebsgenehmigung zu entziehen. Das Gericht begründete die Entscheidung mit den Verstößen der Betreibergesellschaft Norte Energia S.A. gegen…

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Staudammprojekt am Tapajós gestoppt

Wieder erreicht uns eine gute Nachricht, diesmal aus Brasilien. Abseits vom Trubel um die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro hat die Umweltbehörde Brasiliens IBAMA am 4. August das Genehmigungsverfahren für den geplanten Staudamm São Luiz do Tapajós beendet. Als Begründung nannte die Präsidentin der IBAMA, Suely Araújo, dass die Sozial- und Umweltverträglichkeitsstudien mangelhaft seien.…

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Weltbank zieht sich aus Inga 3 zurück

Eine gute Nachricht aus der Demokratischen Republik Kongo: Am 25. Juli gab die Weltbank bekannt, das umstrittenene Staudammprojekt Inga 3 im Kongo nicht zu finanzieren. Am 20. März 2014 hatte die Weltbank der Demokratischen Republik Kongo (DRK) einen Kredit über 73 Millionen Dollar zur Finanzierung des Baus von Wasserkraftwerken zugesagt. Davon waren 47.5 Millionen Dollar…

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Erneut Staudammgegnerin in Honduras ermordet

Am 6. Juli wurde die Stadammgegnerin Lesbia Janeth Urquia ermordet. Die Leiche der 49jährige Mutter dreier Kinder wurde auf einer Müllhalde in der Nähe der Hauptstadt Tegucigalpa entdeckt.   Janeth war Mitglied des Indigenen und Volksrats von Honduras COPINH. Sie war insbesondere im Widerstand gegen das Wasserkraftwerkprojekt Aurora 1 in der Gemeinde San José aktiv.…

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Todeslisten zirkulieren in der honduranischen Armee

Der ehemalige honduranische Unteroffizier Rodrigo Cruz (Name geändert) bestätigt, dass in der Armee Todeslisten mit den Namen von Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen zirkulieren. Der zwanzigjährige Ex-Soldat ist vor kurzen desertiert und in ein Nachbarland geflohen. Im Gespräch mit der britischen Zeitung „The Guardian“ erklärte er, dass er und seine Kameraden den Befehl erhalten hatten, die Leute…

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Kritik an Staudämmen auf drei Hauptversammlungen

GegenStrömung war in diesem Frühling wieder auf drei Hauptversammlungen präsent und hat Kritik an der Beteiligung deutscher Unternehmen – konkret deutscher Rückversicherer – an umstrittenen Staudammprojekten vorgebracht. Lesen Sie hier die Redebeiträge von Christian Russau (GegenStrömung/Dachverband Kritische Aktionäre) auf den Hauptversammlungen von Münchner Rück, Allianz und Hannover Rück (Downloads der PDF): Rede Christian Russau auf…

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Rückzug von Voith Hydro aus umstrittenen Kraftwerkprojekt in Honduras

Das deutsche Unternehmen muss für die jahrelange Tatenlosigkeit Verantwortung übernehmen Am 4. Mai kündigte das Unternehmen Voith Hydro an, aus dem umstrittenen Wasserkraftwerksprojekt Agua Zarca in Honduras auszusteigen. Damit reagiert das Unternehmen auf die Festnahme von vier Tatverdächtigen für den Mord an der Menschenrechts- und Umweltaktivistin Berta Cáceres in Honduras. „Abhängig vom weiteren Verlauf und…

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Weitere Repression in Honduras. #StopAguaZarca

Ein friedlicher Protestmarsch des „Zivilen Rats der Indigenen und Volksorganisationen von Honduras“ COPINH vor den Präsidentenpalast in Tegucigalpa wurde gestern von der Polizei mit Tränengasgranaten und Schlagstöcken brutal angegriffen. Mehrere Personen wurden verletzt. Der COPINH verlangte die Aufklärung des Mordes an der Gründerin und Koordinatorin der Organisation, Berta Cáceres, die am 2. März in ihrem…

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Vier Festnahmen zum Mordfall Berta Cáceres, darunter Umwelt- und Sozialberater von DESA

Einige der Verdächtigen haben Beziehungen zur Gesellschaft DESA, die das Laufwasserkraftwer Agua Zarca plant. Berta Cáceres organisierte seit Jahren den Protest gegen Agua Zarca und erhielt dafür immer Wieder Morddrohungen. Am 3. März wurde sie in ihrem Haus überfallen und erschossen. Der Chef der technischen Untersuchungskommission Ricardo Castro hat inzwischen der Presse mitgeteilt, dass Berta…

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PRESSE-INFO Siemens und Voith tragen Mitschuld an Menschenrechtsverletzungen

Oxfam und GegenStrömung dokumentieren Beteiligung der Konzerne an hochumstrittenen Wasserkraftprojekten Berlin, 3. Mai 2016. Zwangsumsiedlungen, Gewalt und Morde: Siemens und Voith sind mitschuldig an Menschenrechtsverletzungen in Ländern wie Honduras, Brasilien, Kolumbien und China. Das Hintergrundpapier „Schmutzige Geschäfte mit Wasser“ von Oxfam und GegenStrömung dokumentiert die Rolle der beiden deutschen Konzerne im Zusammenhang mit mehreren umstrittenen Wasserkraftprojekten.…

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Verdächtige für Mord an Berta Cáceres festgenommen, DESA-Angestellter offenbar involviert

In Honduras wurden heute vier Verdächtige für den Mord an Berta Cáceres festgenommen. Berta Cáceres war Gründerin und Koordinatorin des „Zivilen Rat der Indigenen und Volksorganisationen von Honduras“ COPINH und wurde am 3. März in ihrem Haus überfallen und erschossen. Seit Jahren organisierte sie die Proteste gegen das geplante Laufwasserkraftwerk Agua Zarca und erhielt seit…

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Honduras: Gewalt gegen Umwelt- und Menschenrechtsaktivist*innen eskaliert weiter

(Pressemitteilung von Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., München)   Am 14. April prangerte die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Ulrike Lunacek im Plenum die lebensgefährliche Situation von Menschenrechts- und UmweltaktivistInnen in Honduras an. Eine Eilresolution des Parlaments benannte den Zusammenhang zwischen der Repression gegen AktivistInnen und deren Widerstand gegen die Durchsetzung von Großprojekten, die…

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EU Parlament verurteilt Gewalt in Honduras

Das Europäische Parlament hat am 14. April in einer Entschließung Gewalt und Menschenrechtsverbrechen in Honduras verurteilt. Dies war einer Reaktion auf die fortdauernde Gewalt gegen Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen sowie gegen Personen der LGBTI-Gemeinschaft in dem Zentralamerikanischen Land.   In dem Dokument wird u.a. Berta Cáceres, die als Koordinatorin des Indigenen- und Volksrat von Honduras (COPINH)…

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Fordert Siemens auf, die Beteiligung an Agua Zarcas zu stoppen

GegenStrömung unterstützt die Online-Petition von Oxfam gegen das Staudammprojekt Agua Zarca in Honduras. Die Petition richtet sich an die Siemens AG, die 35 Prozent an dem Konsortium Voith Hydro hält und das die Turbinen, Generatoren und Steuerungsanlagen für das geplante Kraftwerk liefern will. Seit 2013 machen wir gemeinsam mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen die Verantwortlichen bei Siemens…

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Munduruku protestieren gegen den geplanten Staudamm am Tapajós #WeltWassertag

Der geplante Staudamm São Luiz do Tapajós soll über 7,6 Kilometer Länge haben und ein Gebiet so groß wie New York überschwemmen. Die ganze Flussökologie des Tapajós Stroms würde beeinträchtigt. Dagegen regt sich nun Widerstand. Mitglieder des indigenen Munduruku und Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben gemeinsam aus Anlass des Tags des Waldes (21. März) am…

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Unterstützt die Petition von Misereor gegen den Staudammbau am Tapajós!

Unterstützt die Petition von Misereor gegen den Staudammbau am Tapajós! Die brasilianische Regierung möchte in Nordbrasilien am Fluss Tapajós fünf Großstaudämme bauen. Von dem geplanten Großstaudamm São Luiz do Tapajós sind 80.000 Menschen in der Region betroffen. Mit dem Damm soll nicht nur Energie erzeugt werden, sondern auch der Fluss für die Binnenschifffahrt nutzbar gemacht…

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Pressemitteilung: Aufforderung an Voith/Siemens, sich aus Honduras zurückzuziehen

Gemeinsame Pressemitteilung: Mord an der Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres Nichtregierungsorganisationen fordern Siemens und Voith auf, sich aus Staudammprojekt in Honduras zurückzuziehen (Berlin, 18.3.2016) Ein Bündnis internationaler Nichtregierungsorganisationen fordert in einem offenen Brief an die Vorstände der Voith GmbH und der Siemens AG, sich angesichts einer Mordserie gegen Menschenrechts- und Umweltaktivist*innen in Honduras aus dem Staudammprojekt „Agua…

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GegenStrömung unterstützt die Nachricht von NRO an FMO/FinnFund

Gegenströmung gehört zu den Mitzeichnern einer Nachricht von Nichtregierungsorganisationen an die Entwicklungsbanken FMO (Niederlande), FinnFund (Finnland) und CABEI (Zentralamerika). Die unterzeichnenden NRO begrüßen die Ankündigungen von FMO und FinnFund, sämtliche Aktivitäten und laufende Zahlungen in Honduras einzustellen, aufgrund der Morde an Berta Cáceres und Nelson Garcia. Damit ist die Finanzierung des illegalen Agua-Zarca-Staudammprojektes vorläufig gestoppt.…

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FMO und FinnFund stoppen Aktivitäten in Honduras

Die Hauptfinanciers des Wasserkraftwerkprojektes „Agua Zarca“, die Entwicklungsbanken FMO aus den Niederlanden und FinnFund aus Finnland, kündigten an, sämtliche Aktivitäten in Honduras zu stoppen und alle ausstehenden Zahlungen zu stornieren. Die Maßnahme gelte „mit sofortiger Wirkung“, wie die FMO in einer Pressemitteilung am 16. März ankündigte. Die finnische Entwicklungsbank FinnFund, die den kleineren Beitrag für…

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Protestaktion vor der honduranischen Botschaft

Am 11. März fanden sich mehrere Organisation und Einzelpersonen vor der honduranischen Botschaft in Berlin ein, um an die ermordete Indigenen- und Anti-Staudamm-Aktivistin Berta Cáceres zu erinnern und eine Aufklärung des Mordes zu fordern. Die Demonstrant*innen forderten unter anderem – die Aufklärung des Mordes durch eine internationale und unabhängige Untersuchungskommission. – den Schutz von Gustavo…

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BERTA CÁCERES LEBT! Kundgebung vor der honduranischen Botschaft

Kundgebung zur Verurteilung des Mordes an Berta Cáceres Kundgebung vor der honduranischen Botschaft in Berlin Freitag, 11 März, 14:00 Uhr Cuxhavenerstr.14 (S-Bahn Berlin-Tiergarten / U9 Hansaplatz) Am 03. März 2016 wurde Berta Cáceres in ihrem Haus in La Esperanza, Honduras ermordet. Sie war Generalkoordinatorin des Zivilen Rates der Indigenen und Volksorganisationen (COPINH) und engagierte sich…

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Fordert von Staudammkonstrukteuren: #StopAguaZarca

Der Mord an der Koordinatorin der Indigenenorganisation COPINH und Staudammgegnerin Berta Cáceres in der Nacht vom 2. auf den 3. März zeigt deutlich: Das Wasserkraftprojekt Agua Zarcas muss gestoppt werden! Die honduranische Firma Desarrollo Energético S.A. de C.V., die das Wasserkraftwerk baut, ist notorisch dafür bekannt, Sicherheitskräfte einzusetzen, die übermäßig brutal gegen Staudammgegner*innen vorgehen. Der…

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EILAKTION: Protestbriefaktion zum Mord an Berta Cáceres

EILAKTION: Protestbriefaktion zum Mord an Berta Cáceres Hallo und guten Tag, anlässlich des Mordes an der honduranischen Aktivistin und Menschenrechtsverteidigerin Berta Caceres bitten wir Sie um Teilnahme an der unten stehenden Protestbriefaktion. Zentrale Forderungen sind die Einsetzung einer Internationalen Kommission zur Untersuchung des Mordfalls und der Rückzug der an dem umstrittenen Staudammprojekt beteiligten Firmen aus…

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Solidarität mit COPINH / Gedenken an Berta Cáceres

An den vergangenen Tagen haben weltweit Menschen ihre Trauer und Wut über den Mord an Berta Cáceres, Koordinatorin des Indigenen Rates von Honduras (COPINH), in öffentlichen Mahnwachen zum Ausdruck gebracht. Um ihre Solidarität mit der COPINH auszudrücken, haben sich Menschen überall auf dem Globus verabredet, um sich mit Plakaten und Fotos von Berta Cáceres ablichten…

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Urgent Action: Unterzeichnet den Aufruf zum Schutz von Gustavo Castro!

Als gestern die honduranische Indigenen-Aktivistin Berta Cáceres in ihrer Wohnung überfallen und ermordet wurde, ist auch ihr Freund und Kollege Gustavo Castro Soto verletzt worden. Er fürchtet nun um sein Leben. Gustavo Castro Soto ist Mexikaner und Mitglied der Organisationen Otros Mundos Chiapas/Friends of the Earth-Mexiko. So wie Berta Cáceres war er in zahlreichen Sozial-…

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Staudammgegnerin Berta Cáceres ermordet (Honduras)

Wer gegen Staudämme protestiert, begibt sich unter Umständen in Lebensgefahr. Zahlreiche Aktivist*innen, die gegen die Verbauung der letzten naturnahen Flüsse protestierten, wurden in den letzten Jahren ermordet, wie die NRO International Rivers vor wenigen Tagen erst schrieb. Heute morgen hat sich diese Aussage traurig bestätigt: In Honduras wurde Berta Cáceres in ihrer Wohnung überfallen und…

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Forderung nach Konsultation zum geplanten Staudamm am Ewaso-Ngiro-Fluss

Die Viehhirten im Norden Kenyas sorgen sich um ihre Zukunft, weil die kenyanische Regierung den Bau eines Staudamms am Ewaso-Ngiro-Fluss plant. Bereits jetzt ist die Wasserversorgung in der Region prekär, durch die Unterbrechung des Flusses könnte sich die Situation verschärfen. Unter den Anwohner*innen formiert sich Widerstand. Sie fordern eine Konsultation, bevor die Planungen weitergehen. Bericht…

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Drohender Dammbruch beim Mossuldamm

Der Mossul-Staudamm im Irak ist in Gefahr. Hunderttausende, wenn nicht eine Million Menschen in Mossul, Bagdad und Umgebung könnten sterben, sollte der Damm brechen. Seit der Damm im Jahr 2014 kurzzeitig in Händen des Daesh (IS) war, funktionieren die notwendigen Wartungsarbeiten nicht mehr. Waren es in Friedenszeiten etwa 300 Arbeiter*innen, die den Damm instand hielten,…

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GegenStrömung, Kritische Aktionäre, Pro Regenwald und Öku-Büro bei Siemens-Hauptversammlung am 26. Januar / Geschäftspartner missachten Menschenrechte und schädigen die Umwelt

Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre – Öku-Büro München – Pro Regenwald – Gegenströmung Gemeinsame Pressemitteilung – Berlin/Köln/München, 25.01.2016   Nicht-Regierungsorganisationen fordern von Siemens ein sofortiges Umsteuern beim Konzernhandeln Siemens-Staudammgeschäftspartner vertreiben und bedrohen Menschen Siemens ist Abnehmer von Rohstoffen aus menschenrechtlich zweifelhafter Produktion Siemens ist Klimakiller Anlässlich der Hauptversammlung der Siemens AG am 26. Januar…

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Ökologische Zeitbombe

Ein erneuter Arikel im Guardian zu den zu erwartenden Folgen, die durch Dämme im Mekong entstehen. Wissenschaftler/innen warnen vor einer ökologischen Zeitbombe: Die Pläne, Dämme an den Zuflüssen zum den Tonlé Sap, dem größten See Südostasiens zu bauen, bedrohen die Ernährungssicherheit von über 20 Millionen Menschen. Lesen Sie hier  den gesamten Artikel des Guardians (auf…

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Stelle bei GegenStrömung zu besetzen

Bei GegenStrömung ist ab 1.3.2016 eine Stelle (50 %) als Projektkoordinator*in für Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit zu den Themen Staudämme und Außenwirtschaftsförderung neu zu besetzen. Was ansteht: – Beobachtung der oben genannten Politikfelder auf nationaler und internationaler Ebene sowie ihre Bewertung aus menschenrechtlicher Perspektive – Strategieentwicklung und Beteiligung an der Neuausrichtung der Arbeit im Bereich gerechte…

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Neue Studie zu Folgen von Staudammprojekten erschienen

Es ist eine neue Studie zu den weitreichenden Folgen von Staudammprojekten in tropischen Flussgebieten erscheinen. Wen wunderts – Staudämme führen zu gravierenden Verlusten in der Biodiversität der Flussgebiete und den Lebensgrundlagen der betroffenen ländlichen Bevölkerung…. Drei der wichtigsten tropischen Flussgebiete – der Amazonas, der Kongo und der Mekong – erleben einen noch nie dagewesenen Boom…

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Vorläufiger Stopp für Baram Damm

Einmal eine gute Nachricht aus dem Staudammgeschäft: Nach zwei Jahren fortdauerndem Protest ist das Staudammprojekt am Baram Fluss in Sarawak, Malaysien, vorerst gestoppt worden. Das Projekt hätte 400 qm Regenwald und 26 Dörfer zerstört. 20 000 Menschen hätten vertrieben werden müssen. Die lokale indigene Bevölkerung hatte den Damm zwei Jahre lang blockiert. Bleibt abzuwarten, wie…

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Weltbank erhöht Finanzierung für „klimafreundliche“ Projekte in Afrika

Die Weltbank hat entschieden die jährlichen Kredite für klimafreundliche Projekte in Afrika von 10 auf 13 Mrd. Dollar zu erhöhen. Leider schließt der erste „klimafreundliche“ Kredit der Weltbank für den Africa Climate Business Plan auch Megastaudammprojekte mit ein, die nicht auf „dringende Klimabedürfnisse“ eingehen und keinerlei positive Auswirkungen auf den Klimawandel haben. Der Plan sieht…

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Humanitäre Katastrophe durch Gibe III Damm

Humanitäre Katastrophe durch Gibe III Damm in Äthiopien. 200 000 Menschen im südlichen Äthiopien und nörlichen Kenia leben vom Omo Fluss, der durch den Gibe III Damm gestaut wird. Die Menschen sind auf die natürliche Fluten des Flusses für Landwirtschaft, Fischerei und Viehherden angewiesen. Durch die Flutung des Staubeckens ist die jährliche natürliche Flut des…

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LUNCH TALK über die die Widerstandsstrategien der Betroffenen des Merowe Staudamms im Sudan

Herzliche Einladung zu unserem LUNCH TALK im ECCHR – European Center for Constitutional and Human Rights über die die Widerstandsstrategien der Betroffenen des Merowe Staudamms im Sudan. Mit Ali Askouri und Kahalifa Nourelhadi ECCHR-Büro, Zossener Str. 55-58, Aufgang D, 10961 Berlin 4. Dezember 2015, 14.00 Uhr Ein Imbiss wird bereitgestellt. Wir bitten um Anmeldung bis…

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