Wiederholtes Fischsterben durch EDF-Wasserkraftwerk Sinop am Teles Pires-Fluss

Betreiberin sieht Fischsterben als normalen Vorgang, der in der Umweltgenehmigung vorgesehen ist. Zum wiederholten Male sind hunderte von Fischen verschiedener Arten im Fluss Teles Pires infolge des Betriebs des Wasserkraftwerks Sinop in den Bezirken Cláudia und Itaúba, 70 Kilometer von der Kleinstadt Sinop entfernt im zentralbrasilianischen Bundesstaat Mato Grosso, gestorben. Das 400-MW-Wasserkraftwerk liegt in direkter…

Indigene Kayabi, Munduruku und Apiaká protestieren weiter gegen das Wasserkraftwerk São Manoel am Fluss Teles Pires in Amazonien

Nur zwei Monate nach der Baustellenbesetzung des Wasserkraftwerks São Manoel am Fluss Teles Pires laufen betroffene indigene Gruppen noch immer Sturm gegen den Staudamm. Regierungszusagen erneut nicht eingehalten. Von Christian Russau Erneut wenden sich die Indigenen der Kayabi, Munduruku und Apiaká, die am Teles Pires-Fluss im Bundesstaat Pará an der südlichen Grenze zu Bundesstaat Mato…

Brasilianische Wasserkraft (auch) für deutsche Schnitzel. Film „Belo Monte – After the Flood“ und Diskussion

Filmvorführung mit Vortrag und Diskussion 5. Oktober, 19:00–20:30 Ort: Lateinamerika-Forum / Foro de las Américas Berlin e.V. c/o SEKIS Bismarckstraße 101 10625 Berlin Folgen der Staudämme am Xingú und Tapajós (Amazonien) für die lokalen Gemeinschaften und die Natur. Mit Christian Russau (GegenStrömung) Der Dokumentarfilm „Belo Monte – After the Flood“ des Regisseurs Todd Southgate (BRA…

Staudamm, Schiene, Schnitzel

Wie Staudämme und Wasserstraßen am Tapajós mit Bergbau und Soja in Mato Grosso und dem billigen deutschen Schnitzel zusammenhängen Von Christian Russau Lateinamerika Nachrichten, Juli/August 2017 Dossier „Wasserkraft in Lateinamerika“, Lateinamerika Nachrichten/GegenStrömung Die von Politik und Unternehmen geplanten Staudämme am Tapajós-Fluss in Amazonien sollen Strom erzeugen, aber auch die Wasserstände der dortigen Flüsse regulieren, so…

Besetzung der Baustelle des Wasserkraftwerks São Manoel am Fluss Teles Pires

Die Munduruku protestieren gegen die bereit gebauten und geplanten Staudämme sowie gegen den Ausbau von Wasserstraßen zur Beförderung von mineralischen und Agrarrohstoffen durch ihr Territorium, die das angestammte Leben der Munduruku vom Oberen, Mittleren und Unteren Tapajós bedrohen. Die in der Nacht von Samstag, dem 15. Juli 2017, auf Sonntag, dem 16. Juli 2017, begonnene…

Ulm: „Grüne Energie – für wen? Großstaudämme in Brasilien“, am 26.04. um 19:30 Uhr

„GRÜNE ENERGIE – FÜR WEN? GROßSTAUDÄMME IN AMAZONIEN“ Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Verena Glass und Christian Russau Zeit: Mittwoch, den 26.04.2017, um 19:30 Uhr Ort: Museum der Brotkultur, Salzstadelgasse 10, 89073 Ulm Im brasilianischen Amazonasgebiet wird zur Zeit der künftig drittgrößte Staudamm der Welt, Belo Monte am Fluss Xingu, bis 2019 fertiggestellt. Brasília plant darüber…

München 25.4.2017: „Grüne Energie für wen? Großstaudämme in Amazonien“

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit: Verena Glass (brasilianische Journalistin, Projektkoordinatorin bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in São Paulo, Movimento Xingu Vivo para Sempre) Christian Russau (Journalist, Autor, GegenStrömung, Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre) Zeit & Ort: 25.4.2017, ab 18.30 Uhr, Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München (www.seidlvilla.de) Im brasilianischen Amazonasgebiet wird derzeit der drittgrößte Staudamm der Welt, Belo…