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	<title>Heike Drillisch &#8211; GegenStrömung</title>
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	<title>Heike Drillisch &#8211; GegenStrömung</title>
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		<title>Der Belo-Monte-Staudamm und seine anhaltenden Auswirkungen</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/der-belo-monte-staudamm-und-seine-anhaltenden-auswirkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Anschluss an die Klimaverhandlungen (COP 30) in Belém in Brasilien hatte Heike Drillisch für GegenStrömung die Gelegenheit, an einer mehrtägigen Kanutour auf der Volta Grande des Xingu-Flusses teilzunehmen, die die dort lebenden und vom Belo-Monte-Staudamm betroffenen, indigenen Juruna organisierten. Der Belo-Monte-Staudamm ist der drittgrößte Staudamm der Welt und war gegen massiven Widerstand indigener Gemeinschaften&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Anschluss an die Klimaverhandlungen (COP 30) in Belém in Brasilien hatte Heike Drillisch für GegenStrömung die Gelegenheit, an einer mehrtägigen Kanutour auf der Volta Grande des Xingu-Flusses teilzunehmen, die die dort lebenden und vom Belo-Monte-Staudamm betroffenen, indigenen Juruna organisierten. Der Belo-Monte-Staudamm ist der drittgrößte Staudamm der Welt und war gegen massiven Widerstand indigener Gemeinschaften und lokaler Anwohner*innen durchgesetzt worden. 2016 wurden die ersten Turbinen offiziell eingeweiht, 2019 ging er vollständig in Betrieb.</p>
<p>Auch GegenStrömung hatte die Kampagne zum Belo-Monte-Staudamm unterstützt, da aus Deutschland u. a. der Turbinenlieferer Voith Hydro und die Versicherer Munich Re und Allianz an dem Projekt beteiligt waren. Die Kanutour bot nun die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, welche Auswirkungen das Projekt langfristig zeigt und wie die indigenen Gemeinschaften damit umgehen.</p>
<p>Am ersten Tag machte stundenlanges Paddeln die Dimensionen des Stausees bewusst. An vielen Stellen ragen kleine Wälder aus toten Bäumen aus dem Wasser und bei den heißen Temperaturen Amazoniens lässt es sich erahnen, wie viel Wasser verdunstet und wie viel Methan freigesetzt wird. Ein großer Unterschied dann hinter der Staumauer, wo Schwärme kleiner Fischchen um das Boot herumsprangen und der Fluss lebendig war. Es gab  immer wieder kleine oder größere Stromschnellen zu überwinden,  durch welche Sauerstoff in den Fluss gebracht wird, ein Prozess, der die Wasserqualität verbessert. An einem Ruhetag erhielten die Teilnehmer*innen der Kanutour Einblicke in die Geschichte der Juruna, ihr großes Wissen über die Pflanzen- und Tierwelt und ihre jetzigen Anbaumethoden. Die Tour endete nach vier Tagen an einem phantastischen Wasserfall, wo der Überlieferung nach die Welt der Juruna &#8211; bzw. Yudjá, wie sie sich selbst bezeichnen &#8211; erschaffen wurde.</p>
<p>Für die Yudjá selbst war die Kanutour ebenfalls etwas Besonderes, die erste nach der Pandemie und etwas Einendes, da alle umliegenden Gemeinden daran beteiligt waren. Sie diente auch dazu, sich und der Welt zu zeigen: „Xingu vivo!“ Denn die Folgen des Staudammbaus machen sich nach wie vor sehr bemerkbar. Es kommen nur noch 30 % des Flusswassers durch diesen Flussabschnitt, was den Fischfang drastisch reduziert und das Ökosystem völlig verändert hat. So fehlt jetzt z. B. die Überflutung der Igapó-Wälder, durch die die Fische von den Früchten der Bäume besonders fett wurden und es musste eine ganz neue Methode des Fischfangs entwickelt werden. Die nicht-indigenen Flussanwohner*innen (Ribeirinhos) hat es besonders hart getroffen, denn sie haben noch weniger Rechte als die Indigenen und zehn Jahre nach der Flutung gibt es immer noch ungelöste Landkonflikte. Gleichzeitig wurden Orte per Straße an die Stadt angeschlossen mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen.</p>
<p>Für die Yudjá hat der Staudammbau das Leben daher komplett umgekrempelt. Weitere Probleme drohen durch eine Goldmine, die in direkter Nachbarschaft des Staudamms in Planung ist, was Landschaft und Fluss noch einmal extrem in Mitleidenschaft ziehen wird. Aber die Yudjá sind entschlossen, nicht aufzugeben, neue Einkommensmöglichkeiten im landwirtschaftlichen wie im touristischen Bereich zu entwickeln und ihre Forderung, dass sie an der Regulierung des Wasserabflusses beteiligt werden, durchzusetzen. Einen Teilerfolg haben sie immerhin erreicht: kürzlich wurde ihnen per Gerichtsurteil zusätzliches Land zugesprochen, was ihre Situation etwas verbessern wird.</p>
<p>Von Heike Drillisch</p>
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		<title>Wasserkraft-Vernetzung in Belém</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/wasserkraft-vernetzung-in-belem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 13:46:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich der Klimaverhandlungen im November 2025 in Brasilien (COP30) haben Wasserkraft-Betroffene ein großes Vernetzungstreffen in Belém veranstaltet, an dem GegenStrömung teilnahm. Vor Ort tauschte sich GegenStrömung mit anderen Mitgliedern des Rivers-for-Climate-Netzwerks aus und beteiligte sich auf der COP an Side Events zum Thema Wasserkraft. Das „IV. Treffen der Betroffenen von Staudämmen, dem Energiemodell und der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der Klimaverhandlungen im November 2025 in Brasilien (COP30) haben Wasserkraft-Betroffene ein großes Vernetzungstreffen in Belém veranstaltet, an dem GegenStrömung teilnahm. Vor Ort tauschte sich GegenStrömung mit anderen Mitgliedern des Rivers-for-Climate-Netzwerks aus und beteiligte sich auf der COP an Side Events zum Thema Wasserkraft.</p>
<p>Das „IV. Treffen der Betroffenen von Staudämmen, dem Energiemodell und der Klimakrise“ wurde von der brasilianischen Bewegung der Staudammbetroffenen, MAB, organisiert. Die Bewegung entstand 1991 und hat ihre Wurzeln in dem Widerstand gegen Großstaudämme schon in den 1970er Jahren. Nach einem Zusammenschluss zum lateinamerikanischen „Movimiento de Afectados por Represas (MAR) im Jahr 2016 gingen die Organisator*innen nun einen Schritt weiter, um die internationale Vernetzung und Zusammenarbeit zu stärken. Sie erweiterten ihren Fokus um Betroffene des herrschenden extraktivistischen Energiemodells und Betroffene der Klimakrise. Neben Staudammaktivist*innen vor allem aus Lateinamerika, Asien und Afrika waren denn auch Bewegungen vertreten, die sich z. B. gegen Windkraft auf indigenem Land und gegen Bergbau in Europa einsetzen. Aus Deutschland war &#8211; neben einer Vertreterin einer kurdischen ökologischen Organisation GegenStrömung dabei und nutzte die Gelegenheit vor allem dazu, Kontakte zu knüpfen oder zu erneuern und sich über die gegenwärtige Situation an verschiedenen Hotspots des Staudammbaus zu informieren. Ein Eindruck, der sich dabei u. a. aufdrängte, war, dass die Weltbank trotz aller bekannten Kritik an Großstaudämmen wieder massiv in das Geschäft einsteigt und das ganz nach altem Muster, z. B. ohne ernsthafte Konsultationen der betroffenen Bevölkerung, ungeachtet ihrer eigenen Standards, die anderes vorschreiben.</p>
<p>Abschluss und Highlight des Treffens war die Beteiligung am People’s Summit, dem großen Alternativkongress zu den offiziellen Klimaverhandlungen, und an den großen Demos in Belém. Beim Alternativkongress organisierte die Bewegung u. a. eine Veranstaltung, bei der sie ihr <a href="https://mab.org.br/2025/11/13/manifesto-publico-e-anuncio-da-construcao-do-movimento-internacional-de-populacoes-atingidas/">Manifest</a> für ihre stärkere internationale Ausrichtung vorstellte. Bei der Bootsdemo am 12.11. war die Staudammbewegung mit einem eigenen Boot dabei und bei der zentralen Demo durch die Stadt am 15.11.25 mit einem eigenen Block, der mit seiner Größe und einheitlichem – auf der Farbe weiß basierendem &#8211; Auftreten beeindruckte und zeigte, welche Bedeutung die Bewegung in der Zivilgesellschaft Brasiliens einzunehmen vermag. Gemeinsam mit den anderen farbigen Blöcken &#8211; der Organisation der Fischer*innen in blau, Landlose in grün, Frauen in lila usw -, den Indigenen, dem internationalen Block der NGOs und vielen weiteren Akteur*innen zeigten die vielen Fahnen, phantasievollen Artefakte und die Begeisterung der Brasilianer*innen für lautstarke Parolen mehr als deutlich, dass es nach wie vor eine starke Zivilgesellschaft gibt, die ernsthafte Fortschritte bei den Klimaverhandlungen fordert.</p>
<p>Bei der COP selbst war INFOE, der Rechtsträger von GegenStrömung, Mitorganisator eines offiziellen Side Events zum Thema „The Central Role of Indigenous Peoples and Local Communities in Just Energy Transitions“. Auf Anregung von GegenStrömung sprach Ruby Rain Williams von der Quartz Valley Indian Reservation über den Rückbau von Staudämmen am Klamath River in den USA und die Rolle, die die indigenen Gemeinschaften dabei gespielt haben. Mehr dazu <a href="https://www.ids.ac.uk/events/ids-at-cop30-centring-the-role-of-indigenous-peoples-in-just-energy-transitions/">hier.</a><a class="dt-pswp-item" href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-scaled.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="2560" data-large_image_height="1707"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-3596 alignright" src="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-300x200.jpg" alt="" width="333" height="222" srcset="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-300x200.jpg 300w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-1024x683.jpg 1024w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-768x512.jpg 768w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-1536x1024.jpg 1536w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 333px) 100vw, 333px" /></a></p>
<p>Darüber hinaus gab es ein Side Event des Rivers-for-Climate-Netzwerks zum Thema <a href="https://www.instagram.com/p/DRDZko7EgVt/">„Hydropower is a false climate solution that produces counterfeit carbon credits</a>“, bei dem eine große Bandbreite an Sprecher*innen – von Indigenen bis zu Wissenschaftler*innen – verschiedene schädliche Aspekte der Wasserkraft beleuchteten, darunter auch Methanemissionen.</p>
<p>Von Heike Drillisch</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Planspiel Staudammstreit in Unyaku &#8211; Download-Materialien</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/planspiel-download-materialien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2023 09:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Einführung, Hintergrund, Spielanleitung und Bezug zum Rahmenlehrplan Einleitung in Spiel: Willkommen in Unyaku! Rollenkarten Ereigniskarten Zeit-, Blockade- und Unterdrückungskarten Zusatzmaterialien: Werbeflyer Instream Turbinen Informationsblatt indigene Rechte von Solidarität Global Artikel über Klimaauswirkungen der Wasserkraft aus der Zeitung Unyaku Heute Informationsblatt Grüner Wasserstoff der Unyakischen Zentrale für Politische Information Flyer der Organisation Waldschutz Aktiv Gern können&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/Planspiel_Staudammstreit_Anleitung_klein.pdf"><strong>Einführung, Hintergrund, Spielanleitung und Bezug zum Rahmenlehrplan</strong></a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/Planspiel_Staudammstreit_WillkommenInUnyaku_klein.pdf"><strong>Einleitung in Spiel: Willkommen in Unyaku!</strong></a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/Planspiel_StaudammstreitInUnyaku_Akteurskarten.pdf"><strong>Rollenkarten</strong></a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/Planspiel_StaudammstreitInUnyaku_Ereigniskarten.pdf"><strong>Ereigniskarten</strong></a></p>
<p><strong><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2-zkbkuk.pdf">Zeit-, Blockade- und Unterdrückungskarten</a></strong></p>
<p><strong>Zusatzmaterialien</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-in-stream-flyer.pdf">Werbeflyer Instream Turbinen</a></li>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-solidaritaet-global.pdf">Informationsblatt indigene Rechte von Solidarität Global</a></li>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-unyaku-heute.pdf">Artikel über Klimaauswirkungen der Wasserkraft aus der Zeitung Unyaku Heute</a></li>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-uzpi-infoblatt.pdf">Informationsblatt Grüner Wasserstoff der Unyakischen Zentrale für Politische Information</a></li>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-waldschutz-flyer.pdf">Flyer der Organisation Waldschutz Aktiv</a></li>
</ul>
<p><strong>Gern können Sie ein gedrucktes Exemplar des Planspiels unter gegenstroemung@gegenstroemung.org bestellen. Auf Nachfrage berichten wir Ihnen auch gern von unseren bisherigen Erfahrungen mit dem Planspiel, bevor Sie es selbst anwenden, und stellen Ihnen weitere Informationen wie eine Auswahl an Filmen und Fotos, die für die Einführung ins Thema vor dem eigentlichen Spiel genutzt werden können, zur Verfügung.</strong></p>
<p>Weitere inhaltliche Informationen zum Thema Wasserkraft finden Sie auch in unseren <a href="https://www.gegenstroemung.org/publikationen/">Fachpublikationen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studie: Maschinen deutscher Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen im Einsatz</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/studie-maschinen-deutscher-unternehmen-bei-menschenrechtsverletzungen-im-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 14:12:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer beliefern Unternehmen und Staaten, denen schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Germanwatch, Misereor, Transparency Deutschland und GegenStrömung fordern, dass das EU-Lieferkettengesetz auch solche Fälle in den Blick nimmt. Berlin / Aachen (17. April 2023). Eine heute veröffentlichte Studie von Germanwatch, Misereor, Transparency Deutschland und GegenStrömung zeigt: Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau beliefert zum&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="l-main l-row" data-at-row="main">
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<div class="field__item">Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer beliefern Unternehmen und Staaten, denen schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Germanwatch, Misereor, Transparency Deutschland und GegenStrömung fordern, dass das EU-Lieferkettengesetz auch solche Fälle in den Blick nimmt.</div>
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<p><strong>Berlin / Aachen</strong> (17. April 2023). Eine heute veröffentlichte <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-17_GW-Mis-GgStr-TI_Unternehmensverantwortung-im-MaschinenAnlagenbau.pdf">Studie</a> von Germanwatch, Misereor, Transparency Deutschland und GegenStrömung zeigt: Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau beliefert zum Teil Unternehmen und Staaten, denen schwere Menschenrechtsverletzungen und Umweltschutzverstöße vorgeworfen werden, oft begleitet von Korruption. Kurz vor der Abstimmung im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments fordern die Organisationen, das EU-Lieferkettengesetz so zu gestalten, dass die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick genommen wird und somit ein gravierendes Schlupfloch verschwindet.</p>
<p>Deutsche Maschinen werden unter anderem für die Herstellung von Textilien oder bei der Energieproduktion weltweit genutzt. „Energieerzeugungsanlagen stehen häufig im Zusammenhang mit Landraub, der Bedrohung von Menschenrechts- und Umweltverteidigerinnen sowie Landnutzungskonflikten mit indigenen Gemeinden. Dies gilt auch für Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie. Menschenrechte und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, kritisiert <strong>Heike Drillisch, Koordinatorin von GegenStrömung</strong>.</p>
<p>„Die Maschinenbau-Branche ist ein wichtiger globaler Player beispielsweise bei der Lieferung von Textilmaschinen oder Turbinen. Damit trägt der deutsche Maschinen- und Anlagenbau große Verantwortung. Dennoch hat der Branchenverband VDMA vor zwei Jahren einen Branchendialog mit der Zivilgesellschaft verweigert. Die Branche hat es verpasst, sich aktiv mit diesen Risiken zu beschäftigen“, so <strong>Sarah Guhr, Koordinatorin für Branchendialoge bei der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch</strong>.</p>
<p>„Auf EU-Ebene muss das nachgeholt werden, was auf deutscher Ebene im Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz versäumt wurde: Die Regelung unternehmerischer Sorgfaltspflichten muss die gesamte Wertschöpfungskette umfassen. Dass der VDMA diese Sorgfaltspflichten mit Blick auf die Verwendung von Maschinen ablehnt, ist völlig inakzeptabel“, so <strong>Armin Paasch, Referent für Verantwortliches Wirtschaften bei MISEREOR</strong>.</p>
<p>„Korruption herrscht in vielen Ländern weltweit, in denen auch deutsche Maschinen- und Anlagenbaufirmen Geschäfte machen. Da viele Verletzungen von Menschenrechten und Umweltschutzvorgaben erst durch Korruption möglich werden, ist deren Bekämpfung auf allen Stufen der Wertschöpfungsketten eine Grundvoraussetzung für ein starkes europäisches Lieferkettengesetz“, sagt <strong>Otto Geiß, Vertreter von Transparency Deutschland</strong>.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Deutschland ist der drittgrößte Maschinen- und Anlagenproduzent der Welt. Die Studie „Unternehmensverantwortung im Maschinen- und Anlagenbau – warum die nachgelagerte Lieferkette nicht ausgelagert werden darf“ beleuchtet insbesondere die Herstellung und Lieferung von deutschen Maschinen und Anlagen für den Bergbau, die Energieproduktion, den Textilsektor und die Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie sowie die damit verbunden potentiellen Risiken und tatsächlichen negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Es geht unter anderem um Konzerne wie Liebherr, Siemens und Voith.</p>
<p>Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen formuliert, wie bestehende Regulierungslücken insbesondere in der EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive – dem sogenannten EU-Lieferkettengesetz &#8211; in Bezug auf die nachgelagerte Wertschöpfungskette geschlossen werden sollten und wie Unternehmen der Verantwortung in ihren Sorgfaltsprozessen gerecht werden können.</p>
<p>Zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-17_GW-Mis-GgStr-TI_Unternehmensverantwortung-im-MaschinenAnlagenbau.pdf">Download</a> der Studie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: Ibama from Brasil, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Staudammstreit in Unyaku &#8211; Ein Planspiel zu Klimawandel, Energiesicherheit und globaler Gerechtigkeit</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/staudammstreit-in-unyaku-ein-planspiel-zu-klimawandel-energiesicherheit-und-globaler-gerechtigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 16:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Planspiel für Schüler*innen ab Klasse 10 gibt Einblicke in die komplexen Zusammenhänge zwischen Energieerzeugung, Klimawandel, Menschenrechten, Umweltschutz, nachhaltiger Entwicklung und globalem Wirtschaften und regt die Reflexion über damit verbundene Zielkonflikte an. In dem Planspiel „Staudammstreit in Unyaku“ verhandeln die Schüler*innen in verteilten Rollen darüber, ob im fiktiven Land Unyaku ein Wasserkraftwerk gebaut werden soll&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Planspiel für Schüler*innen ab Klasse 10 gibt Einblicke in die komplexen Zusammenhänge zwischen Energieerzeugung, Klimawandel, Menschenrechten, Umweltschutz, nachhaltiger Entwicklung und globalem Wirtschaften und regt die Reflexion über damit verbundene Zielkonflikte an. In dem Planspiel „Staudammstreit in Unyaku“ verhandeln die Schüler*innen in verteilten Rollen darüber, ob im fiktiven Land Unyaku ein Wasserkraftwerk gebaut werden soll oder nicht.</p>
<p>Hier finden Sie nähere <a href="http://www.gegenstroemung.org/planspiel">Informationen über das Planspiel</a> und kommen zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/blog/planspiel-download-materialien/">Download der Materialien</a>.</p>
<p>Eine gedruckte Fassung können Sie bestellen unter gegenstroemung@gegenstroemung.org.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Projektreferent*in (m/w/d): Wasserkraft – Menschenrechte &#8211; Klimawandel &#8211; Energiewirtschaft</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/projektreferentin-m-w-d-wasserkraft-menschenrechte-klimawandel-energiewirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2023 21:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.gegenstroemung.org/?p=2799</guid>

					<description><![CDATA[GegenStrömung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Projektreferent*in für Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit zum Themenbereich Wasserkraft – Menschenrechte – Klimawandel sowie die fachliche Beteiligung an einem Branchendialog mit der deutschen Energiewirtschaft mit dem Ziel, die Menschenrechts- und Umweltsituation in den Wertschöpfungsketten der Branche zu verbessern. Die Stellenausschreibung finden Sie hier, den Bewerbungsbogen hier. Bewerbungsfrist ist der 11.2.2023.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>GegenStrömung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Projektreferent*in für Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit zum Themenbereich Wasserkraft – Menschenrechte – Klimawandel sowie die fachliche Beteiligung an einem Branchendialog mit der deutschen Energiewirtschaft mit dem Ziel, die Menschenrechts- und Umweltsituation in den Wertschöpfungsketten der Branche zu verbessern.</p>
<p>Die Stellenausschreibung finden Sie <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/01/Stellenausschreibung_GegenStroemung_2023-01-21_aktualisiert.pdf">hier</a>, den Bewerbungsbogen <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/01/Stellenausschreibung_GegenStroemung_2023-01-19_Bewerbungsbogen_aktualisiert.doc">hier</a>. Bewerbungsfrist ist der <strong>11.2.2023</strong>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme zur Absage des VDMA an den NAP-Branchendialog Maschinen- und Anlagenbau</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/stellungnahme-zur-absage-des-vdma-an-den-geplanten-nap-branchendialog-maschinen-und-anlagenbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 18:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach fast einem Jahr intensiver Vorverhandlungen hat sich der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vor Weihnachten unerwartet gegen eine Teilnahme am geplanten NAP-Branchendialog Maschinen- und Anlagenbau entschieden. Die NAP-Branchendialoge stellen ein Unterstützungsangebot der Bundesregierung zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) und der UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte dar. Die an&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fast einem Jahr intensiver Vorverhandlungen hat sich der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vor Weihnachten unerwartet gegen eine Teilnahme am geplanten NAP-Branchendialog Maschinen- und Anlagenbau entschieden. Die NAP-Branchendialoge stellen ein Unterstützungsangebot der Bundesregierung zur Umsetzung des <em>Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte</em> (NAP) und der <em>UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte</em> dar. Die an den Vorverhandlungen beteiligten Nichtregierungsorganisationen &#8211; Germanwatch, Brot für die Welt, GegenStrömung und Transparency International Deutschland &#8211; bedauern den Schritt des VDMA zu diesem späten Zeitpunkt ausdrücklich. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist durch den Import von Vorprodukten und den Export seiner Produkte stark in die globale Wirtschaft eingebunden und dadurch entsprechend auch risikobehaftet mit Blick auf das Thema Menschenrechte. Als dem größten Industrieverband Europas kommt dem VDMA eine wichtige Rolle in der ernsthaften und ambitionierten Umsetzung von Sorgfaltspflichten zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt sowie der Korruptionsprävention zu. Die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus hätten im Branchendialog mit relevanten Stakeholdern an praktischen Herausforderungen bei der Umsetzung des Lieferkettengesetzes arbeiten können. Stattdessen verpassen der VDMA und die von ihm vertretenen Unternehmen mit der Absage an den Dialog nun wertvolle Chancen und verschließen die Augen vor wichtigen Risiken in ihren Wertschöpfungsketten.</p>
<p>Zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2022/02/2022-02-18_stellungnahme_ausstieg_vdma.pdf"><strong>Download der Stellungnahme</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Außenwirtschaftsförderung in Einklang mit Menschenrechten, Umwelt- und Klimaschutz bringen</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/aussenwirtschaftsfoerderung-in-einklang-mit-menschenrechten-umwelt-und-klimaschutz-bringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 12:41:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[ECAs]]></category>
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					<description><![CDATA[Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung für die Legislaturperiode 2021–2025 Mit Hermesbürgschaften, Investitionsgarantien und Ungebundenen Finanzkreditgarantien unterstützt die Bundesregierung die deutsche Wirtschaft bei ihrer globalen Geschäftstätigkeit jedes Jahr mit Milliardenbeträgen. Die geförderten Projekte liegen insbesondere in Ländern, die durch wirtschaftliche Risiken, oft aber auch durch problematische Menschenrechtslagen und schwache Regulierung gekennzeichnet sind. Unter anderem große Infrastrukturprojekte,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung für die Legislaturperiode 2021–2025</strong></p>
<p>Mit Hermesbürgschaften, Investitionsgarantien und Ungebundenen Finanzkreditgarantien unterstützt die Bundesregierung die deutsche Wirtschaft bei ihrer globalen Geschäftstätigkeit jedes Jahr mit Milliardenbeträgen. Die geförderten Projekte liegen insbesondere in Ländern, die durch wirtschaftliche Risiken, oft aber auch durch problematische Menschenrechtslagen und schwache Regulierung gekennzeichnet sind. Unter anderem große Infrastrukturprojekte, wie Staudämme, Gas- und Kohleprojekte und Rohstoffabbau, geraten dabei immer wieder in die Kritik, da sie mit massiven Umweltschäden und schweren Menschenrechtsverletzungen einhergehen. Bundestag und Bundesregierung sind daher dringend gefordert, die Prüf- und Vergabekriterien, das Monitoring und die Transparenz bei der Außenwirtschaftsförderung unter menschenrechtlichen und ökologischen Gesichtspunkten zu überarbeiten und gesetzlich zu regeln.</p>
<p>Das gemeinsame <a href="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2021/05/2014-04_AWF-in-Einklang-mit-MR-Umwelt-und-Klimschutz.pdf"><strong>Positionspapier &#8222;Außenwirtschaftsförderung in Einklang mit Menschenrechten, Umwelt- und Klimaschutz bringen&#8220;</strong></a>von 25 Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen erläutert den Reformbedarf in der Außenwirtschaftsförderung und die Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung.</p>
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		<item>
		<title>Die gefährdeten Quellflüsse des Amazonas: Risiko für das Weltklima</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/die-gefaehrdeten-quellfluesse-des-amazonas-risiko-fuer-das-weltklima/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 15:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Amazonasregenwald ist in Gefahr. Im Süden und Osten der Region hat die Erschließung des Waldes für die kommerzielle Forst- und Agrarwirtschaft sowie Rohstoffabbau bereits zu weitreichender Zerstörung dieses bedeutsamen Ökosystems geführt. Die westlichen Ausläufer des Amazonasbeckens, in den Grenzregionen zwischen Brasilien und den anderen Amazonasanrainerstaaten, entzogen sich wegen ihrer peripheren Lage bislang weitgehend ihrer&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Amazonasregenwald ist in Gefahr. Im Süden und Osten der Region hat die Erschließung des Waldes für die kommerzielle Forst- und Agrarwirtschaft sowie Rohstoffabbau<br />
bereits zu weitreichender Zerstörung dieses bedeutsamen Ökosystems geführt. Die westlichen Ausläufer des Amazonasbeckens, in den Grenzregionen zwischen Brasilien und den<br />
anderen Amazonasanrainerstaaten, entzogen sich wegen ihrer peripheren Lage bislang weitgehend ihrer wirtschaftlichen Inwertsetzung. Dementsprechend ist dort der Wald<br />
meist noch weitgehend intakt. Doch zahlreiche Staudammbauten und andere Infrastrukturprojekte bedrohen die Quell- und Nebenflüsse des Amazonas und damit den Erhalt des<br />
Waldes und seiner Funktion für das Weltklima und Wasserkreisläufe.</p>
<p>Diese Publikation erläutert die Funktion des Amazonaswaldes für das Klima und den regionalen Wasserhaushalt und wie er durch die herkömmlichen Entwicklungsmodelle<br />
bedroht ist. Die bisherige Strategie der Amazonasstaaten setzt auf die Ausbeutung von Rohstoffen für den Weltmarkt. Doch diese Entwicklung führt zu massiven Umweltschäden<br />
und entzieht der lokalen Bevölkerung die Lebensgrundlage, drängt sie in Armut und Landflucht. In diesen Entwicklungsstrategien spielen Staudämme eine zentrale Rolle, da sie<br />
essentielle Infrastruktur für weitere wirtschaftliche Aktivitäten bieten.</p>
<p>Anhand von zwei Schlaglichtern – dem bolivianisch-brasilianischen Grenzgebiet am Zusammenfluss von Río Madre und Río Mamoré und dem Gebiet Celendín am Marañón-Fluss<br />
in Peru – zeigt die Publikatin <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2021/09/Gefaehrdete-Quellfluesse-Amazonas_GegenStroemung2020.pdf">Die gefährdeten Quellflüsse des Amazonas: Risiko für das Weltklima</a> gegenwärtige Auseinandersetzungen um große Infrastrukturprojekte und welche nachhaltigen Alternativen zu herkömmlichen Entwicklungsmodellen lokale Organisationen entwickeln und verbreiten.</p>
<p>Zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2021/09/Gefaehrdete-Quellfluesse-Amazonas_GegenStroemung2020.pdf">Download</a> (3,3 MB)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FactSheet: Wasserkraft und Klimawandel &#8211; Auslaufmodell in der Klimakrise</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/factsheet-wasserkraft-und-klimawandel-auslaufmodell-in-der-klimakrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 14:32:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[Angesichts der Herausforderungen der globalen Erderwärmung bietet die Wasserkraft keine angemessene Antwort Die Klimakrise wird immer drängender. Die Menschheit muss schnell die Emissionen von Treibhausgasen drosseln, um eine globale Erderwärmung über 1,5° C zu vermeiden. Wichtigste Aufgabe ist dabei eine Energiewende, die die Abhängigkeit von der Verstromung fossiler Brennstoffe beendet. Vor diesem Hintergrund präsentieren Interessenvertreter*innen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Angesichts der Herausforderungen der globalen Erderwärmung bietet die Wasserkraft keine angemessene Antwort</em></p>
<p>Die Klimakrise wird immer drängender. Die Menschheit muss schnell die Emissionen von Treibhausgasen drosseln, um eine globale Erderwärmung über 1,5° C zu vermeiden. Wichtigste Aufgabe ist dabei eine Energiewende, die die Abhängigkeit von der Verstromung fossiler Brennstoffe beendet. Vor diesem Hintergrund präsentieren Interessenvertreter*innen der Industrie die Wasserkraft als mögliche Lösung zur Dekarbonisierung der Energieversorgung, die auch mit Mitteln der Klimafinanzierung gefördert und bei nachhaltigen Finanzanlagen<br />
berücksichtigt werden sollte. Doch Staudämme und andere Wasserkraftwerke gehen mit zahlreichen Problemen einher, die sie als Mittel zur Bewältigung der Klimakrise ungeeignet machen: <strong>1.)</strong> sie stoßen <strong>Treibhausgase</strong> (im folgenden GHG – greenhouse gases) aus; <strong>2.)</strong> sie zerstören klimarelevante <strong>Ökosysteme</strong>; <strong>3.)</strong> sie können die <strong>Anpassung an den Klimawandel</strong> erschweren und sind nicht zuletzt <strong>4.)</strong> selbst von den <strong>Folgen des Klimawandels</strong> betroffen.</p>
<p>Das FactSheet <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2021/09/FS_Wasserkraft-KLIMA_GegenStroemung2020.pdf">Wasserkraft und Klimawandel &#8211; Auslaufmodell in der Krise</a> von GegenStrömung erläutert diese Zusammenhänge.</p>
<p>Zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2021/09/FS_Wasserkraft-KLIMA_GegenStroemung2020.pdf">Download</a> (549 KB)</p>
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