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	<title>Heike Drillisch &#8211; GegenStrömung</title>
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	<title>Heike Drillisch &#8211; GegenStrömung</title>
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		<title>Planspiel Staudammstreit in Unyaku &#8211; Download-Materialien</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/planspiel-download-materialien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2023 09:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Einführung, Hintergrund, Spielanleitung und Bezug zum Rahmenlehrplan Einleitung in Spiel: Willkommen in Unyaku! Rollenkarten Ereigniskarten Zeit-, Blockade- und Unterdrückungskarten Zusatzmaterialien: Werbeflyer Instream Turbinen Informationsblatt indigene Rechte von Solidarität Global Artikel über Klimaauswirkungen der Wasserkraft aus der Zeitung Unyaku Heute Informationsblatt Grüner Wasserstoff der Unyakischen Zentrale für Politische Information Flyer der Organisation Waldschutz Aktiv Gern können&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/Planspiel_Staudammstreit_Anleitung_klein.pdf"><strong>Einführung, Hintergrund, Spielanleitung und Bezug zum Rahmenlehrplan</strong></a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/Planspiel_Staudammstreit_WillkommenInUnyaku_klein.pdf"><strong>Einleitung in Spiel: Willkommen in Unyaku!</strong></a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/Planspiel_StaudammstreitInUnyaku_Akteurskarten.pdf"><strong>Rollenkarten</strong></a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/Planspiel_StaudammstreitInUnyaku_Ereigniskarten.pdf"><strong>Ereigniskarten</strong></a></p>
<p><strong><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2-zkbkuk.pdf">Zeit-, Blockade- und Unterdrückungskarten</a></strong></p>
<p><strong>Zusatzmaterialien</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-in-stream-flyer.pdf">Werbeflyer Instream Turbinen</a></li>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-solidaritaet-global.pdf">Informationsblatt indigene Rechte von Solidarität Global</a></li>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-unyaku-heute.pdf">Artikel über Klimaauswirkungen der Wasserkraft aus der Zeitung Unyaku Heute</a></li>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-uzpi-infoblatt.pdf">Informationsblatt Grüner Wasserstoff der Unyakischen Zentrale für Politische Information</a></li>
<li><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/05/2023-05-01-waldschutz-flyer.pdf">Flyer der Organisation Waldschutz Aktiv</a></li>
</ul>
<p><strong>Gern können Sie ein gedrucktes Exemplar des Planspiels unter gegenstroemung@gegenstroemung.org bestellen. Auf Nachfrage berichten wir Ihnen auch gern von unseren bisherigen Erfahrungen mit dem Planspiel, bevor Sie es selbst anwenden, und stellen Ihnen weitere Informationen wie eine Auswahl an Filmen und Fotos, die für die Einführung ins Thema vor dem eigentlichen Spiel genutzt werden können, zur Verfügung.</strong></p>
<p>Weitere inhaltliche Informationen zum Thema Wasserkraft finden Sie auch in unseren <a href="https://www.gegenstroemung.org/publikationen/">Fachpublikationen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Studie: Maschinen deutscher Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen im Einsatz</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/studie-maschinen-deutscher-unternehmen-bei-menschenrechtsverletzungen-im-einsatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 14:12:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
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					<description><![CDATA[Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer beliefern Unternehmen und Staaten, denen schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Germanwatch, Misereor, Transparency Deutschland und GegenStrömung fordern, dass das EU-Lieferkettengesetz auch solche Fälle in den Blick nimmt. Berlin / Aachen (17. April 2023). Eine heute veröffentlichte Studie von Germanwatch, Misereor, Transparency Deutschland und GegenStrömung zeigt: Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau beliefert zum&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="l-main l-row" data-at-row="main">
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<div class="field__item">Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer beliefern Unternehmen und Staaten, denen schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Germanwatch, Misereor, Transparency Deutschland und GegenStrömung fordern, dass das EU-Lieferkettengesetz auch solche Fälle in den Blick nimmt.</div>
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<p><strong>Berlin / Aachen</strong> (17. April 2023). Eine heute veröffentlichte <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-17_GW-Mis-GgStr-TI_Unternehmensverantwortung-im-MaschinenAnlagenbau.pdf">Studie</a> von Germanwatch, Misereor, Transparency Deutschland und GegenStrömung zeigt: Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau beliefert zum Teil Unternehmen und Staaten, denen schwere Menschenrechtsverletzungen und Umweltschutzverstöße vorgeworfen werden, oft begleitet von Korruption. Kurz vor der Abstimmung im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments fordern die Organisationen, das EU-Lieferkettengesetz so zu gestalten, dass die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick genommen wird und somit ein gravierendes Schlupfloch verschwindet.</p>
<p>Deutsche Maschinen werden unter anderem für die Herstellung von Textilien oder bei der Energieproduktion weltweit genutzt. „Energieerzeugungsanlagen stehen häufig im Zusammenhang mit Landraub, der Bedrohung von Menschenrechts- und Umweltverteidigerinnen sowie Landnutzungskonflikten mit indigenen Gemeinden. Dies gilt auch für Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energie. Menschenrechte und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, kritisiert <strong>Heike Drillisch, Koordinatorin von GegenStrömung</strong>.</p>
<p>„Die Maschinenbau-Branche ist ein wichtiger globaler Player beispielsweise bei der Lieferung von Textilmaschinen oder Turbinen. Damit trägt der deutsche Maschinen- und Anlagenbau große Verantwortung. Dennoch hat der Branchenverband VDMA vor zwei Jahren einen Branchendialog mit der Zivilgesellschaft verweigert. Die Branche hat es verpasst, sich aktiv mit diesen Risiken zu beschäftigen“, so <strong>Sarah Guhr, Koordinatorin für Branchendialoge bei der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch</strong>.</p>
<p>„Auf EU-Ebene muss das nachgeholt werden, was auf deutscher Ebene im Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz versäumt wurde: Die Regelung unternehmerischer Sorgfaltspflichten muss die gesamte Wertschöpfungskette umfassen. Dass der VDMA diese Sorgfaltspflichten mit Blick auf die Verwendung von Maschinen ablehnt, ist völlig inakzeptabel“, so <strong>Armin Paasch, Referent für Verantwortliches Wirtschaften bei MISEREOR</strong>.</p>
<p>„Korruption herrscht in vielen Ländern weltweit, in denen auch deutsche Maschinen- und Anlagenbaufirmen Geschäfte machen. Da viele Verletzungen von Menschenrechten und Umweltschutzvorgaben erst durch Korruption möglich werden, ist deren Bekämpfung auf allen Stufen der Wertschöpfungsketten eine Grundvoraussetzung für ein starkes europäisches Lieferkettengesetz“, sagt <strong>Otto Geiß, Vertreter von Transparency Deutschland</strong>.</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong></p>
<p>Deutschland ist der drittgrößte Maschinen- und Anlagenproduzent der Welt. Die Studie „Unternehmensverantwortung im Maschinen- und Anlagenbau – warum die nachgelagerte Lieferkette nicht ausgelagert werden darf“ beleuchtet insbesondere die Herstellung und Lieferung von deutschen Maschinen und Anlagen für den Bergbau, die Energieproduktion, den Textilsektor und die Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie sowie die damit verbunden potentiellen Risiken und tatsächlichen negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Es geht unter anderem um Konzerne wie Liebherr, Siemens und Voith.</p>
<p>Auf dieser Grundlage werden Empfehlungen formuliert, wie bestehende Regulierungslücken insbesondere in der EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive – dem sogenannten EU-Lieferkettengesetz &#8211; in Bezug auf die nachgelagerte Wertschöpfungskette geschlossen werden sollten und wie Unternehmen der Verantwortung in ihren Sorgfaltsprozessen gerecht werden können.</p>
<p>Zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-17_GW-Mis-GgStr-TI_Unternehmensverantwortung-im-MaschinenAnlagenbau.pdf">Download</a> der Studie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: Ibama from Brasil, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Staudammstreit in Unyaku &#8211; Ein Planspiel zu Klimawandel, Energiesicherheit und globaler Gerechtigkeit</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/staudammstreit-in-unyaku-ein-planspiel-zu-klimawandel-energiesicherheit-und-globaler-gerechtigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 16:30:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Planspiel für Schüler*innen ab Klasse 10 gibt Einblicke in die komplexen Zusammenhänge zwischen Energieerzeugung, Klimawandel, Menschenrechten, Umweltschutz, nachhaltiger Entwicklung und globalem Wirtschaften und regt die Reflexion über damit verbundene Zielkonflikte an. In dem Planspiel „Staudammstreit in Unyaku“ verhandeln die Schüler*innen in verteilten Rollen darüber, ob im fiktiven Land Unyaku ein Wasserkraftwerk gebaut werden soll&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Planspiel für Schüler*innen ab Klasse 10 gibt Einblicke in die komplexen Zusammenhänge zwischen Energieerzeugung, Klimawandel, Menschenrechten, Umweltschutz, nachhaltiger Entwicklung und globalem Wirtschaften und regt die Reflexion über damit verbundene Zielkonflikte an. In dem Planspiel „Staudammstreit in Unyaku“ verhandeln die Schüler*innen in verteilten Rollen darüber, ob im fiktiven Land Unyaku ein Wasserkraftwerk gebaut werden soll oder nicht.</p>
<p>Hier finden Sie nähere <a href="http://www.gegenstroemung.org/planspiel">Informationen über das Planspiel</a> und kommen zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/blog/planspiel-download-materialien/">Download der Materialien</a>.</p>
<p>Eine gedruckte Fassung können Sie bestellen unter gegenstroemung@gegenstroemung.org.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Projektreferent*in (m/w/d): Wasserkraft – Menschenrechte &#8211; Klimawandel &#8211; Energiewirtschaft</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/projektreferentin-m-w-d-wasserkraft-menschenrechte-klimawandel-energiewirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2023 21:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[GegenStrömung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Projektreferent*in für Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit zum Themenbereich Wasserkraft – Menschenrechte – Klimawandel sowie die fachliche Beteiligung an einem Branchendialog mit der deutschen Energiewirtschaft mit dem Ziel, die Menschenrechts- und Umweltsituation in den Wertschöpfungsketten der Branche zu verbessern. Die Stellenausschreibung finden Sie hier, den Bewerbungsbogen hier. Bewerbungsfrist ist der 11.2.2023.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>GegenStrömung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Projektreferent*in für Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit zum Themenbereich Wasserkraft – Menschenrechte – Klimawandel sowie die fachliche Beteiligung an einem Branchendialog mit der deutschen Energiewirtschaft mit dem Ziel, die Menschenrechts- und Umweltsituation in den Wertschöpfungsketten der Branche zu verbessern.</p>
<p>Die Stellenausschreibung finden Sie <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/01/Stellenausschreibung_GegenStroemung_2023-01-21_aktualisiert.pdf">hier</a>, den Bewerbungsbogen <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/01/Stellenausschreibung_GegenStroemung_2023-01-19_Bewerbungsbogen_aktualisiert.doc">hier</a>. Bewerbungsfrist ist der <strong>11.2.2023</strong>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme zur Absage des VDMA an den NAP-Branchendialog Maschinen- und Anlagenbau</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/stellungnahme-zur-absage-des-vdma-an-den-geplanten-nap-branchendialog-maschinen-und-anlagenbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2022 18:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach fast einem Jahr intensiver Vorverhandlungen hat sich der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vor Weihnachten unerwartet gegen eine Teilnahme am geplanten NAP-Branchendialog Maschinen- und Anlagenbau entschieden. Die NAP-Branchendialoge stellen ein Unterstützungsangebot der Bundesregierung zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) und der UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte dar. Die an&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fast einem Jahr intensiver Vorverhandlungen hat sich der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vor Weihnachten unerwartet gegen eine Teilnahme am geplanten NAP-Branchendialog Maschinen- und Anlagenbau entschieden. Die NAP-Branchendialoge stellen ein Unterstützungsangebot der Bundesregierung zur Umsetzung des <em>Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte</em> (NAP) und der <em>UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte</em> dar. Die an den Vorverhandlungen beteiligten Nichtregierungsorganisationen &#8211; Germanwatch, Brot für die Welt, GegenStrömung und Transparency International Deutschland &#8211; bedauern den Schritt des VDMA zu diesem späten Zeitpunkt ausdrücklich. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist durch den Import von Vorprodukten und den Export seiner Produkte stark in die globale Wirtschaft eingebunden und dadurch entsprechend auch risikobehaftet mit Blick auf das Thema Menschenrechte. Als dem größten Industrieverband Europas kommt dem VDMA eine wichtige Rolle in der ernsthaften und ambitionierten Umsetzung von Sorgfaltspflichten zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt sowie der Korruptionsprävention zu. Die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus hätten im Branchendialog mit relevanten Stakeholdern an praktischen Herausforderungen bei der Umsetzung des Lieferkettengesetzes arbeiten können. Stattdessen verpassen der VDMA und die von ihm vertretenen Unternehmen mit der Absage an den Dialog nun wertvolle Chancen und verschließen die Augen vor wichtigen Risiken in ihren Wertschöpfungsketten.</p>
<p>Zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2022/02/2022-02-18_stellungnahme_ausstieg_vdma.pdf"><strong>Download der Stellungnahme</strong></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Außenwirtschaftsförderung in Einklang mit Menschenrechten, Umwelt- und Klimaschutz bringen</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/aussenwirtschaftsfoerderung-in-einklang-mit-menschenrechten-umwelt-und-klimaschutz-bringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2021 12:41:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[ECAs]]></category>
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					<description><![CDATA[Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung für die Legislaturperiode 2021–2025 Mit Hermesbürgschaften, Investitionsgarantien und Ungebundenen Finanzkreditgarantien unterstützt die Bundesregierung die deutsche Wirtschaft bei ihrer globalen Geschäftstätigkeit jedes Jahr mit Milliardenbeträgen. Die geförderten Projekte liegen insbesondere in Ländern, die durch wirtschaftliche Risiken, oft aber auch durch problematische Menschenrechtslagen und schwache Regulierung gekennzeichnet sind. Unter anderem große Infrastrukturprojekte,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung für die Legislaturperiode 2021–2025</strong></p>
<p>Mit Hermesbürgschaften, Investitionsgarantien und Ungebundenen Finanzkreditgarantien unterstützt die Bundesregierung die deutsche Wirtschaft bei ihrer globalen Geschäftstätigkeit jedes Jahr mit Milliardenbeträgen. Die geförderten Projekte liegen insbesondere in Ländern, die durch wirtschaftliche Risiken, oft aber auch durch problematische Menschenrechtslagen und schwache Regulierung gekennzeichnet sind. Unter anderem große Infrastrukturprojekte, wie Staudämme, Gas- und Kohleprojekte und Rohstoffabbau, geraten dabei immer wieder in die Kritik, da sie mit massiven Umweltschäden und schweren Menschenrechtsverletzungen einhergehen. Bundestag und Bundesregierung sind daher dringend gefordert, die Prüf- und Vergabekriterien, das Monitoring und die Transparenz bei der Außenwirtschaftsförderung unter menschenrechtlichen und ökologischen Gesichtspunkten zu überarbeiten und gesetzlich zu regeln.</p>
<p>Das gemeinsame <a href="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2021/05/2014-04_AWF-in-Einklang-mit-MR-Umwelt-und-Klimschutz.pdf"><strong>Positionspapier &#8222;Außenwirtschaftsförderung in Einklang mit Menschenrechten, Umwelt- und Klimaschutz bringen&#8220;</strong></a>von 25 Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen erläutert den Reformbedarf in der Außenwirtschaftsförderung und die Erwartungen an Bundestag und Bundesregierung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die gefährdeten Quellflüsse des Amazonas: Risiko für das Weltklima</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/die-gefaehrdeten-quellfluesse-des-amazonas-risiko-fuer-das-weltklima/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 15:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Amazonasregenwald ist in Gefahr. Im Süden und Osten der Region hat die Erschließung des Waldes für die kommerzielle Forst- und Agrarwirtschaft sowie Rohstoffabbau bereits zu weitreichender Zerstörung dieses bedeutsamen Ökosystems geführt. Die westlichen Ausläufer des Amazonasbeckens, in den Grenzregionen zwischen Brasilien und den anderen Amazonasanrainerstaaten, entzogen sich wegen ihrer peripheren Lage bislang weitgehend ihrer&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Amazonasregenwald ist in Gefahr. Im Süden und Osten der Region hat die Erschließung des Waldes für die kommerzielle Forst- und Agrarwirtschaft sowie Rohstoffabbau<br />
bereits zu weitreichender Zerstörung dieses bedeutsamen Ökosystems geführt. Die westlichen Ausläufer des Amazonasbeckens, in den Grenzregionen zwischen Brasilien und den<br />
anderen Amazonasanrainerstaaten, entzogen sich wegen ihrer peripheren Lage bislang weitgehend ihrer wirtschaftlichen Inwertsetzung. Dementsprechend ist dort der Wald<br />
meist noch weitgehend intakt. Doch zahlreiche Staudammbauten und andere Infrastrukturprojekte bedrohen die Quell- und Nebenflüsse des Amazonas und damit den Erhalt des<br />
Waldes und seiner Funktion für das Weltklima und Wasserkreisläufe.</p>
<p>Diese Publikation erläutert die Funktion des Amazonaswaldes für das Klima und den regionalen Wasserhaushalt und wie er durch die herkömmlichen Entwicklungsmodelle<br />
bedroht ist. Die bisherige Strategie der Amazonasstaaten setzt auf die Ausbeutung von Rohstoffen für den Weltmarkt. Doch diese Entwicklung führt zu massiven Umweltschäden<br />
und entzieht der lokalen Bevölkerung die Lebensgrundlage, drängt sie in Armut und Landflucht. In diesen Entwicklungsstrategien spielen Staudämme eine zentrale Rolle, da sie<br />
essentielle Infrastruktur für weitere wirtschaftliche Aktivitäten bieten.</p>
<p>Anhand von zwei Schlaglichtern – dem bolivianisch-brasilianischen Grenzgebiet am Zusammenfluss von Río Madre und Río Mamoré und dem Gebiet Celendín am Marañón-Fluss<br />
in Peru – zeigt die Publikatin <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2021/09/Gefaehrdete-Quellfluesse-Amazonas_GegenStroemung2020.pdf">Die gefährdeten Quellflüsse des Amazonas: Risiko für das Weltklima</a> gegenwärtige Auseinandersetzungen um große Infrastrukturprojekte und welche nachhaltigen Alternativen zu herkömmlichen Entwicklungsmodellen lokale Organisationen entwickeln und verbreiten.</p>
<p>Zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2021/09/Gefaehrdete-Quellfluesse-Amazonas_GegenStroemung2020.pdf">Download</a> (3,3 MB)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FactSheet: Wasserkraft und Klimawandel &#8211; Auslaufmodell in der Klimakrise</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/factsheet-wasserkraft-und-klimawandel-auslaufmodell-in-der-klimakrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2021 14:32:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Klima]]></category>
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					<description><![CDATA[Angesichts der Herausforderungen der globalen Erderwärmung bietet die Wasserkraft keine angemessene Antwort Die Klimakrise wird immer drängender. Die Menschheit muss schnell die Emissionen von Treibhausgasen drosseln, um eine globale Erderwärmung über 1,5° C zu vermeiden. Wichtigste Aufgabe ist dabei eine Energiewende, die die Abhängigkeit von der Verstromung fossiler Brennstoffe beendet. Vor diesem Hintergrund präsentieren Interessenvertreter*innen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Angesichts der Herausforderungen der globalen Erderwärmung bietet die Wasserkraft keine angemessene Antwort</em></p>
<p>Die Klimakrise wird immer drängender. Die Menschheit muss schnell die Emissionen von Treibhausgasen drosseln, um eine globale Erderwärmung über 1,5° C zu vermeiden. Wichtigste Aufgabe ist dabei eine Energiewende, die die Abhängigkeit von der Verstromung fossiler Brennstoffe beendet. Vor diesem Hintergrund präsentieren Interessenvertreter*innen der Industrie die Wasserkraft als mögliche Lösung zur Dekarbonisierung der Energieversorgung, die auch mit Mitteln der Klimafinanzierung gefördert und bei nachhaltigen Finanzanlagen<br />
berücksichtigt werden sollte. Doch Staudämme und andere Wasserkraftwerke gehen mit zahlreichen Problemen einher, die sie als Mittel zur Bewältigung der Klimakrise ungeeignet machen: <strong>1.)</strong> sie stoßen <strong>Treibhausgase</strong> (im folgenden GHG – greenhouse gases) aus; <strong>2.)</strong> sie zerstören klimarelevante <strong>Ökosysteme</strong>; <strong>3.)</strong> sie können die <strong>Anpassung an den Klimawandel</strong> erschweren und sind nicht zuletzt <strong>4.)</strong> selbst von den <strong>Folgen des Klimawandels</strong> betroffen.</p>
<p>Das FactSheet <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2021/09/FS_Wasserkraft-KLIMA_GegenStroemung2020.pdf">Wasserkraft und Klimawandel &#8211; Auslaufmodell in der Krise</a> von GegenStrömung erläutert diese Zusammenhänge.</p>
<p>Zum <a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2021/09/FS_Wasserkraft-KLIMA_GegenStroemung2020.pdf">Download</a> (549 KB)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stelle bei GegenStrömung zu besetzen</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/stelle-bei-gegenstroemung-zu-besetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2016 14:35:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei GegenStrömung ist ab 1.3.2016 eine Stelle (50 %) als Projektkoordinator*in für Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit zu den Themen Staudämme und Außenwirtschaftsförderung neu zu besetzen. Was ansteht: &#8211; Beobachtung der oben genannten Politikfelder auf nationaler und internationaler Ebene sowie ihre Bewertung aus menschenrechtlicher Perspektive &#8211; Strategieentwicklung und Beteiligung an der Neuausrichtung der Arbeit im Bereich gerechte&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei GegenStrömung ist ab 1.3.2016 eine Stelle (50 %) als Projektkoordinator*in für Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit zu den Themen Staudämme und Außenwirtschaftsförderung neu zu besetzen.</p>
<p><b>Was ansteht:</b><br />
&#8211; Beobachtung der oben genannten Politikfelder auf nationaler und internationaler Ebene sowie ihre<br />
Bewertung aus menschenrechtlicher Perspektive<br />
&#8211; Strategieentwicklung und Beteiligung an der Neuausrichtung der Arbeit im Bereich gerechte und<br />
nachhaltige Weltwirtschaft<br />
&#8211; Durchführung von Aktivitäten in den Bereichen Lobbyarbeit, Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit<br />
&#8211; Mitarbeit in nationalen und internationalen Netzwerken<br />
&#8211; Website gestalten und pflegen<br />
&#8211; Finanzanträge stellen und abrechnen<br />
<b></b></p>
<p><b>Wen wir suchen:</b><br />
Wir suchen eine/n Mitarbeiter/in mit abgeschlossenem Hochschulstudium, Erfahrung in den oben<br />
genannten Themengebieten und NGO-Arbeit sowie Interesse an weltwirtschaftlichen Zusammenhängen.<br />
Neben Fachkenntnissen in den Bereichen Entwicklungspolitik, Wirtschaft und Menschenrechte erwarten<br />
wir die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem, fristgerechtem Arbeiten in Absprache mit dem Team,<br />
Erfahrung im Projektmanagement, sehr gutes Ausdrucksvermögen auf Deutsch und Englisch sowie gute<br />
kommunikative Fähigkeiten und sicheres Auftreten gegenüber Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik.<br />
<b></b></p>
<p><b>Was wir bieten:</b><br />
Wir bieten eine sozialversicherte Tätigkeit im Umfang von 20 Wochenstunden in Berlin bei einer monatlichen Vergütung von 1.650 EUR AGBr. Die Stelle ist zunächst auf 3 Monate befristet, wird vorbehaltlich der (zu erwartenden) Bewilligung  eines weiteren Projekts aber fortgeführt.</p>
<p><strong>Bewerbung:</strong></p>
<p>Bei Interesse senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte bis zum <strong>31.01.2016</strong> an bewerbung   at    gegenstroemung.org.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LUNCH TALK über die die Widerstandsstrategien der Betroffenen des Merowe Staudamms im Sudan</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/lunch-talk-ueber-die-die-widerstandsstrategien-der-betroffenen-des-merowe-staudamms-im-sudan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 13:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Herzliche Einladung zu unserem LUNCH TALK im ECCHR &#8211; European Center for Constitutional and Human Rights über die die Widerstandsstrategien der Betroffenen des Merowe Staudamms im Sudan. Mit Ali Askouri und Kahalifa Nourelhadi ECCHR-Büro, Zossener Str. 55-58, Aufgang D, 10961 Berlin 4. Dezember 2015, 14.00 Uhr Ein Imbiss wird bereitgestellt. Wir bitten um Anmeldung bis&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="mtm _4fzb">
<div class="mtm _5pco" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}">
<div id="id_566ebd1ed5d6b9083942144" class="text_exposed_root text_exposed">
<p>Herzliche Einladung zu unserem LUNCH TALK im <a class="profileLink" href="https://www.facebook.com/ecchr.eu/">ECCHR &#8211; European Center for Constitutional and Human Rights</a> über die die Widerstandsstrategien der Betroffenen des <span class="text_exposed_show">Merowe Staudamms im Sudan. </span></p>
<div class="text_exposed_show">
<p>Mit Ali Askouri und Kahalifa Nourelhadi</p>
<p>ECCHR-Büro, Zossener Str. 55-58, Aufgang D, 10961 Berlin</p>
<p>4. Dezember 2015, 14.00 Uhr</p>
<p>Ein Imbiss wird bereitgestellt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 30.11.2015 unter info@ecchr.eu</p>
<p>Mehr Infos:</p>
<p>Deutsche Unternehmen agieren weltweit – häufig in Ländern, in denen rechtliche und soziale Standards deutlich unter denen liegen, die hierzulande gelten. Immer wieder erfahren wir von der Beteiligung deutscher Firmen an großen Bauprojekten im Ausland, bei denen Menschen ausgebeutet oder, wie im Fall des Merowe-Staudamms im Nordsudan, verdrängt werden. Doch bisher können Unternehmen dafür selten zur Rechenschaft gezogen werden.</p>
<p>Welche Konsequenzen folgen hieraus? Welche rechtliche und soziale Verantwortung tragen deutsche Unternehmen, wenn sie international agieren und dabei Rechte der lokalen Bevölkerung verletzen? Wie kann ihr Handeln gerichtlich überprüft werden?</p>
<p>Ali Askouri und Kahalifa Nourelhadi, zwei Vertreter der Betroffenen aus dem Nordsudan, werden mit uns diskutieren, warum der Fall des Merowe-Staudamms die deutsche Öffentlichkeit interessieren sollte und wie Widerstand auch auf internationaler Ebene organisiert werden kann.</p>
<p>Bau und Inbetriebnahme des Merowe-Staudamms – gegenwärtig eines der größten Wasserkraftprojekte in Afrika – sind symptomatisch für die Folgen großer Infrastrukturprojekte: Obwohl schon 2002 die ersten Bauverträge unterzeichnet worden waren, hatte die sudanesische Regierung bis zur Inbetriebnahme der ersten Turbinen des Wasserkraftwerkes 2009 keine Umsiedlungspläne mit den betroffenen Bevölkerungsgruppen ausgehandelt. Vielmehr wurden die Menschen in den Dörfern und Siedlungen rund um den Stausee im Laufe des Baus buchstäblich aus ihren Dörfern geflutet. Rund 4.700 Familien verloren nicht nur ihr Obdach, ihnen wurden die traditionellen Lebensräume und -grundlagen entzogen. Häuser und Ernten wurden ebenso vernichtet wie Nutztiere und sonstiges Hab und Gut.</p>
<p>Doch die von dem Staudamm-Projekt betroffene Bevölkerung nimmt diese Verletzung ihrer sozialen und wirtschaftlichen Menschenrechte nicht hin. Die Bewohner/innen der Manasir-Region wollen sowohl die sudanesische Regierung als auch das deutsche Unternehmen Lahmeyer gerichtlich zur Verantwortung ziehen. 2010 reichten sie deswegen bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt Strafanzeige gegen leitende Manager von Lahmeyer International ein.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Veranstaltung von GegenStrömung in Kooperation mit dem ECCHR.</p>
</div>
</div>
</div>
<div data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;H&quot;}">
<p>Gefördert von Engagement Global im Auftrag des</p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2016/01/logo-bmz.jpg" rel="attachment wp-att-1051"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1051" src="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2016/01/logo-bmz.jpg" alt="logo bmz" width="190" height="86" /></a></p>
</div>
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			</item>
	</channel>
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