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	<title>Feature &#8211; GegenStrömung</title>
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	<title>Feature &#8211; GegenStrömung</title>
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		<title>Der Belo-Monte-Staudamm und seine anhaltenden Auswirkungen</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/der-belo-monte-staudamm-und-seine-anhaltenden-auswirkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:11:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Anschluss an die Klimaverhandlungen (COP 30) in Belém in Brasilien hatte Heike Drillisch für GegenStrömung die Gelegenheit, an einer mehrtägigen Kanutour auf der Volta Grande des Xingu-Flusses teilzunehmen, die die dort lebenden und vom Belo-Monte-Staudamm betroffenen, indigenen Juruna organisierten. Der Belo-Monte-Staudamm ist der drittgrößte Staudamm der Welt und war gegen massiven Widerstand indigener Gemeinschaften&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Anschluss an die Klimaverhandlungen (COP 30) in Belém in Brasilien hatte Heike Drillisch für GegenStrömung die Gelegenheit, an einer mehrtägigen Kanutour auf der Volta Grande des Xingu-Flusses teilzunehmen, die die dort lebenden und vom Belo-Monte-Staudamm betroffenen, indigenen Juruna organisierten. Der Belo-Monte-Staudamm ist der drittgrößte Staudamm der Welt und war gegen massiven Widerstand indigener Gemeinschaften und lokaler Anwohner*innen durchgesetzt worden. 2016 wurden die ersten Turbinen offiziell eingeweiht, 2019 ging er vollständig in Betrieb.</p>
<p>Auch GegenStrömung hatte die Kampagne zum Belo-Monte-Staudamm unterstützt, da aus Deutschland u. a. der Turbinenlieferer Voith Hydro und die Versicherer Munich Re und Allianz an dem Projekt beteiligt waren. Die Kanutour bot nun die Gelegenheit, aus erster Hand zu erfahren, welche Auswirkungen das Projekt langfristig zeigt und wie die indigenen Gemeinschaften damit umgehen.</p>
<p>Am ersten Tag machte stundenlanges Paddeln die Dimensionen des Stausees bewusst. An vielen Stellen ragen kleine Wälder aus toten Bäumen aus dem Wasser und bei den heißen Temperaturen Amazoniens lässt es sich erahnen, wie viel Wasser verdunstet und wie viel Methan freigesetzt wird. Ein großer Unterschied dann hinter der Staumauer, wo Schwärme kleiner Fischchen um das Boot herumsprangen und der Fluss lebendig war. Es gab  immer wieder kleine oder größere Stromschnellen zu überwinden,  durch welche Sauerstoff in den Fluss gebracht wird, ein Prozess, der die Wasserqualität verbessert. An einem Ruhetag erhielten die Teilnehmer*innen der Kanutour Einblicke in die Geschichte der Juruna, ihr großes Wissen über die Pflanzen- und Tierwelt und ihre jetzigen Anbaumethoden. Die Tour endete nach vier Tagen an einem phantastischen Wasserfall, wo der Überlieferung nach die Welt der Juruna &#8211; bzw. Yudjá, wie sie sich selbst bezeichnen &#8211; erschaffen wurde.</p>
<p>Für die Yudjá selbst war die Kanutour ebenfalls etwas Besonderes, die erste nach der Pandemie und etwas Einendes, da alle umliegenden Gemeinden daran beteiligt waren. Sie diente auch dazu, sich und der Welt zu zeigen: „Xingu vivo!“ Denn die Folgen des Staudammbaus machen sich nach wie vor sehr bemerkbar. Es kommen nur noch 30 % des Flusswassers durch diesen Flussabschnitt, was den Fischfang drastisch reduziert und das Ökosystem völlig verändert hat. So fehlt jetzt z. B. die Überflutung der Igapó-Wälder, durch die die Fische von den Früchten der Bäume besonders fett wurden und es musste eine ganz neue Methode des Fischfangs entwickelt werden. Die nicht-indigenen Flussanwohner*innen (Ribeirinhos) hat es besonders hart getroffen, denn sie haben noch weniger Rechte als die Indigenen und zehn Jahre nach der Flutung gibt es immer noch ungelöste Landkonflikte. Gleichzeitig wurden Orte per Straße an die Stadt angeschlossen mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen.</p>
<p>Für die Yudjá hat der Staudammbau das Leben daher komplett umgekrempelt. Weitere Probleme drohen durch eine Goldmine, die in direkter Nachbarschaft des Staudamms in Planung ist, was Landschaft und Fluss noch einmal extrem in Mitleidenschaft ziehen wird. Aber die Yudjá sind entschlossen, nicht aufzugeben, neue Einkommensmöglichkeiten im landwirtschaftlichen wie im touristischen Bereich zu entwickeln und ihre Forderung, dass sie an der Regulierung des Wasserabflusses beteiligt werden, durchzusetzen. Einen Teilerfolg haben sie immerhin erreicht: kürzlich wurde ihnen per Gerichtsurteil zusätzliches Land zugesprochen, was ihre Situation etwas verbessern wird.</p>
<p>Von Heike Drillisch</p>
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		<title>Wasserkraft-Vernetzung in Belém</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/wasserkraft-vernetzung-in-belem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike Drillisch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 13:46:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Anlässlich der Klimaverhandlungen im November 2025 in Brasilien (COP30) haben Wasserkraft-Betroffene ein großes Vernetzungstreffen in Belém veranstaltet, an dem GegenStrömung teilnahm. Vor Ort tauschte sich GegenStrömung mit anderen Mitgliedern des Rivers-for-Climate-Netzwerks aus und beteiligte sich auf der COP an Side Events zum Thema Wasserkraft. Das „IV. Treffen der Betroffenen von Staudämmen, dem Energiemodell und der&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der Klimaverhandlungen im November 2025 in Brasilien (COP30) haben Wasserkraft-Betroffene ein großes Vernetzungstreffen in Belém veranstaltet, an dem GegenStrömung teilnahm. Vor Ort tauschte sich GegenStrömung mit anderen Mitgliedern des Rivers-for-Climate-Netzwerks aus und beteiligte sich auf der COP an Side Events zum Thema Wasserkraft.</p>
<p>Das „IV. Treffen der Betroffenen von Staudämmen, dem Energiemodell und der Klimakrise“ wurde von der brasilianischen Bewegung der Staudammbetroffenen, MAB, organisiert. Die Bewegung entstand 1991 und hat ihre Wurzeln in dem Widerstand gegen Großstaudämme schon in den 1970er Jahren. Nach einem Zusammenschluss zum lateinamerikanischen „Movimiento de Afectados por Represas (MAR) im Jahr 2016 gingen die Organisator*innen nun einen Schritt weiter, um die internationale Vernetzung und Zusammenarbeit zu stärken. Sie erweiterten ihren Fokus um Betroffene des herrschenden extraktivistischen Energiemodells und Betroffene der Klimakrise. Neben Staudammaktivist*innen vor allem aus Lateinamerika, Asien und Afrika waren denn auch Bewegungen vertreten, die sich z. B. gegen Windkraft auf indigenem Land und gegen Bergbau in Europa einsetzen. Aus Deutschland war &#8211; neben einer Vertreterin einer kurdischen ökologischen Organisation GegenStrömung dabei und nutzte die Gelegenheit vor allem dazu, Kontakte zu knüpfen oder zu erneuern und sich über die gegenwärtige Situation an verschiedenen Hotspots des Staudammbaus zu informieren. Ein Eindruck, der sich dabei u. a. aufdrängte, war, dass die Weltbank trotz aller bekannten Kritik an Großstaudämmen wieder massiv in das Geschäft einsteigt und das ganz nach altem Muster, z. B. ohne ernsthafte Konsultationen der betroffenen Bevölkerung, ungeachtet ihrer eigenen Standards, die anderes vorschreiben.</p>
<p>Abschluss und Highlight des Treffens war die Beteiligung am People’s Summit, dem großen Alternativkongress zu den offiziellen Klimaverhandlungen, und an den großen Demos in Belém. Beim Alternativkongress organisierte die Bewegung u. a. eine Veranstaltung, bei der sie ihr <a href="https://mab.org.br/2025/11/13/manifesto-publico-e-anuncio-da-construcao-do-movimento-internacional-de-populacoes-atingidas/">Manifest</a> für ihre stärkere internationale Ausrichtung vorstellte. Bei der Bootsdemo am 12.11. war die Staudammbewegung mit einem eigenen Boot dabei und bei der zentralen Demo durch die Stadt am 15.11.25 mit einem eigenen Block, der mit seiner Größe und einheitlichem – auf der Farbe weiß basierendem &#8211; Auftreten beeindruckte und zeigte, welche Bedeutung die Bewegung in der Zivilgesellschaft Brasiliens einzunehmen vermag. Gemeinsam mit den anderen farbigen Blöcken &#8211; der Organisation der Fischer*innen in blau, Landlose in grün, Frauen in lila usw -, den Indigenen, dem internationalen Block der NGOs und vielen weiteren Akteur*innen zeigten die vielen Fahnen, phantasievollen Artefakte und die Begeisterung der Brasilianer*innen für lautstarke Parolen mehr als deutlich, dass es nach wie vor eine starke Zivilgesellschaft gibt, die ernsthafte Fortschritte bei den Klimaverhandlungen fordert.</p>
<p>Bei der COP selbst war INFOE, der Rechtsträger von GegenStrömung, Mitorganisator eines offiziellen Side Events zum Thema „The Central Role of Indigenous Peoples and Local Communities in Just Energy Transitions“. Auf Anregung von GegenStrömung sprach Ruby Rain Williams von der Quartz Valley Indian Reservation über den Rückbau von Staudämmen am Klamath River in den USA und die Rolle, die die indigenen Gemeinschaften dabei gespielt haben. Mehr dazu <a href="https://www.ids.ac.uk/events/ids-at-cop30-centring-the-role-of-indigenous-peoples-in-just-energy-transitions/">hier.</a><a class="dt-pswp-item" href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-scaled.jpg" data-dt-img-description="" data-large_image_width="2560" data-large_image_height="1707"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-3596 alignright" src="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-300x200.jpg" alt="" width="333" height="222" srcset="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-300x200.jpg 300w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-1024x683.jpg 1024w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-768x512.jpg 768w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-1536x1024.jpg 1536w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2026/02/COP-30_17_Zanotti_50-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 333px) 100vw, 333px" /></a></p>
<p>Darüber hinaus gab es ein Side Event des Rivers-for-Climate-Netzwerks zum Thema <a href="https://www.instagram.com/p/DRDZko7EgVt/">„Hydropower is a false climate solution that produces counterfeit carbon credits</a>“, bei dem eine große Bandbreite an Sprecher*innen – von Indigenen bis zu Wissenschaftler*innen – verschiedene schädliche Aspekte der Wasserkraft beleuchteten, darunter auch Methanemissionen.</p>
<p>Von Heike Drillisch</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online-Seminar Recording „Source of life? Rivers, hydropower and the climate crisis“</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/online-seminar-recording-source-of-life-rivers-hydropower-and-the-climate-crisis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Löbbecke T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:55:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[On Wednesday, 15 October 2025, GegenStrömung, Stiftung Living Rivers and FUE-AG Wasser, in cooperation with RiosToRivers, the Klimakollektiv and other partners, hosted the online seminar ‘Source of Life? Rivers, Hydropower and the Climate Crisis’. The event was introduced and moderated by Heike Drillisch (GegenStrömung) and Michael Bender (Living Rivers Foundation / GRÜNE LIGA), and translated&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>On Wednesday, 15 October 2025,</strong> <a href="https://www.gegenstroemung.org/"><strong>GegenStrömung</strong></a><strong>, </strong><a href="https://www.living-rivers.eu/de/home/"><strong>Stiftung Living Rivers</strong></a> <strong>and FUE-AG Wasser, in cooperation with</strong> <a href="https://www.riostorivers.org/"><strong>RiosToRivers</strong></a><strong>, the </strong><a href="https://klimakollektiv.org/"><strong>Klimakollektiv</strong></a> <strong>and other partners, hosted the online seminar ‘Source of Life? Rivers, Hydropower and the Climate Crisis’.</strong></p>
<p>The event was introduced and moderated by Heike Drillisch (GegenStrömung) and Michael Bender (Living Rivers Foundation / GRÜNE LIGA), and translated into German, English and Spanish.</p>
<p>The first presentation was given by Hayley Stuart, global coordinator of Ríos to Rivers, a non-profit organisation that promotes the next generation of environmentalists by supporting indigenous and disadvantaged young people (more <strong>here</strong>). She told us about the successful dismantling of four dams on the Klamath River. Through the <strong>Paddle Tribal Waters programme</strong>, Ríos to Rivers organised the first dam-free river descent by indigenous youth, who had previously been trained in whitewater kayaking and leadership skills to become global advocates for the next steps in the river basin. Brook Thompson, also from Ríos to Rivers, was the second speaker and shared information about the Klamath River restoration process as well as her perspective as an indigenous representative (Yurok &amp; Karuk Native) and environmental engineer. She recounted the fish kill in 2002, when over 60,000 salmon died in the Klamath River, which was a wake-up call for many indigenous communities around the river and ultimately led to the demolition of the dams. With the <strong>Klamath River Accord</strong>, the dam-critical movement is addressing COP 30 in Belem, Brazil, directly.</p>
<p>The next contribution was given by Moisés Borges from MAB on the Brazilian anti-dam movement. The movement has been in existence since the 1980s. He also presented alternative projects. Moisés Borges spoke about a global campaign to regain the sovereignty of the population, reduce the power of corporations and end impunity, as well as intentional efforts for COP30 in Belem, such as the <strong>People&#8217;s Summit Towards COP30</strong>.</p>
<p>The last presenter was Alex Wernke, from Klima*Kollektiv, who established the connection to the climate movement in Germany. After starting out as a group against lignite, the organisation has reoriented itself and now focuses on water, water pollution and water use. Conflicts on this issue, particularly with various industries, are becoming increasingly prevalent in Germany. Alex Wernke talked about the collective&#8217;s days of action on the Weser River, which are dedicated to the destructive feed industry, and presented the river camps planned for 2026.</p>
<p>For the last half hour of the seminar, three working groups were formed for each contribution and exchanged ideas and networked on the respective topics in different breakout rooms.</p>
<p>Overall, it was a successful event, in which efforts to protect our waters and our ecosystem were presented from different perspectives, where people could exchange plans for COP30 in Belém and general information.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="Quelle des Lebens? Flüsse, Wasserkraft und die Klimakrise I Online-Seminar" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/2dgqbjyLqc8?start=3058&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
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			</item>
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		<title>Online-Seminar Recording „Quelle des Lebens? Flüsse, Wasserkraft und die Klimakrise“</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/online-seminar-quelle-des-lebens-fluesse-wasserkraft-und-die-klimakrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Löbbecke T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 11:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[[english and recording below] Am Mittwoch, 15. Oktober 2025, hat GegenStrömung, Stiftung Living Rivers und die FUE-AG Wasser in Kooperation mit RiosToRivers, dem Klimakollektiv &#38; weiteren Partnern das Online-Seminar „Quelle des Lebens? Flüsse, Wasserkraft und die Klimakrise“ veranstaltet. Eingeführt und moderiert wurde die Veranstaltung von Heike Drillisch (GegenStrömung) und Michael Bender (Stiftung Living Rivers /&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>[english and recording below]</p>
<p><strong>Am Mittwoch, 15. Oktober 2025, hat </strong><a href="https://www.gegenstroemung.org/"><strong>GegenStrömung</strong></a><strong>, </strong><a href="https://www.living-rivers.eu/de/home/"><strong>Stiftung Living Rivers</strong></a><strong> und die FUE-AG Wasser in Kooperation mit </strong><a href="https://www.riostorivers.org/"><strong>RiosToRivers</strong></a><strong>, dem </strong><a href="https://klimakollektiv.org/"><strong>Klimakollektiv</strong></a><strong> &amp; weiteren Partnern das Online-Seminar „Quelle des Lebens? Flüsse, Wasserkraft und die Klimakrise“ veranstaltet.</strong></p>
<p>Eingeführt und moderiert wurde die Veranstaltung von Heike Drillisch (GegenStrömung) und Michael Bender (Stiftung Living Rivers / GRÜNE LIGA), sowie übersetzt ins Deutsche, Englische und Spanische.</p>
<p>Der erste Beitrag wurde von Hayley Stuart gegeben, der globalen Koordinatorin von Ríos to Rivers, einer Nonprofitorganisation, die die nächste Generation von Umweltschützern fördert, indem sie indigene und benachteiligte Jugendliche fördern (mehr <strong>hier</strong>). Sie erzählte uns von der Geschichte des erfolgreichen Rückbaus von vier Staudämmen am Klamath River. Mit dem Programm <strong>Paddle Tribal Waters</strong> organisierte Ríos to Rivers die erste Damm-freie Flussabfahrt von indigenen Jugendlichen, die vorher in Wildwasser-Kajakfahren und Führungsqualitäten geschult wurden, um globale Interessensvertreter für die nächsten Schritte im Flusseinzugsgebiet zu werden. Brook Thompson, auch von Ríos to Rivers, teilte als zweite Vortragende sowohl Informationen über den Wiederherstellungsprozess des Klamath River als auch ihrer Perspektive als indigene Vertreterin (Yurok &amp; Karuk Native) und Umweltingenieurin. Sie erzählte vom Fischsterben im Jahr 2002 bei dem über 60.000 Lachse im Klamath River starben, was ein Weckruf für viele indigene Gemeinschaften rund um den Fluss war und im Endeffekt zum Rückbau der Staudämme führte. Mit dem <strong>Klamath River Accord</strong> richtet sich die staudammkritische Bewegung direkt an die Klima-COP 30 in Belem, Brasilien.</p>
<p>Der nächste Beitrag wurde von Moisés Borges von MAB zur brasilianischen Anti-Staudammbewegung gegeben. Die Bewegung gibt es seit den 1980er Jahren.  Weiter stellte er alternative Projekte vor. Dazu erzählte er von einer globale Kampagne zur Wiedererlangung der Souveränität der Bevölkerung, zum Abbau der Macht der Konzerne und zur Beendigung der Straflosigkeit sowie von den intentionalen Bemühungen zur COP30 in Belem, wie den <strong>People´s Summit Towards COP30</strong>.</p>
<p>Zuletzt stellte Alex Wernke vom Klima*Kollektiv den Bezug zur Klimabewegung in Deutschland her. Die Organisation hat sich, nachdem sie als Gruppe gegen Braunkohle gestartet hat, neu ausgerichtet und widmet sich nun dem Wasser, Wasserverschmutzung und Wassernutzung. Konflikte dazu, gerade mit verschiedenen Industrien, sind immer präsenter in Deutschland. Alex Wernke erzählte von Aktionstagen des Kollektivs an der Weser, die sich der zerstörerischen Futtermittelindustrie widmen und stelle das für das Jahr 2026 geplanten Flusscamps vor.</p>
<p>Für die letzte halbe Stunde des Seminars wurden drei Arbeitsgruppen je Beitrag gebildet und sich in verschiedenen Breakout-Rooms zu den jeweiligen Themen ausgetauscht und vernetzt.</p>
<p>Insgesamt war es eine erfolgreiche Veranstaltung, in der aus verschiedenen Perspektiven die Bemühungen zum Schutz unserer Gewässer und unseres Ökosystems dargestellt wurden, sowie ein Austausch zu Plänen für COP30 in Belém und generelle Informationen zwischen Akteur*innen stattfand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe title="Quelle des Lebens? Flüsse, Wasserkraft und die Klimakrise I Online-Seminar" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/2dgqbjyLqc8?start=3058&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>On Wednesday, 15 October 2025,</strong> <a href="https://www.gegenstroemung.org/"><strong>GegenStrömung</strong></a><strong>, </strong><a href="https://www.living-rivers.eu/de/home/"><strong>Stiftung Living Rivers</strong></a>and <strong>FUE-AG Wasser, in cooperation with</strong> <a href="https://www.riostorivers.org/"><strong>RiosToRivers</strong></a><strong>, the </strong><a href="https://klimakollektiv.org/"><strong>Klimakollektiv</strong></a> <strong>and other partners, hosted the online seminar ‘Source of Life? Rivers, Hydropower and the Climate Crisis’.</strong></p>
<p>The event was introduced and moderated by Heike Drillisch (GegenStrömung) and Michael Bender (Living Rivers Foundation / GRÜNE LIGA), and translated into German, English and Spanish.</p>
<p>The first presentation was given by Hayley Stuart, global coordinator of Ríos to Rivers, a non-profit organisation that promotes the next generation of environmentalists by supporting indigenous and disadvantaged young people (more <strong>here</strong>). She told us about the successful dismantling of four dams on the Klamath River. Through the <strong>Paddle Tribal Waters programme</strong>, Ríos to Rivers organised the first dam-free river descent by indigenous youth, who had previously been trained in whitewater kayaking and leadership skills to become global advocates for the next steps in the river basin. Brook Thompson, also from Ríos to Rivers, was the second speaker and shared information about the Klamath River restoration process as well as her perspective as an indigenous representative (Yurok &amp; Karuk Native) and environmental engineer. She recounted the fish kill in 2002, when over 60,000 salmon died in the Klamath River, which was a wake-up call for many indigenous communities around the river and ultimately led to the demolition of the dams. With the <strong>Klamath River Accord</strong>, the dam-critical movement is addressing COP 30 in Belem, Brazil, directly.</p>
<p>The next contribution was given by Moisés Borges from MAB on the Brazilian anti-dam movement. The movement has been in existence since the 1980s. He also presented alternative projects. Moisés Borges spoke about a global campaign to regain the sovereignty of the population, reduce the power of corporations and end impunity, as well as intentional efforts for COP30 in Belem, such as the <strong>People&#8217;s Summit Towards COP30</strong>.</p>
<p>The last presenter was Alex Wernke, from Klima*Kollektiv, who established the connection to the climate movement in Germany. After starting out as a group against lignite, the organisation has reoriented itself and now focuses on water, water pollution and water use. Conflicts on this issue, particularly with various industries, are becoming increasingly prevalent in Germany. Alex Wernke talked about the collective&#8217;s days of action on the Weser River, which are dedicated to the destructive feed industry, and presented the river camps planned for 2026.</p>
<p>For the last half hour of the seminar, three working groups were formed for each contribution and exchanged ideas and networked on the respective topics in different breakout rooms.</p>
<p>Overall, it was a successful event, in which efforts to protect our waters and our ecosystem were presented from different perspectives, where people could exchange plans for COP30 in Belém and general information.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>New Publication: Rivers, Rights, Resistance &#8211; Hydropower and the Legacy of the World Commission on Dams</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/new-publication-rivers-rights-resistance-hydropower-and-the-legacy-of-the-world-commission-on-dams/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Löbbecke T.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 11:02:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
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					<description><![CDATA[The year 2025 marks the twenty-fifth anniversary of the publication of the final report of the World Commission on Dams. Rivers are lifelines for people and nature. But all too often they are only used as an economic resource, with little regard for the consequences. Numerous large hydropower projects around the world, which have catastrophic&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The year 2025 marks the twenty-fifth anniversary of the publication of the final report of the World Commission on Dams.</p>
<p>Rivers are lifelines for people and nature. But all too often they are only used as an economic resource, with little regard for the consequences. Numerous large hydropower projects around the world, which have catastrophic effects, make this clear. Those affected who oppose the destruction are often silenced, threatened or even killed.</p>
<p>There have long been conflicts over the ecological, social and economic impact of dams. The escalating climate crisis is exacerbating these conflicts, as it is also a water crisis and has a significant impact on natural water cycles.</p>
<p>At the end of the 1990s, the International World Commission on Dams was established in response to the fierce controversies surrounding large dams, particularly in the Global South, in order to bring together different perspectives on hydropower and develop recommendations. It published its final report in 2000. We are taking the 25th anniversary as an opportunity to reflect on the Commission’s report and developments since then – but above all to look ahead. Because despite all the damage, numerous new dams are still being planned, which are touted as effective climate protection measures. Why should these plans be critically scrutinized? What does hydropower have to do with the climate crisis? What alternatives are there? We explore these questions in our anniversary publication.</p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2025/06/FMW-English_WEB.pdf">Download publication in English</a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wcd25/">Sources and further readings</a></p>
<p><a href="https://drive.google.com/file/d/1zlwNiEf83VXjDwUgYMNElRwj3Sdeiwec/view?usp=sharing">Access social media toolkit</a></p>
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			</item>
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		<title>Neue Publikation: Flüsse, Menschenrechte, Widerstand &#8211; Wasserkraft und das Vermächtnis der Weltstaudammkommission</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/neue-publikation-fluesse-menschenrechte-widerstand-wasserkraft-und-das-vermaechtnis-der-weltstaudammkommission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 14:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
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					<description><![CDATA[*english below* Im Jahr 2025 jährt sich das Erscheinen des Abschlussberichts der Weltstaudammkommission zum fünfundzwanzigsten Mal. Flüsse sind Lebensadern für Mensch und Natur. Aber all zu oft werden sie nur als wirtschaftliche Ressource genutzt, ohne Rücksicht auf Konsequenzen. Zahlreiche große Wasserkraftprojekte auf der ganzen Welt, die katastrophale Auswirkungen haben, machen dies deutlich. Betroffene, die sich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>*english below*</p>
<p>Im Jahr 2025 jährt sich das Erscheinen des Abschlussberichts der Weltstaudammkommission zum fünfundzwanzigsten Mal.</p>
<p>Flüsse sind Lebensadern für Mensch und Natur. Aber all zu oft werden sie nur als wirtschaftliche Ressource genutzt, ohne Rücksicht auf Konsequenzen. Zahlreiche große Wasserkraftprojekte auf der ganzen Welt, die katastrophale Auswirkungen haben, machen dies deutlich. Betroffene, die sich gegen die Zerstörung wehren, werden oft mundtot gemacht, bedroht oder gar getötet.</p>
<p>Schon lange gibt es Konflikte um die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Staudämmen. Durch die eskalierende Klimakrise werden diese verschärft, denn sie ist auch eine Wasserkrise und hat erhebliche Auswirkungen auf natürliche Wasserkreisläufe.</p>
<p>Ende der 1990er Jahre entstand als Reaktion auf die heftigen Auseinandersetzungen um Großstaudämme insbesondere im Globalen Süden die internationale Weltstaudammkommission, um verschiedene Perspektiven auf Wasserkraft zusammenzubringen und Empfehlungen zu entwickeln. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie ihren Abschlussbericht. Das 25-jährige Jubiläum nehmen wir zum Anlass, den Bericht der Kommission und Entwicklungen seitdem zu reflektieren – aber vor allem auch, um nach vorne zu schauen. Denn trotz aller Schäden sind nach wie vor zahlreiche neue Staudämme in Planung, die als effektive Klimaschutzmaßnahmen angepriesen werden. Wieso sind diese Pläne kritisch zu hinterfragen? Was hat Wasserkraft mit der Klimakrise zu tun? Welche Alternativen gibt es? Diesen Fragen gehen wir in unserer Jubiläumspublikation nach.</p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2025/06/FMW-GERMAN_WEB-.pdf">Zur Publikation auf deutsch</a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wcd25/">Quellen und weitere Ressourcen</a></p>
<p><a href="https://drive.google.com/file/d/1zlwNiEf83VXjDwUgYMNElRwj3Sdeiwec/view?usp=sharing">Zum Social Media Toolkit</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>The year 2025 marks the twenty-fifth anniversary of the publication of the final report of the World Commission on Dams.</p>
<p>Rivers are lifelines for people and nature. But all too often they are only used as an economic resource, with little regard for the consequences. Numerous large hydropower projects around the world, which have catastrophic effects, make this clear. Those affected who oppose the destruction are often silenced, threatened or even killed.</p>
<p>There have long been conflicts over the ecological, social and economic impact of dams. The escalating climate crisis is exacerbating these conflicts, as it is also a water crisis and has a significant impact on natural water cycles.</p>
<p>At the end of the 1990s, the International World Commission on Dams was established in response to the fierce controversies surrounding large dams, particularly in the Global South, in order to bring together different perspectives on hydropower and develop recommendations. It published its final report in 2000. We are taking the 25th anniversary as an opportunity to reflect on the Commission’s report and developments since then – but above all to look ahead. Because despite all the damage, numerous new dams are still being planned, which are touted as effective climate protection measures. Why should these plans be critically scrutinized? What does hydropower have to do with the climate crisis? What alternatives are there? We explore these questions in our anniversary publication.</p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2025/06/FMW-English_WEB.pdf">Download publication in English</a></p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wcd25/">Sources and further readings</a></p>
<p><a href="https://drive.google.com/file/d/1zlwNiEf83VXjDwUgYMNElRwj3Sdeiwec/view?usp=sharing">Access social media toolkit</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Workshop in Bonn: The destructive impacts of dams and building a just energy transition</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/workshop-in-bonn-the-destructive-impacts-of-dams-and-building-a-just-energy-transition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 13:14:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem Bonn Climate Camp, das parallel zu den UN-Klimaverhandlungen in Bonn stattfindet, veranstaltet GegenStrömung gemeinsam mit der brasilianischen Organisation Movimento dos Atingidos por Barragens (Bewegung der Staudammbetroffenen) einen Workshop. Das Camp ist öffentlich zugänglich für alle, eine Akkreditierung für die Konferenz ist nicht notwendig. &#160; The destructive impacts of dams and building a just&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem <a href="https://bonnclimatecamp.org/">Bonn Climate Camp</a>, das parallel zu den UN-Klimaverhandlungen in Bonn stattfindet, veranstaltet GegenStrömung gemeinsam mit der brasilianischen Organisation <a href="https://mab.org.br/#">Movimento dos Atingidos por Barragens</a> (Bewegung der Staudammbetroffenen) einen Workshop. Das Camp ist öffentlich zugänglich für alle, eine Akkreditierung für die Konferenz ist nicht notwendig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>The destructive impacts of dams and building a just energy transition</strong></p>
<p>25.06.2025, 17:00-18:30</p>
<p>Bonn Climate Camp (next to the Bonn Conference Center and the UN Towers), Tent 1</p>
<p>We will explore the devastating human rights and ecological consequences of dams and how hydropower has been a false solution in many cases &#8211; promoted as “green energy” by those who profit. We will also talk about world wide resistance against dams and how to support the movement of affected people.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Side Event bei der UN Klimakonferenz in Bonn: From Loss to Resilience</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/side-event-bei-der-un-klimakonferenz-in-bonn-from-loss-to-resilience/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 13:07:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 18.06.2025 veranstaltet GegenStrömung gemeinsam mit den indigenen Organisationen CIPRED und Tebtebba und mit INFOE e.V. ein offizielles Side Event bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn. Alle Konferenzteilnehmer*innen sind herzlich willkommen. From Loss to Resilience: Indigenous Peoples on Climate Impacts and Solutions This side event explores non-economic impacts of climate change on Indigenous Peoples, highlighting traditional&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Am 18.06.2025 veranstaltet GegenStrömung gemeinsam mit den indigenen Organisationen CIPRED und Tebtebba und mit INFOE e.V. ein offizielles Side Event bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn. Alle Konferenzteilnehmer*innen sind herzlich willkommen.</div>
<div></div>
<div class="moz-cite-prefix"><strong>From Loss to Resilience: Indigenous Peoples on Climate Impacts and Solutions</strong><br />
This side event explores non-economic impacts of climate change on Indigenous Peoples, highlighting traditional knowledge erosion, negative effects of some solutions, and successful Indigenous-led initiatives globally, emphasizing respect for rights and self-determination.</p>
<p><b>Speakers:</b> Moderator: Helen Magata Sharana Sherpa, CIPRED Abigail Kitma, Tebtebba Arlen Ribeira, president of FECONAFROPU Eileen Cunningham Mairena, CADPI Elifuraha Laltaika</div>
<div class="moz-cite-prefix"></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GegenStrömung addressiert den UN Sonderberichterstatter zum Menschenrecht auf Wasser</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/gegenstroemung-addressiert-den-un-sonderberichterstatter-zum-menschenrecht-auf-wasser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 11:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Biodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Menschenrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[Der UN Sonderberichterstatter zum Menschenrecht auf Wasser, Pedro Arrojo-Agudo, plant einen ausführlichen Bericht zum Wasser-Energie-Nexus. Gemeinsam mit unseren Partnern Waterkeeper Alliance und Ríos to Rivers hat GegenStrömung in diesem Zusammenhang eine Stellungnahme zu den Zusammenhängen zwischen Wasserkraft und der Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Qualität von Wasser eingereicht. In dieser zeigen wir auf, dass Wasserkraft häufig einen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der UN Sonderberichterstatter zum Menschenrecht auf Wasser, Pedro Arrojo-Agudo, plant einen ausführlichen Bericht zum Wasser-Energie-Nexus. Gemeinsam mit unseren Partnern Waterkeeper Alliance und Ríos to Rivers hat GegenStrömung in diesem Zusammenhang eine Stellungnahme zu den Zusammenhängen zwischen Wasserkraft und der Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Qualität von Wasser eingereicht. In dieser zeigen wir auf, dass Wasserkraft häufig einen negativen Einfluss auf das Menschenrecht auf Wasser sowie andere Menschenrechte hat und dass angesichts zunehmender Dürren die Technologie keine zuverlässige Stromquelle mehr darstellt.</p>
<p><a href="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2025/02/2025-02-28-Input-SR-water-energy-nexus-CounterCurrent-Waterkeeper-Alliance-Rios-to-Rivers.pdf">Die gesamte Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Beitragsbild: (c) Robert Wade, <a class="extiw" title="creativecommons:by-sa/2.0/deed.en" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vernetzungstreffen: Staudammbewegung meets Klimagerechtigkeitsbewegung</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/vernetzungstreffen-staudammbewegung-meets-klimagerechtigkeitsbewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lisa Kadel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:08:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Staudämme vertreiben weltweit Gemeinschaften oder entziehen ihnen die Lebensgrundlage, zerstören Flussökosysteme und befeuern durch Methanemissionen die Klimakrise. Direkt Betroffene wehren sich seit Jahrzehnten dagegen. Dennoch droht Wasserkraft ein Comeback zu erleben, da sie vielen noch immer als saubere Energiequelle und damit gute Alternative zu fossilen Energien gilt und die Wasserkraftlobby dieses Image zum Erhalt ihrer&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Staudämme vertreiben weltweit Gemeinschaften oder entziehen ihnen die Lebensgrundlage, zerstören Flussökosysteme und befeuern durch Methanemissionen die Klimakrise. Direkt Betroffene wehren sich seit Jahrzehnten dagegen. Dennoch droht Wasserkraft ein Comeback zu erleben, da sie vielen noch immer als saubere Energiequelle und damit gute Alternative zu fossilen Energien gilt und die Wasserkraftlobby dieses Image zum Erhalt ihrer Profite ausnutzt.</p>
<p>Die internationalen Klimaverhandlungen sind ein wichtiges Forum für Entscheidungen um die Zukunft der globalen Energieversorgung und damit auch um die Zukunft der Wasserkraft. Die brasilianische Bewegung Staudammbetroffener (Movimento dos Atingidos por Barragems, kurz MAB) plant für 2025 parallel zur COP30 in Belém ein globales Zusammentreffen von Gemeinschaften, die von Staudammprojekten beeinträchtigt sind. Wasserkraft ist eine von vielen zerstörerischen Scheinlösungen, die bei der COP angepriesen werden. Die Klimagerechtigkeitsbewegung steht gegen diese Scheinlösungen und für eine Politik, die Klima, Menschen und Ökosysteme schützt.</p>
<p>GegenStrömung, Kooperation Brasilien e.V. und das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika (FDCL) e.V. laden zu einem Vernetzungstreffen ein, um sich kennenzulernen und erste Ideen zu entwickeln, wie Klima- und Staudammbewegung zusammenarbeiten können. Dieses erste Treffen richtet sich an alle, die zur COP30 aktiv werden wollen und gemeinsam herausfinden wollen, wie wir die Verhandlungen nutzen können, um echten Fortschritt statt Scheinlösungen zu erreichen. Vertreter*innen von MAB werden online zugeschaltet sein. Die Diskussion findet auf deutsch statt. Das Treffen ist als Auftakt für weitere Vernetzung und Zusammenarbeit gedacht.</p>
<p><strong>Wann?</strong> 21. Januar 2025, 12:00</p>
<p><strong>Wo?</strong> Büro des Forum Umwelt und Entwicklung, Marienstraße 19-20, 10117 Berlin</p>
<p><strong>Was?</strong> Kennenlernen und Vernetzung von 12:00-13:30, Einladung zum gemeinsamen Mittagssnack (kostenlos) im Anschluss</p>
<p><strong>Anmeldung bis 16.1. hier:</strong> <a href="https://forms.gle/1iT8Nm8dgMbyYbAw5">https://forms.gle/1iT8Nm8dgMbyYbAw5</a></p>
<p>Veranstaltung in Kooperation mit der Initiative Berlin aktiv im Klima-Bündnis</p>
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	</channel>
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