Wasserkraftwerke haben massive soziale und ökologische Auswirkungen. Seit 2008 setzt GegenStrömung sich dafür ein, Betroffene insbesondere im Globalen Süden zu unterstützen und politische Rahmenbedingungen so zu verändern, dass diese Auswirkungen adressiert und schädliche Projekte nicht umgesetzt werden.

Unser Ansatz führt dabei über deutsche Akteure in globalen wirtschaftlichen und politischen Strukturen. Ob deutsche Unternehmen, die Staudämme im Ausland bauen oder finanzieren, Außenwirtschaftsförderung oder Entwicklungspolitik der Bundesregierung oder politische Rahmensetzungen in der europäischen und internationalen Energiepolitik – Entscheidungen, die in Deutschland getroffen werden, haben weltweite Auswirkungen. Durch Bildungs- und Kampagnenarbeit beeinflussen wir diese Entscheidungen und unterstützen Staudammbetroffene dabei, sich in Deutschland Gehör zu verschaffen.

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AktuellesFeatureStaudämmeVeranstaltungWasserkraft und BiodiversitätWasserkraft und EntwicklungWasserkraft und KlimaWasserkraft und Menschenrechte

Online Veranstaltung: Wem gehören die Flüsse? Wasser in Amazonien zwischen Lebensgrundlage und Rohstoff

(castellano debajo) Wem gehören die Flüsse? Wasser in Amazonien zwischen Lebensgrundlage und Rohstoff Donnerstag, 29.02. 19 Uhr via Zoom: https://us06web.zoom.us/j/88617118780 Deutsch und Spanisch (mit Simultanübersetzung) Panel: – Cristian Aguinda, Kichwa-Anführer, Santa Clara, Ecuador – Alice Martins Morais, Umweltjournalistin, Belém (PA), Brasilien – Christian Russau, FDCL e.V., Kritische Aktionäre, Berlin, Deutschland Wasser ist in Amazonien allgegenwärtig.…

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AktuellesAllgemeinAmazonasBelo MonteProtesteStaudämme Symbolbild freifliessender Flüsse, Foto: Verena Glass

Proteste traditioneller Gemeinschaften gegen binationales Wasserkraft- und Wasserstraßenprojekt am Rio Madeira zwischen Brasilien und Bolivien

Foto: Symbolbild frei fließende Flüsse. Foto: Verena Glass Im November 2016 unterzeichneten Brasilien und Bolivien im Rahmen eines Abkommens zwischen den teilstaatlichen Unternehmen Eletrobras, ENDE und CAF ein Abkommen über die erste Phase des binationalen Wasserkraftprojekts im Rio Madeira an der Grenze von Bolivien und Brasilien. Dort soll der rechte Amazonas-Zufluss mit seinen Weißwassermengen künftig…

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AktuellesAllgemeinBelo MonteStaudämmeWasserkraft und Menschenrechte Der Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Pará. Krasses Beispiel, wie Infrastrukturvorhaben in den politischen Zentralen des Landes über die Köpfe der lokal Betroffenen vor Ort hinweg entschieden wurde. Foto: Christian Russau [2016]

Wasserstoff-Produktionsstätte in Brasilien mit ThyssenKrupp-Technologie – und was ist mit den Menschenrechten?

Foto: Staudamm Belo Monte (Christian Russau, 2016). Könnte es sein, dass ein Teil der Energie, die künftig in der von ThyssenKrupp für Unigel im Bundesstaat Bahia zu errichtenden Anlage zur Herstellung von Wasserstoff benötigt wird, auch vom Staudamm Belo Monte oder anderen Großprojekten mit solch zwielichtiger Sozialbilanz kommt? Das brasilianische Unternehmen Unigel und die Thyssenkrupp-Tochtergesellschaft…

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AktuellesFeatureStaudämmeWasserkraft und BiodiversitätWasserkraft und EntwicklungWasserkraft und KlimaWasserkraft und Menschenrechte

Neue Publikation: Wasserkraft und Wasserstoff

Ob grün, blau, grau oder weitere bunte Farben – wohl kaum eine Diskussion über die Zukunft der Industrie, des Heizens und der Mobilität in Deutschland kommt aktuell ohne das Stichwort Wasserstoff aus. Auch an der Wasserkraftindustrie geht diese Debatte nicht vorüber. Unser neues Factsheet beschäftigt sich damit, wie der Trend zu Wasserstoff von der Wasserkraftindustrie…

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AktuellesAllgemeinEuropa

Nachhaltige Finanzen: Europäische Zivilgesellschaft fordert Überarbeitung der EU Taxonomie

Dass die Europäische Union mit der sogenannten Taxonomie definiert, welche Investitionen als nachhaltig gelten, ist grundsätzlich ein wichtiger Schritt. Das aktuelle Dokument ist jedoch in vielerlei Hinsicht nicht ambitioniert genug, um die doppelte Krise aus Klimwandel und Artensterben zu adressieren. In einem gemeinsamen Brief an EU Kommissar McGuiness fordern daher 45 Nichtregierungsorganisationen, darunter GegenStrömung, die…

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AktuellesAllgemeinAmazonasBelo MonteStaudämmeWasserkraft und BiodiversitätWasserkraft und Klima Belo Monte. Foto: christian russau [2016]

Brasilianische Zivilgesellschaft, Expert:innen und Umweltschützer:innen fordern Stopp neuer Wasserkraftwerke im brasilianischen Amazonasgebiet

Von Christian Russau Mehr als 270 Organisationen, Expert:innen und Umweltschützer:innen haben ein Dokument (die Erklärung gibt es auch hier bei International Rivers auf Englisch) unterzeichnet, das einen Stopp neuer Wasserkraftwerke im Amazonasgebiet fordert: „Das Beharren auf der Rolle von Wasserkraftwerken als Quelle nachhaltiger und sauberer Energie bedeutet, das historische Erbe der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen…

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AktuellesAllgemeinProtesteStaudämmeWasserkraft und Menschenrechte Symbolbild freifliessender Flüsse, Foto: Verena Glass

Indigenes Territorium im Süden Brasiliens geflutet – zum Schutz der Städte

Indigene Xokleng, Guarani und Kaingang sind seit der vom Gouverneur vom südlichen Bundesstaat Santa Catarina angeordneten Staudammschliessung im Itajaí-Açu-Flusstal zur Vermeidung der Flutung der flussabwärts gelegenen Städte obdachlos und ohne staatliche Unterstützung inmitten ihres oberhalb des Staudamms gelegenen und nun gefluteten Gebietes. Von Christian Russau Die im Flusstal des Itajaí-Açu im Gebiet Ibirama LaKlãnõ lebenden…

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AktuellesAllgemeinStaudämmeWasserkraft und KlimaWasserkraft und Menschenrechte Symbolbild frei fliessender Flüsse. Foto: Verena Glass

Die Flut, das Oktober-Fest und das Land der Indigenen

Das Blumenauer Oktoberfest, der Staudamm und das Land der Indigenen Xokleng unter Starkwetterereignissen in Zeiten der Klimakrise. Wen soll man fluten lassen? Von Christian Russau Im südlichen Bundesstaat Santa Catarina regnet es wie schon lange nicht mehr. Vor allem das Wassereinzugsgebiet des Rio Itajaí-Açu und Rio Itajaí-Mirim weist seit Tagen enorme Wasserstände aus. Seit dem…

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AktuellesAllgemeinDammbruchWasserkraft und KlimaWasserkraft und Menschenrechte Symbolbild frei fliessender Flüsse. Foto: Verena Glass

Klimakrise und vermehrte Starkwetterereignisse wie Dürre und Hochwasser beeinträchtigen Wasserkraft und bedrohen Menschenrechte

Die um sich greifende Klimakrise führt zu erschwerten Starkwetterereignissen wie Dürre und Hochwasser und diese beeinträchtigen die doch eigentlich von den Befürworter:innen als so klimasicher beschriebenen Wasserkraftwerke mit ihren Stauseen und bedrohen letztlich die Menschenrechte der vor Ort lokal Betroffenen. Von Christian Russau Werfen wir den Blick auf fünf Regionen: in Brasilien auf Amazonien und…

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