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	<title>Ilisu &#8211; GegenStrömung</title>
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	<title>Ilisu &#8211; GegenStrömung</title>
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	<item>
		<title>Der Ilısu-Staudamm soll ab 10. Juni gefüllt werden, Irak fürchtet Wasserknappheit</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/der-ilisu-staudamm-soll-ab-10-juni-gefuellt-werden-irak-fuerchtet-wasserknappheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 10:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Erdoğan]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserknappheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte auf einer Veranstaltung in der Stadt Mardin, im Südosten der Türkei, rund 100 Kilometer von Hasankeyf entfernt, wo der Staudamm Ilısu die jahrtausendalte Stadt fluten soll, dass die Türkei mit der Flutung des in Zukunft 1,2 GW-großen Wasserkraftwerks Ilısu am 10. Juni dieses Jahres beginnen werde. Erdoğans Erklärung folgte&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdoğan <a href="https://www.reuters.com/article/us-turkey-dam-erdogan/erdogan-says-turkey-will-start-filling-ilisu-dam-in-june-idUSKCN1QO1V5">erklärte auf einer Veranstaltung</a> in der Stadt Mardin, im Südosten der Türkei, rund 100 Kilometer von Hasankeyf entfernt, wo der Staudamm Ilısu die jahrtausendalte Stadt fluten soll, dass die Türkei mit der Flutung des in Zukunft 1,2 GW-großen Wasserkraftwerks Ilısu am 10. Juni dieses Jahres beginnen werde. Erdoğans Erklärung folgte nur wenige Tage, nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGMR) über die Klage von fünf Personen aus der Türkei, die die Flutung des kulturellen Erbes Hasankeyfs durch den Ilisu-Staudamm ablehnen, abschlägig geurteilt hatte, da das Gericht, 13 Jahre nach der ersten Klageeinreichung durch die Betroffenen, eine Verletzung des Rechts auf Bildung der kommenden Generationen verneinte, so das Gericht (<a href="https://www.gegenstroemung.org/web/blog/klage-vor-dem-europaeischen-gerichtshof-fuer-menschenrechte-wegen-der-flutung-von-hasankeyf-fuer-den-ilisu-staudamm-abgewiesen/">GegenStrömung berichtete</a>). </p>



<p>Der Irak protestierte umgehend gegen Erdoğans Ankündigung zur Flutung. Denn im Irak herrscht bereits seit letztem Jahr eine schwere Dürre, woraufhin Iraks Regierung aufgrund der Wasserknappheit Maßnahmen wie Verbote des Reisanbaus ergriffen hat und die Landwirte dazu zwang, ihr Land de facto nicht weiter landwirtschaftlich nutzend zu dürfen, da ihnen keine ausreichenden Wasserentnahmerechte mehr zugeteilt wurden. Die Provinz Basra hat in den vergangenen Monaten anhaltende Straßenproteste wegen des Mangels an sauberem Trinkwasser erlebt. Die Türkei hatte im Juni letzten Jahres kurz damit begonnen, den Damm zu füllen, aber eine Woche später wurde die Flutung vorübergehend gestoppt, nachdem der Irak sich über reduzierte Wassermengen im Hochsommer beschwert hatte. Rund 70 Prozent des irakischen Wassers stammt aus den Nachbarländern, darunter Tigris und Euphrat, die durch die Türkei fließen.</p>



<p>Der Ilısu-Staudamm steht seit über einem Jahrzehnt im Zentrum der Kritik von Betroffenen und internationalen Nichtregierungsorganisationen. Im Jahr 2009 hatten die Regierungen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs infolge massiver internationaler Proteste der Zivilgesellschaft Exportbürgschaften für das Projekt zurückgezogen, da die türkische Regierung Auflagen, die das Vorhaben mit internationalen Standards in Einklang bringen sollten, nicht erfüllte. Der österreichische Anlagenbauer Andritz und Schweizer Consultants verblieben dennoch im Projekt und trieben es weiter voran. Ab Juni sollen die Flutwehre geschlossen und der Stausee gefüllt werden. </p>



<p>// <a href="http://www.outro-mundo.org">christian russau</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen der Flutung von Hasankeyf für den Ilısu-Staudamm abgewiesen</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/klage-vor-dem-europaeischen-gerichtshof-fuer-menschenrechte-wegen-der-flutung-von-hasankeyf-fuer-den-ilisu-staudamm-abgewiesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 09:51:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[EuGMR]]></category>
		<category><![CDATA[Flutung]]></category>
		<category><![CDATA[Hasankeyf]]></category>
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					<description><![CDATA[Proteste werde weitergehen, kündigten Kritiker*innen des 1,2 GW-Staudammprojekts, das den Tigris kurz vor der Grenze zu Syrien und Irak im Südosten des Landes aufstauen soll und dabei die 12.000 Jahre alten Stadt Hasankeyf fluten wird. Am 21. Februar entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGMR) über die Klage von fünf Personen aus der Türkei, die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Proteste werde weitergehen, kündigten Kritiker*innen des 1,2 GW-Staudammprojekts, das den Tigris kurz vor der Grenze zu Syrien und Irak im Südosten des Landes aufstauen soll und dabei die 12.000 Jahre alten Stadt Hasankeyf fluten wird.</em></p>



<p>Am 21. Februar entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGMR) über die Klage von fünf Personen aus der Türkei, die die Flutung des kulturellen Erbes Hasankeyfs durch den Ilisu-Staudamm ablehnen. Die Klägerinnen hatten gemeinsam mit Anwälten und Wissenschaftlerinnen dargelegt, dass die Bedeutung der 12.000 Jahre alten Stadt Hasankey gerade in ihrer Verbindung mit der natürlichen Umgebung &#8211; dem Steilufer des Tigris &#8211; liegt und die türkische Regierung nur ein Bruchteil der bedeutsamen Kulturgüter in einen Archäologiepark umzusetzen gedenke. Das gericht sah dies freilich anders. Der EuGMR verneinte 13 Jahre nach der ersten Klageeinreichung durch die Betroffenen eine Verletzung des Rechts auf Bildung der kommenden Generationen, so das Gericht.</p>



<p></p>



<p>Das Gericht argumentierte, dass die Mitgliedsstaaten des Europäischen Rates das Recht von Individuen über Zugang zum Kulturerbe nicht untereinander abgeklärt hätten und daher der EuGMR nicht zuständig sei. Für die internationale Kampagne &#8222;Initiative zur Rettung von Hasankeyf&#8220; ist diese Argumentation beschämend, &#8222;denn die UNO, UNESCO und internationale Konventionen haben den Zugang zu Kulturerbe längst als grundlegendes Menschenrecht festgestellt&#8220;, so die Initiative. Daran hätte sich das EuGMR orientieren und die Mitgliedsstaaten unter Druck setzen sollen. Dass der EugMR überhaupt 13 Jahre für einen Urteil gebraucht habe, erklärte die Initiative zur Rettung von Hasankeyf für &#8222;sehr bedenklich&#8220;. Das Gericht &#8222;hätte vor 8-10 Jahren im Sinne von Kultur, Natur und Menschheit eine Entscheidung treffen können; also zu einer Zeit, als der Bau des Ilisu Staudammes noch kaum begonnen hatte. Ist das zufällig oder war das kalkuliert? Wir und viele andere zivilgesellschaftliche Organisationen haben Argumente und Dokumente im Sinne der Kläger eingereicht; wurden diese überhaupt gelesen? Wie kann der EuGMR in Kauf nehmen, dass neben dem Kulturerbe bis zu 100.000 Menschen ihre Lebensgrundlagen verlieren und dabei ihre grundlegendsten Rechte verletzt werden?&#8220;, so die Initiative zur Rettung von Hasankeyf. Die Entscheidung des EuGMR sei daher extrem kritikwürdig und beschämend, so die Initiative zur Rettung von Hasankeyf. Der Kampf gegen Ilisu, einer der zerstörerischsten Talsperren weltweit, werde weitergehen, erklärte die Initiative.</p>



<p>// <a href="http://www.outro-mundo.org">christian russau</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Knapp 30 Städte weltweit beteiligen sich am Globalen Aktionstag für Sur und Hasankeyf am 28. April 2018</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/knapp-30-staedte-weltweit-beteiligen-sich-am-globalen-aktionstag-fuer-sur-und-hasankeyf-am-28-april-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 13:37:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Hasankeyf]]></category>
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					<description><![CDATA[+++ Plattform Nein zur Zerstörun von Sur +++ Istanbul Sur Solidaritätsplattform +++ Ökologiebewegung Mesopotamiens +++ Initiative zur Rettung von Hasankeyf +++ Rat Munzur soll frei fließen +++ Diyarbakir (Amed), 28.04.2018 Knapp 30 Städte weltweit beteiligen sich am Globalen Aktionstag für Sur und Hasankeyf am 28. April 2018 Am 28. April 2018 wurden in sieben Städten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;">+++ Plattform Nein zur Zerstörun von Sur +++ Istanbul Sur Solidaritätsplattform +++ Ökologiebewegung Mesopotamiens +++ Initiative zur Rettung von Hasankeyf +++ Rat Munzur soll frei fließen +++</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Diyarbakir (Amed), 28.04.2018</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b>Knapp 30 Städte weltweit beteiligen sich am </b></span><span style="font-size: medium;"><b>Globale</b></span><span style="font-size: medium;"><b>n</b></span><span style="font-size: medium;"><b> Aktionstag </b></span><span style="font-size: medium;"><b>für </b></span><span style="font-size: medium;"><b>Sur und Hasankeyf am 28. April 2018 </b></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Am 28. April 2018 wurden in sieben Städten Nord-Kurdistans und der Türkei und in mehr als 20 Städten aus zehn Ländern Aktionen für die Verteidigung von Sur und Hasankeyf am Tigris durchgeführt. Sie haben ein starkes Zeichen gegen die laufende Zerstörungen dieser beiden antiken und bewohnten Orte in Nord-Kurdistan (Südosten der Türkei) gesetzt. Beide Orte sind zu Synonymen der Repressionspolitik des türkischen Staates gegen Kultur, Natur und Menschen geworden.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das 12.000 Jahre alte <b>Hasankeyf</b> und das umliegende Tigristal soll durch den Staudamm Ilisu überflutet werden. Dies würde zu katastrophalen sozialen, kulturellen und ökologischen Folgen führen und der Türkei die Möglichkeit geben, dem Irak das Wasser abzugraben. Wir sagen jedoch, dass Entwicklung mit Hasankeyf stattfinden muss und Wasser ein Medium für Frieden und nicht für Krieg sein sollte. </span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><b>Sur</b>, die befestige Altstadt von Amed (Diyarbakir) und UNESCO Welterbe, wurde nach dem in 2015 begonnenen Krieges des türkischen Staates gegen die KurdInnen angegriffen und ihre Bewohner vertrieben. Bisher ist die Hälfte von Sur, einschließlich 170 Denkmäler, systematisch zerstört worden. Sur muss wieder so aufgebaut werden, dass alle vertriebenen Einwohner von Sur zurückkehren.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Am frühen Morgen des 28. Aprils haben sich in Sur vor der Hauptmoschee (Ulucami) AktivistInnen, Vertreter diverser Organisationen und oppositionelle Politiker versammelt, um die Aufhebung der Blockade, den Stopp der Zerstörungen und die Rückkehr der Vertriebenen zu fordern. Trotz Behinderungen der Polizei beharrten sie auf das Recht einer Erklärung vor der Presse. Dann ging es in die noch nicht zerstörten engen Gassen der Altstadt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In Hasankeyf versammelten sich Vertreter der Zivilgesellschaft und oppositionelle Politiker, um die besonders seit 2017 laufenden Zerstörungen in Hasankeyf zu protestieren. Es wurde betont, dass nach wie vor die große Mehrheit der Gesellschaft gegen den Ilisu Staudamm ist und ihn nicht will. Der Kampf wird bis zum letzten Moment weitergehen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Sowohl in Sur als auch Hasankeyf wurden die Zerstörungen als eine neue Form von kulturellen Genozid bezeichnet und die sensible Zivilgesellschaft in aller Welt zu Kritik und Protest aufgerufen. Die demokratische Weltöffentlichkeit habe eine gewisse Mıtverantwortung zur Verteidigung von Sur und Hasankeyf.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Vier Solidaritätsaktionen in den türkischen Städten Istanbul, Izmir, Ankara und Antalya stachen hervor. Trotz der Kriegs- und Repressionspolitik gegenüber der ganzen Gesellschaft der Türkei ist es beeindruckend, dass eine Solidarität weitergeht.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Die internationalen Aktionen fanden in einer Reihe von europäischen Ländern mit Schwerpunkt in Deutschland und außerdem im Iran statt. Noch haben wir nicht von allen Orten ausführliche Berichte erhalten. Die Aktionen hatten eine breite Spannbreite, von Kundgebung, Infostand bis über Bilderausstellungen und Filmvorführungen. Hasankeyf wurde als Symbol gegen die zerstörerische und ausbeuterische neoliberale Investitionspolitik hervorgehoben. Die Zerstörung von Sur als einzigartig im negativen in der Menschheitsgeschichte hervorgestellt. Sowohl die UNESCO als auch die EU wurden für ihre Haltung zur Türkei heftig kritisiert.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In den sozialen Medien wurden unter den tags </span><span style="color: #231f20;"><span style="font-size: medium;">#SurveHasankeyfeSesOl und #SurHasankeyf2018 </span></span><span style="color: #231f20;"><span style="font-size: medium;">Bilder und Informationen ausgetauscht.</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Auf der Website <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://www.hasankeyfgirisimi.net/?p=676">http://www.hasankeyfgirisimi.net/?p=676</a> können Bilder vom Aktionstag in den meisten Städten eingesehen werden.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FILM: VerDammte Dämme</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/film-verdammte-daemme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 10:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agua Zarca]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Belo Monte]]></category>
		<category><![CDATA[Hidrosogamoso]]></category>
		<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum Internationalen Aktionstag für Flüsse veröffentlichen wir unseren Informationsfilm &#8222;VerDammte Dämme&#8220;. Er zeigt, wie schädlich Wasserkraftwerke für Menschen und Umwelt sind: denn Staudämme zerstören Flüsse, tragen zum Klimawandel bei, verursachen soziale Konflikte und werden oft nur aufgrund von Korruption gebaut. Unser besonderer Dank geht an den Filmemacher Todd Southgate, der den Film für uns realisiert&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center;"><a href="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1701" src="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-300x225.jpg 300w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-1024x768.jpg 1024w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-768x576.jpg 768w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-100x75.jpg 100w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-150x112.jpg 150w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-200x150.jpg 200w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-450x337.jpg 450w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-600x450.jpg 600w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2-900x675.jpg 900w, https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2018/03/Titel_Film-2.jpg 1499w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></div>
<div></div>
<p>Zum Internationalen Aktionstag für Flüsse veröffentlichen wir unseren Informationsfilm &#8222;VerDammte Dämme&#8220;. Er zeigt, <span class="" data-offset-key="ev90m-0-0">wie schädlich Wasserkraftwerke für Menschen und Umwelt sind: denn Staudämme zerstören Flüsse, tragen zum Klimawandel bei, verursachen soziale Konflikte und werden oft nur aufgrund von Korruption gebaut. Unser besonderer Dank geht an den Filmemacher Todd Southgate, der den Film für uns realisiert hat!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div><a href="https://youtu.be/id8OaRtwCp0">Hier geht&#8217;s zum Film</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Baustopp für Ilisu-Staudamm</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/baustopp-fuer-ilisu-staudamm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2013 20:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
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					<description><![CDATA[<div>(10.1.2012) &#8211; <b>Mit einem unerwarteten Urteil verh&#228;ngte das Oberste  Verwaltungsgericht der T&#252;rkei am vergangenen Montag einen Baustopp f&#252;r  den hoch umstrittenen Ilisu-Staudamm im S&#252;dosten des Landes. Das Gericht  folgte damit der Klage der t&#252;rkischen Architekten- und Ingenieurskammer  (TMMOB), dass bei dem Projekt die Umweltgesetzgebung nicht eingehalten  wurde. <br />
</b></div>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>(10.1.2012) – <b>Mit einem unerwarteten Urteil verhängte das Oberste Verwaltungsgericht der Türkei am vergangenen Montag einen Baustopp für den hoch umstrittenen Ilisu-Staudamm im Südosten des Landes. Das Gericht folgte damit der Klage der türkischen Architekten- und Ingenieurskammer (TMMOB), dass bei dem Projekt die Umweltgesetzgebung nicht eingehalten wurde.<br />
</b></div>
<p><!--break--></p>
<div></div>
<div>Für das Projekt war keine Umweltverträglichkeitsprüfung nach türkischem Gesetz erfolgt. Bereits 2011 hatte daher das Oberste Gericht der Architekten- und Ingenieurskammer Recht gegeben, doch reagierte die türkische Regierung darauf mit einem Erlass, der das Ilisu-Projekt und weitere Staudammarbeiten von Umweltverträglichkeitsprüfungen ausnahm. Auch bei anderen Projekten, wie dem Yortanli-Staudamm, der 2011 das antike Bad Allianoi überflutete, ignorierte oder umging die Regierung zahlreiche Gerichtsurteile. Nun hat sie sieben Tage Zeit, gegen den Baustopp für den Ilisu-Damm Berufung einzulegen.<span id="more-160"></span></div>
<div>„Das Urteil bestätigt unseren langjährigen Widerstand gegen das Projekt, das den Menschen aus 200 Dörfern die Lebensgrundlage entziehen und die 10.000 Jahre alte Stadt Hasankeyf zerstören würde“, freut sich Ercan Ayboga von der Initiative zur Rettung von Hasankeyf. „Dies ermutigt uns, noch mehr für die Einhaltung unserer Rechte zu kämpfen.“ Die Initiative umfasst über 80 Organisationen aus dem betroffenen Gebiet, darunter auch die Regionalverbände von TMMOB.</div>
<div>Im Jahr 2009 hatten die Regierungen Deutschlands, der Schweiz und Österreichs Exportbürgschaften für das Projekt zurückgezogen, da die türkische Regierung Auflagen, die das Vorhaben mit internationalen Standards in Einklang bringen sollten, nicht erfüllte. Der österreichische Anlagenbauer Andritz und Schweizer Consultants verblieben dennoch im Projekt und treiben es voran. „Nach dem jetzigen Gerichtsurteil können die europäischen Unternehmen endgültig nicht mehr die Augen davor verschließen, dass sie sich an einem Rechtsbruch beteiligen und müssen Konsequenzen daraus ziehen“, stellt Heike Drillisch von der Initiative GegenStrömung fest, die sich dafür einsetzt, dass  Unternehmen und Finanzinstitutionen bei ihren Auslandsaktivitäten Menschenrechte und Umweltschutz beachten.</div>
<div></div>
<div><span style="text-decoration: underline;">Kontakt:</span></div>
<div>Ercan Ayboga: +49 – 163 &#8211; 757 7847, <a href="mailto:e.ayboga@gmx.net">e.ayboga (at) gmx.net</a></div>
<div>Heike Drillisch: +49 – 177 – 345 2611, <a href="mailto:heike.drillisch@gegenstroemung.org">heike.drillisch (at) gegenstroemung.org</a></div>
<div><span style="text-decoration: underline;">Weitere Informationen:</span>  <a href="http://www.stopilisu.com" target="_blank">www.stopilisu.com</a></div>
<div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welterbe vor Wasserkraft: Petition an die UNESCO zum Ilisu-Staudamm</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/welterbe-vor-wasserkraft-petition-an-die-unesco-zum-ilisu-staudamm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><style type="text/css">
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<p style="margin-bottom: 0in"><font color="#000000">Z&#252;rich, Berlin, Wien 14.3.2012 <b>Anl&#228;sslich des heutigen internationalen Aktionstags f&#252;r Fl&#252;sse startet ein internationales Umwelt- und Menschenrechtsb&#252;ndnis eine Petition an die UNESCO, zum Schutz m&#246;glicher Welterbest&#228;tten aktiv zu werden, die durch den Bau des Ilisu-Staudamms in der T&#252;rkei bedroht sind. Erstmalig setzen sich dabei Initiativen aus den Anrainerstaaten T&#252;rkei, Irak und Iran gemeinsam f&#252;r den Erhalt ihres nat&#252;rlichen und kulturellen Erbes ein.</b></font></p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"><!--
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<p style="margin-bottom: 0in;"><span style="color: #000000;">Zürich, Berlin, Wien 14.3.2012 <b>Anlässlich des heutigen internationalen Aktionstags für Flüsse startet ein internationales Umwelt- und Menschenrechtsbündnis eine Petition an die UNESCO, zum Schutz möglicher Welterbestätten aktiv zu werden, die durch den Bau des Ilisu-Staudamms in der Türkei bedroht sind. Erstmalig setzen sich dabei Initiativen aus den Anrainerstaaten Türkei, Irak und Iran gemeinsam für den Erhalt ihres natürlichen und kulturellen Erbes ein.</b></span></p>
<p><!--break--></p>
<p style="margin-top: 0.08in; margin-bottom: 0in;"><span style="color: #000000;">Das grenzübergreifende NGO-Bündnis wendet sich gegen die Zerstörung der 10.000 Jahre alten Stadt Hasankeyf, die im Reservoir des Ilisu-Staudamms untergehen würde, und die massiven Folgen für die Mesopotamischen Sümpfe und seine Bewohner an der Mündung des Tigris. Die Allianz wird dabei von zahlreichen Organisationen aus der ganzen Welt unterstützt, darunter der Erklärung von Bern, GegenStrömung aus Deutschland und ECA Watch Österreich. Hasankeyf und das Tigristal sind eine einmalige Kulturlandschaft und die Lebensgrundlage für zigtausende Menschen. Obwohl die Stadt unter Denkmalschutz steht, plant die türkische Regierung ihre Überflutung.</span></p>
<p style="margin-top: 0.08in; margin-bottom: 0in;"><span style="color: #000000;">Die Mesopotamischen Sümpfe wurden 2003 von der irakischen Regierung in die Liste möglicher Welterbestätten aufgenommen. Die eigentliche Beantragung des Status als offizielle UNESCO-Stätte steht aber noch aus. Ulrich Eichelmann von ECA Watch Österreich hat die Gegend vor kurzem besucht und für ihn ist klar: &#8222;Die Folgen des Ilisu-Staudamms für diese Sümpfe wären verheerend. Wird der Ilisu-Staudamm tatsächlich gebaut, würde der Garten Eden vertrocknen und Hunderttausende Iraker in Mitleidenschaft gezogen.&#8220;</span></p>
<p style="margin-top: 0.08in; margin-bottom: 0in;"><span style="color: #000000;">„Staudämme verletzen Menschenrechte, zerstören die Umwelt und Kulturgüter und in vielen Fällen sind sie nicht einmal klimafreundlich“, sagt Heike Drillisch von GegenStrömung. Diese Kritikpunkte stehen auch im Zentrum des Gegengipfels zum gegenwärtig in Marseille stattfindenden Weltwasserforum, wo Regierungen, internationale Institutionen und Wirtschaftsvertreter über Wasserfragen diskutieren. An diesem alternativen Wasserforum demonstrieren zivilgesellschaftliche Organisationen gegen die Privatisierung der Wasserversorgung und die schädlichen Auswirkungen von Staudammbauten. Auch die Petition an die UNESCO wird dort vorgestellt. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: none;">Die Petition findet sich unter </span></span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.change.org/petitions/unesco-world-heritage-committee-save-world-heritage-on-the-tigris-river-in-mesopotamia"><span style="color: #000000;"><span lang="de-CH">http://www.change.org/petitions/unesco-world-heritage-committee-save-world-heritage-on-the-tigris-river-in-mesopotamia</span></span></a></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;">Weitere Informationen bei:</span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><span style="color: #000000;"><span lang="de-CH">Heike Drillisch, GegenStrömung und Erklärung von Bern: +49 177 345 26 11, </span></span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="mailto:heike.drillisch@gegenstroemung.org"><span style="color: #000000;"><span lang="de-CH">heike.drillisch@gegenstroemung.org</span></span></a></span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0in;"><span style="color: #000000;"><span lang="de-CH">Ulrich Eichelmann, ECA-Watch: Tel. +43 676 662 15 12, </span></span><span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="mailto:ulrich.eichelmann@eca-watch.at"><span style="color: #000000;"><span lang="de-CH">ulrich.eichelmann@eca-watch.at</span></span></a></span></span></p>
<p lang="de-CH" style="margin-bottom: 0in;"><strong><span style="color: #000000;">Hintergrund:</span></strong><span style="color: #000000;"><br />
Initianten der Petition sind die türkische Initiative to Keep Hasankeyf Alive, die Iraq Civil Society Solidarity, die irakisch-kurdische Civil Development Organisation und das iranische Centre for Sustainable Development. Die Regierungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz zogen 2009 Exportkreditversicherungen (Hermesbürgschaften) für das Ilisu-Projekt zurück. Der österreichische Anlagenbauer Andritz sowie die Schweizer Beratungsbüros Colenco, Stucky und Maggia verblieben jedoch in dem Projekt und ermöglichten dadurch der türkischen Regierung den Weiterbau.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;">Zum Download stehen der englische Petitionstext, ein englischer Hintergrundtext sowie die Unterschriftenliste zum Ausdrucken bereit.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Protest gegen Ilisu  Damm geht weiter: Bewohner Hasankeyfs blockieren Topkapi Palast in Istanbul</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/protest-gegen-ilisu-damm-geht-weiter-bewohner-hasankeyfs-blockieren-topkapi-palast-in-istanbul/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 20:58:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><style type="text/css">
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<p><b>Protest gegen Ilisu Damm geht weiter: Bewohner Hasankeyfs blockieren Topkapi Palast in Istanbul</b></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"><!--
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<p><b>Protest gegen Ilisu Damm geht weiter: Bewohner Hasankeyfs blockieren Topkapi Palast in Istanbul</b></p>
<p class="MsoNormal"><b>Wien/Istanbul 26.1.2012</b><span style="font-weight: normal;"> Bewohner aus Hasankeyf haben heute in Istanbul den Eingang zum Topkapi Palast, einem der berühmtesten Bauwerke Istanbuls blockiert. Mit dieser außergewöhnlichen Aktion wollen sie auf das drohende Schicksal ihrer antiken Stadt und gegen den Bau des Ilisu Staudammes protestieren. Sie rollten ein Banner aus, auf dem zu lesen war: „UNESCO Weltkulturerbestätte Topkapi und Hasankeyf kann man nicht versetzen!“</span></p>
<p class="MsoNormal">Der Topkapi Palast, Regierungssitz während des Osmanischen Reiches, ist UNESCO Weltkulturerbe. Die Demonstranten fordern den Stop des Ilisu Projektes und stattdessen die Ausweisung ihrer Stadt zum UNESCO Welterbe.</p>
<p class="MsoNormal">Hasankeyf hat eine über 10.000 Jahre alte Geschichte und gilt als eine der ältesten Städte der Erde. Eine wissenschaftliche Überprüfung hatte ergeben, dass Hasankeyf und das benachbarte Tigristal als einzige Region der Welt 9 von 10 Kriterien der UNESCO für Weltkultur- und –naturerbe erfüllt. Doch die türkische Regierung verweigert den Schutz, stattdessen soll Hasankeyf im Ilisu Stausee versinken. 65.000 Menschen sollen umgesiedelt werden, zahlreiche Arten dürften aussterben.</p>
<p class="MsoNormal">„Angesichts dieses Beispiels klingen die Slogans von erneuerbarer und nachhaltiger Wasserkraft wie blanker Hohn. Wasserkraft ist tatsächlich eine der schlimmsten Formen der Energieerzeugungen,“ so Ulrich Eichelmann von ECA Watch.</p>
<p class="MsoNormal">2009 zogen sich Deutschland, Österreich und die Schweiz wegen der verheerenden ökologischen, sozialen und kulturellen Folgen aus dem Projekt zurück. Europäische Banken und Baufirmen folgten, nur die österreichische Andritz AG verblieb im Projekt.</p>
<p class="MsoNormal">Seit 2010 baut die Türkei jedoch wieder am Ilisu Projekt. Türkische Banken übernahmen die Finanzierung. Auch in Hasankeyf wird<span>  </span>an Neu Hasankeyf gearbeitet. Erste Häuser sollen im Herbst 2012 bezugsfertig sein. Die Bewohner Hasankeyfs wollen sich allerdings weigern in die neue Stadt zu ziehen.</p>
<p class="MsoNormal">Anbei die Presseaussendung unserer türkischen Partnerorganisation Doga Dernegi zur heutigen Aktion in Istanbul.</p>
<p class="MsoNormal">Fotos 1+2 zeigen die Protestaktion<br />
Foto 3 Rohbauten in Neu-Hasankeyf</p>
<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration: underline;">Weitere Informationen:</span></p>
<p class="MsoNormal">Ulrich Eichelmann ECA Watch Österreich 0043 676 662 1512</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Beware of dams &#8211; Staudämme in Zeiten des Klimawandels</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/beware-of-dams-staudaemme-in-zeiten-des-klimawandels/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 17:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Podiumsdiskussion am 15.11.2011 in Bonn und per livestream</p>
<p>Am Vorabend der Bonner Regierungskonferenz &#8222;The Water, Energy and Food Security Nexus &#8211; Solutions for the Green Economy&#8220;, die Vorschl&#228;ge f&#252;r den Rio+20-Gipfel 2012 erarbeiten soll, diskutieren Staudammaktivisten aus dem S&#252;den, internationale Experten und ein Vertreter der Bundesregierung &#252;ber den neuen Staudammboom, seine Folgen in L&#228;ndern des S&#252;dens, und ob Staud&#228;mme angesichts des Klimawandels eine L&#246;sung von Wasser-, Energie- und Nahrungsproblemen&#160; darstellen k&#246;nnen.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><!--break--></p>
<p><span style="font-size: larger;"><strong>Beware of dams</strong></span></p>
<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ndash; false solutions to the water &#8211; energy &#8211; food nexus?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="font-size: larger;">Staud&auml;mme in Zeiten des Klimawandels</span><br />
</strong></p>
<p>Podiumsdiskussion am Dienstag, den 15. November 2011, ab 17:45 Uhr<br />
Institut f&uuml;r Altamerikanistik, Oxfordstra&szlig;e 15, 53111 Bonn<br />
per livestream unter www.livestream.com/bonn2011_</p>
<p>Wasserkraft gilt als saubere Alternative zu fossilen Energietr&auml;gern und erlebt derzeit einen neuen Boom. Weltweit existieren bereits &uuml;ber 50.000 Gro&szlig;staud&auml;mme, an mehr als der H&auml;lfte der Fl&uuml;sse der Erde befinden sich ein oder mehrere D&auml;mme. Tausende weitere Staud&auml;mme und Wasserkraftwerke sind geplant.</p>
<p>Doch was sind die wahren Kosten dieser Entwicklung? Welche Sch&auml;den f&uuml;r Menschen und Umwelt sind die Folge? Welche Positionen vertreten Betroffene von Megaprojekten in L&auml;ndern des S&uuml;dens und was unternimmt die Staudammindustrie, um Wasserkraft wieder salonf&auml;hig zu machen?</p>
<p>Am Vorabend der Bonner Regierungskonferenz &bdquo;The Water, Energy and Food Security Nexus &ndash; Solutions for the Green Economy&ldquo;, die Vorschl&auml;ge f&uuml;r den Rio+20-Gipfel 2012 erarbeiten soll, wollen wir diese Fragen mit Staudammaktivisten aus dem S&uuml;den, internationalen Experten und<br />
einem Vertreter der Bundesregierung er&ouml;rtern.</p>
<p><u><strong>RednerInnen u.a.:</strong></u><br />
<strong>Juan Pablo Orrego</strong><strong> (Chile)</strong>: Pr&auml;sident von Ecosistemas. Tr&auml;ger des Alternativen Nobelpreises und des Goldman Environmental Prize.<br />
<strong>Himanshu Thakkar (Indien)</strong>: Pr&auml;sident von South Asia Network on Dams, Rivers &amp; People (SANDRP)<br />
<strong>Peter Bosshard (USA)</strong>: Policy Director von International Rivers<br />
<strong>Gopal Siwakoti (Nepal)</strong>: Water and Energy Users&rsquo; Federation-Nepal (WAFED) und Himalayan and Peninsular Hydro-Ecological Network (HYPHEN)<br />
<strong>Ercan Ayboga (T&uuml;rkei)</strong>: Initiative zur Rettung von Hasankeyf /&nbsp;Ilisu<br />
<strong>Brent Millikan (Brasilien)</strong>: Amazon Program Director bei International Rivers<br />
<strong>Dr. Manfred Konukiewitz (Deutschland)</strong>: Leiter der Unterabteilung f&uuml;r globale und sektorale Aufgaben im Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).<br />
<strong>Heike Drillisch (Deutschland)</strong>:&nbsp;GegenStr&ouml;mung</p>
<p>Im Anhang finden Sie das genaue Programm. Bitte beachten Sie, dass sich kurzfristige &Auml;nderungen im Ablauf ergeben k&ouml;nnen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Update, 7. Juli 2011</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/update-7-juli-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 14:35:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p>Liebe Ilisu-Interessierte,</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Ilisu-Interessierte,</p>
<p class="MsoNormal">am heutigen 7. Juli j&auml;hrt sich zum zweiten Mal       der Ausstieg der europ&auml;ischen Exportkreditversicherungen aus dem       Ilisu-Projekt. Aus diesem Anlass geben wir im Folgenden einen       &Uuml;berblick &uuml;ber die Entwicklungen der vergangenen Monate. W&auml;hrend       die europ&auml;ischen Regierungen froh sein k&ouml;nnen, aus dem       Skandalprojekt ausgestiegen zu sein, gehen die Bauarbeiten vor Ort       weiter und spekulieren die verbliebenen Unternehmen, darunter       Andritz aus &Ouml;sterreich und Stucky aus der Schweiz, auf saftige       Gewinne. Doch bleibt das Vorhaben in der T&uuml;rkei weiterhin hoch       umstritten. Gleichzeitig weitet sich landesweit der Protest gegen       die Naturzerst&ouml;rung durch Wasserkraftwerke aus. Bis zum Jahr 2023       plant die t&uuml;rkische Regierung den Bau von fast 2.000 weiteren       D&auml;mmen und Wasserkraftwerken. Doch zwei Projekte in der Provinz       Artvin wurden k&uuml;rzlich von den Betreiberunternehmen aufgegeben,       Gerichtsverfahren gegen zahlreiche weitere Dammprojekte sind       anh&auml;ngig. Die betroffene Bev&ouml;lkerung, lokale Initiativen,       Nichtregierungsorganisationen und landesweite B&uuml;ndnisse gehen mit       Mut und Kreativit&auml;t gegen den &bdquo;Verdammung&ldquo; ihrer Fl&uuml;sse vor. Lasst       sie uns weiter dabei unterst&uuml;tzen!</p>
<p style="" class="MsoNormal">Mit solidarischen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>Heike Drillisch (GegenStr&ouml;mung)<br />
Ercan Ayboga (Initiative zur Rettung von Hasankeyf)</p>
<p class="MsoNormal">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; <br />
Inhalt:<br />
Wasserkraftwerke am Schwarzen Meer gestoppt<br />
Vereinte Nationen besorgt &uuml;ber Wasserkraftwerke in der T&uuml;rkei<br />
Gro&szlig;er Marsch von Anatolien gegen Naturzerst&ouml;rung<br />
Hasankeyf wieder er&ouml;ffnet f&uuml;r Touristen<br />
Streik auf Ilisu-Baustelle<br />
Gutachter im Gerichtsauftrag unterwegs<br />
F&uuml;nfte Baumpflanzaktion im &quot;Park der Hoffnung&quot;<br />
Stadtverwaltung Batman boykottiert Bank wegen Beteiligung an der       Zerst&ouml;rung von Hasankeyf<br />
Spanische Bank BBVA im Visier der Kritik<br />
Proteste gegen Andritz in &Ouml;sterreich, Tasmanien, Brasilien und       Frankreich<br />
Neue Filme<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p class="MsoNormal"><b style="">Wasserkraftwerke am Schwarzen Meer         gestoppt</b></p>
<p class="MsoNormal">Am 30.6.2011 erkl&auml;rte das Unternehmen Dağlar       Enerji, die Wasserkraftwerksprojekte Sarn<span lang="TR" style="">ı</span>c       I und II am Macahel-Fluss in der Provinz Artvin am Schwarzen Meer       zu beenden. Bereits im vergangenen Jahr hatte ein Gericht       festgestellt, dass die Projekte nicht im &ouml;ffentlichen Interesse       l&auml;gen, da sie ein UNESCO Biosph&auml;renreservat beeintr&auml;chtigen       w&uuml;rden. Eine Informationsveranstaltung des Unternehmens war von       der betroffenen Bev&ouml;lkerung gesprengt worden. Nun folgte die       offizielle Bekanntgabe, dass das Unternehmen das Projekt nicht       weiterverfolgen werde.</p>
<p class="MsoNormal">Ebenfalls in der Artvin-Provinz wurde am       28.6.2011 das G&uuml;ne<span lang="TR" style="">ş</span>ili-Wasserkraftwerk        von dem Unternehmen Nett Enerji aufgegeben.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.bianet.org/bianet/toplum/131092-hes-firmasi-gunesli-hes-projesinden-vazgecti" moz-do-not-send="true">http://www.bianet.org/bianet/toplum/131147-macahel-vadisinde-hesten-cekilme-karari</a><br />
<a href="http://www.bianet.org/bianet/toplum/131092-hes-firmasi-gunesli-hes-projesinden-vazgecti" moz-do-not-send="true">http://www.bianet.org/bianet/toplum/131092-hes-firmasi-gunesli-hes-projesinden-vazgecti</a></p>
<p class="MsoNormal"><b>&#8212;&#8212;</b></p>
<p><b style="">Vereinte Nationen besorgt &uuml;ber Wasserkraftwerke in der       T&uuml;rkei &ndash; &Uuml;berarbeitung der Umsiedlungsgesetze empfohlen </b></p>
<p class="MsoNormal">Tiefe Besorgnis &uuml;ber die m&ouml;glichen Folgen des       Ilisu-Staudamms sowie weiterer Dammprojekte in der T&uuml;rkei &auml;u&szlig;ert       der Ausschuss f&uuml;r wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte       der Vereinten Nationen in einem Bericht vom 25.5.2011. Er       kritisiert sowohl die Zwangsvertreibungen, Umsiedlungs- und       Entsch&auml;digungspraxis als auch die &ouml;kologischen und kulturellen       Auswirkungen der Dammprojekte. Der Ausschuss fordert die t&uuml;rkische       Regierung auf, beim Bau von Infrastrukturprojekten einen       Menschenrechtsansatz zu verfolgen und die Gesetzgebung zu       Vertreibung, Umsiedlung und Enteignung komplett zu &uuml;berarbeiten.<a href="../../../../../../de/node/101" moz-do-not-send="true">http://www.gegenstroemung.org/drupal/de/node/101</a>,       <span lang="EN-GB" style=""><a href="http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/cescrs46.htm" moz-do-not-send="true"><span lang="DE" style="">http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/cescrs46.htm</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal">In einem Bericht (<a href="../../../../../default/files/CESCR_Parallel%20report%20by%20CounterCurrent%20on%20Turkish%20dams_2011-03-15_0.pdf" moz-do-not-send="true">http://www.gegenstroemung.org/drupal/sites/default/files/CESCR_Parallel%20report%20by%20CounterCurrent%20on%20Turkish%20dams_2011-03-15_0.pdf</a>)       an den Ausschuss hatten GegenStr&ouml;mung und mehrere       staudammkritische Initiativen der T&uuml;rkei die Auswirkungen der       t&uuml;rkischen Staudammpolitik und &ndash;praxis auf die wirtschaftlichen,       sozialen und kulturellen Rechte der Betroffenen analysiert. Der       Bericht liegt mittlerweile auch auf T&uuml;rkisch vor.<a href="../../../../../default/files/CESCR_2011_parallel%20report%20tr%20-%20g%C3%B6lge%20rapor.pdf" moz-do-not-send="true">http://www.gegenstroemung.org/drupal/sites/default/files/CESCR_2011_parallel%20report%20tr%20-%20g%C3%B6lge%20rapor.pdf</a></p>
<p class="MsoNormal">Die Empfehlungen wurden auch von der t&uuml;rkischen       Presse aufgegriffen: <a href="http://www.cumhuriyet.com.tr/?hn=249382" moz-do-not-send="true">http://www.bianet.org/bianet/toplum/130412-bmden-baraj-ve-hes-uyarisi</a>,       <br />
<a href="http://www.cumhuriyet.com.tr/?hn=249382" moz-do-not-send="true">http://www.cumhuriyet.com.tr/?hn=249382.</a></p>
<p class="MsoNormal"><b style="">&#8212;&#8211;<br />
</b></p>
<p class="MsoNormal"><b style="">Gro&szlig;er Marsch von Anatolien gegen         Naturzerst&ouml;rung</b></p>
<p class="MsoNormal">Am 21.5.2011 erreichte der &quot;Gro&szlig;e Marsch von       Anatolien&quot; Ankara. Hunderte Aktivisten und Aktivistinnen waren 40       Tage und N&auml;chte in einem Sternmarsch aus sieben Landesteilen zur       Hauptstadt marschiert, um gegen die Zerst&ouml;rung der Umwelt durch       Wasserkraftwerke und andere Infrastrukturprojekte zu protestieren.<a href="http://vermeyoz.net/" moz-do-not-send="true">http://vermeyoz.net/</a>       <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1342072/T%FCrkei:-Staud%E4mme-zerst%F6ren-Umwelt" moz-do-not-send="true">http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite/#/beitrag/video/1342072/T&uuml;rkei:-Staud&auml;mme-zerst&ouml;ren-Umwelt</a>.       Ein aufr&uuml;ttelndes Video &uuml;ber die Staudammproblematik in der T&uuml;rkei       mit dem Titel &quot;The Revolt of Anatolia&quot; ist zu finden unter <a href="http://vimeo.com/21679494" moz-do-not-send="true">http://vimeo.com/21679494</a>.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;In der Studie &bdquo;<b style="">HEPP&rsquo;s, Dams and         the Status of Nature in Turkey</b>&ldquo; analysiert die Turkish Water       Assembly, wie die t&uuml;rkische Umweltgesetzgebung den Ausverkauf der       Natur zur Folge hat. <span style="color: blue;"><a href="http://anadoluyuvermeyecegiz.net/dosyalar/hepp_report_web.pdf" moz-do-not-send="true">http://anadoluyuvermeyecegiz.net/dosyalar/hepp_report_web.pdf</a>       </span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;Doch setzt die t&uuml;rkische Regierung nicht nur       trotz der immensen &ouml;kologischen, sozialen und kulturellen Folgen       nach wie vor auf die Wasserkraft, auch die <b style="">Atomenergie</b>       will sie ungeachtet der Katastrophe von Fukushima nutzen. AKWs an       zwei Standorten, Akkuyu am Mittelmeer &ndash; in einem stark       erdbebengef&auml;hrdeten Gebiet &ndash; und Sinop am Schwarzen Meer, werden       derzeit vorangetrieben.<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,751013,00.html" moz-do-not-send="true">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,751013,00.html</a></p>
<p class="MsoNormal">&#8212;&#8211;</p>
<p class="MsoNormal"><b>Hasankeyf wieder er&ouml;ffnet f&uuml;r Touristen</b></p>
<p class="MsoNormal">Nach massiven Protesten, an denen sich fast die       gesamte Bev&ouml;lkerung von Hasankeyf beteiligt hatte, wurde der       Zugang zur Festung auf dem Tigris-Steilufer und zu dem umliegenden       Gebiet Anfang wieder f&uuml;r Touristen ge&ouml;ffnet. Nach einem       Felsabsturz im vergangenen Jahr hatte die Provinzregierung die       Touristenattraktion gesperrt und damit der Bev&ouml;lkerung ihre       Haupteinnahmequelle genommen. Im Januar musste der Gouverneur nach       den Protesten jedoch einlenken und die Wiederer&ouml;ffnung f&uuml;r das       Fr&uuml;hjahr zusagen. Diese ist nun teilweise tats&auml;chlich erfolgt;       gerade die beliebten Restaurants am Flussufer bleiben jedoch       weiter geschlossen.</p>
<p class="MsoNormal"><b>&#8212;&#8212;</b></p>
<p class="MsoNormal"><b style="">Streik auf Ilisu-Baustelle</b></p>
<p class="MsoNormal">Ende April kam es zu einem Streik auf der       Baustelle des Ilisu-Staudamms. Die Arbeiter protestierten gegen       die schlechten Arbeitsbedingungen und die niedrigen L&ouml;hne, die       weit unter denen der aus entfernten Regionen angeheuerten Arbeiter       lagen und kaum reichten, die Familien in Ilisu zu ern&auml;hren. F&uuml;r       t&auml;glich elf Stunden Arbeit bezahlten die Unternehmen Nurol und       Cengiz monatlich lediglich 990 T&uuml;rkische Lira (450 Euro). Nach       Aussperrung etlicher Arbeiter und Abriegelung des       Baustellengel&auml;ndes durch das Milit&auml;r gelang es den Arbeitern, die       Wiedereinstellung ihrer Kollegen durchzusetzen. Das Versprechen       der Unternehmen, h&ouml;chste Standards einzuhalten, hat sich durch die       Vorkommnisse aber aufs Neue als Makulatur erwiesen. <span lang="EN-GB" style=""><a href="http://www.firatnews.com/index.php?rupel=nuce&amp;nuceID=41859" moz-do-not-send="true"><span lang="DE" style="">http://www.firatnews.com/index.php?rupel=nuce&amp;nuceID=41859</span></a></span><span lang="EN-GB"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><b>&#8212;&#8211;</b></p>
<p class="MsoNormal"><b style="">Gutachter im Gerichtsauftrag         unterwegs</b></p>
<p class="MsoNormal">Das Verwaltungsgericht in Diyarbakir       beauftragte Ende M&auml;rz 2011 drei Wissenschaftler &ndash; einen       Wasserbauingenieur und zwei Arch&auml;ologen &ndash; den kulturellen Wert       Hasankeyfs und den durch den Ilisu-Staudamm zu erwartetenden       Schaden zu begutachten. Auf Grundlage dieses Gutachtens wird das       Gericht &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Baugenehmigung f&uuml;r das Projekt       entscheiden. Angestrengt wurde der Prozess im Jahr 2000 von dem       Anwalt Murat Cano, der auch Klage beim Europ&auml;ischen Gerichtshof       f&uuml;r Menschenrechte einreichte. <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1420480/" moz-do-not-send="true">http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1420480/</a>,       <a href="http://www.nytimes.com/2011/03/31/world/middleeast/31iht-m31-hasankeyf.html?_r=3&amp;ref=middleeast" moz-do-not-send="true">http://www.nytimes.com/2011/03/31/world/middleeast/31iht-m31-hasankeyf.html?_r=3&amp;ref=middleeast</a></p>
<p class="MsoNormal"><b>&#8212;&#8211;</b></p>
<p class="MsoNormal"><b style="">F&uuml;nfte Baumpflanzaktion im &bdquo;Park         der Hoffnung&ldquo;</b></p>
<p class="MsoNormal">Unter dem Motto &bdquo;Junge Triebe treffen Historie       in Hasankeyf&ldquo; pflanzte die Bev&ouml;lkerung von Hasankeyf gemeinsam mit       Delegationen aus verschiedenen Teilen der Welt und Abgeordneten       anl&auml;sslich des Fr&uuml;hlingsbeginns zum f&uuml;nften Mal in Folge junge       B&auml;ume am Ufer des Tigris. Mit dieser Aktion bekr&auml;ftigen sie ihren       Willen, f&uuml;r den Erhalt der antiken Stadt zu k&auml;mpfen.<big><big><span style="font-size: 12pt;"><a href="http://www.hasankeyfgirisimi.com/en/index-Dateien/treeplanting_19032011.htm" moz-do-not-send="true">http://www.hasankeyfgirisimi.com/en/index-Dateien/treeplanting_19032011.htm</a></span></big></big></p>
<p class="MsoNormal"><b>&#8212;&#8211;<br />
</b></p>
<p><b><span style="font-family: Arial;">Stadtverwaltung Batman           boykottiert Bank wegen Beteiligung an der Zerst&ouml;rung von           Hasankeyf</span></b></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Die Verwaltung der         Provinzhauptstadt Batman bekr&auml;ftigte am 13. April 2011 ihren         Beschluss, nicht mit den beiden Banken, die Kredite f&uuml;r den         Ilisu-Staudamm bereitstellen, zusammenzuarbeiten. Die         Stadtverwaltung wird die Konten f&uuml;r ihre &uuml;ber tausend         MitarbeiterInnen nicht bei Akbank oder Garantibank anlegen,         obwohl letztere das finanziell g&uuml;nstigste Angebot abgab. Auch         die Gewerkschaften T&uuml;m Bel-Sen und Genel-Is betonten, dass sie         die beiden Banken so lange boykottieren werden, bis die Kredite         zur&uuml;ckgenommen werden. <a href="http://www.batman-bld.gov.tr/guncel-haberler/yikim-destekcileri-garanti-ve-ak-bank%E2%80%99a-batman-belediyesi%E2%80%99nden-veto.html" moz-do-not-send="true">http://www.batman-bld.gov.tr/guncel-haberler/yikim-destekcileri-garanti-ve-ak-bank&rsquo;a-batman-belediyesi&rsquo;nden-veto.html</a></span></p>
<p><b>&#8212;&#8211;</b></p>
<p class="MsoNormal"><b style="">Spanische Bank BBVA im Visier der         Kritik</b></p>
<p class="MsoNormal">Mit Briefen und einer Protestaktion anl&auml;sslich       der Aktion&auml;rsversammlung im spanischen Bilbao am 11.3.2011       kritisierten Nichtregierungsorganisationen aus der T&uuml;rkei und       Europa die spanische Bank BBVA f&uuml;r den Erwerb eines 24,9 %igen       Anteils an der t&uuml;rkischen Garantibank. Sie fordern von der BBVA &ndash;       einer Bank, die von sich behauptet, die Allgemeine Erkl&auml;rung der       Menschenrechte zu achten und zahlreichen Initiativen f&uuml;r       verantwortungsvolle Bankgesch&auml;fte beigetreten ist &ndash; dass sie sich       f&uuml;r den Ausstieg ihrer Tochter Garantibank aus dem Ilisu-Projekt       einsetzt oder ihre Beteiligung wieder aufgibt. <span class="msoIns"><ins datetime="2011-07-07T12:03" cite="mailto:Ercan%20Ayboga"><a href="http://www.wri-irg.org/node/12354" class="moz-txt-link-freetext" moz-do-not-send="true">http://www.wri-irg.org/node/12354</a></ins></span>       , <a href="http://www.banktrack.org/show/news/_so_few_policemen_for_so_many_thieves_bbva_the_assassin_" class="moz-txt-link-freetext" moz-do-not-send="true">http://www.banktrack.org/show/news/_so_few_policemen_for_so_many_thieves_bbva_the_assassin_</a>&nbsp;       </p>
<p class="MsoNormal"><b>&#8212;&#8211;</b></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Proteste gegen Andritz in &Ouml;sterreich,         Tasmanien, Brasilien und Frankreich</strong></p>
<p class="MsoNormal">Mit Protesten in mehreren L&auml;ndern wiesen       Umweltsch&uuml;tzerInnen anl&auml;sslich der Pressekonferenz zur       Jahresbilanz des &ouml;sterreichischen Anlagenbauers Andritz auf dessen       katastrophale &ouml;ko-soziale Bilanz hin. Im Zentrum der Kritik       standen die Staud&auml;mme Ilisu (T&uuml;rkei), Belo Monte und Rio Madeira       (beide Brasilien) sowie die Papierfabrik &bdquo;Bell Bay Pulp Mill&ldquo; in       Tasmanien. Allein durch diese Projekte komme es zur Vertreibung       von 85.000 bis 100.000 Menschen, die Eliminierung von 100-150       Tierarten, die Zerst&ouml;rung von ca. 210.000 Hektar einzigartiger       Natur- und Kulturlandschaft, die Zerst&ouml;rung der antiken Stadt       Hasankeyf und anderer Kultursch&auml;tze am Tigris sowie die Abholzung       von 200.000 ha Wald. <a href="http://m-h-s.org/ilisu/front_content.php?idcat=143&amp;idart=697" moz-do-not-send="true">http://m-h-s.org/ilisu/front_content.php?idcat=143&amp;idart=697</a></p>
<p class="MsoNormal"><b>&#8212;&#8211;</b></p>
<p class="MsoNormal"><b style="">Neue Filme zu Ilisu und der         Staudammproblematik in der T&uuml;rkei: </b></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB" style="">The Revolt of         Anatolia: </span><a href="http://vimeo.com/21679494" moz-do-not-send="true"><span lang="EN-GB" style="">http://vimeo.com/21679494</span></a><span lang="EN-GB" style=""> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB" style="">Sinking History &ndash;         Turkey: </span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=726-CyEMuoE" moz-do-not-send="true"><span lang="EN-GB" style="">http://www.youtube.com/watch?v=726-CyEMuoE</span></a><span lang="EN-GB" style=""> </span></p>
<p class="MsoNormal">Stehende Fl&uuml;sse: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3FnF-W5lahk" moz-do-not-send="true">http://www.youtube.com/watch?v=3FnF-W5lahk</a></p>
<p class="MsoNormal"><b>&#8212;&#8211;</b> </p>
<p class="MsoNormal"><b style="">Weitere Informationen:</b></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.hasankeyfgirisimi.com/" moz-do-not-send="true">www.hasankeyfgirisimi.com</a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.stopilisu.com/" moz-do-not-send="true">www.stopilisu.com</a></p>
<p class="MsoNormal"><a href="../../../../../../../" moz-do-not-send="true">www.gegenstroemung.org</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UN Ausschuss tief besorgt über Ilisu-Staudamm</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/un-ausschuss-tief-besorgt-ueber-ilisu-staudamm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[johannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 12:53:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ilisu]]></category>
		<guid isPermaLink="false"></guid>

					<description><![CDATA[<p><b style=""><span style="font-size: 14pt;">Menschenrechtsansatz            bei Staudammbauten in der T&#252;rkei gefordert</span></b>     </p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b style=""><span style="font-size: 14pt;">Menschenrechtsansatz            bei Staudammbauten in der T&uuml;rkei gefordert</span></b>     </p>
<p><!--break--></p>
<p>Potsdam, 21.5.2011 &#8211; <b style="">Einer der wichtigsten       Menschenrechtsaussch&uuml;sse der Vereinten Nationen zeigt sich       zutiefst besorgt &uuml;ber den Bau des Ilisu-Staudamms sowie anderer       Dammprojekte in der T&uuml;rkei. Das Komitee reagiert damit auf       Berichte von zivilgesellschaftlichen Organisationen &uuml;ber       zahlreiche Menschenrechtsverletzungen im Zuge von Staudammbauten.</b></p>
<p>Drei Wochen lang hatte der Ausschuss f&uuml;r wirtschaftliche, soziale     und kulturelle Rechte untersucht, in wie weit die T&uuml;rkei und vier     weitere Staaten ihren Verpflichtungen aus dem UN-Sozialpakt     nachkommen. Im nun ver&ouml;ffentlichten Abschlussdokument fordert der     Ausschuss die t&uuml;rkische Regierung auf, ihre Gesetzgebung bez&uuml;glich     der Umsiedlung komplett zu &uuml;berarbeiten und einen     Menschenrechtsansatz beim Bau von Infrastrukturprojekten,     insbesondere Staud&auml;mmen, zu verfolgen.</p>
<p class="MsoNormal">&bdquo;Der UN-Ausschuss best&auml;tigt damit, dass die       t&uuml;rkische Regierung v&ouml;lkerrechtlich verpflichtet ist, seine       gesamte Umsiedlungs- und Entsch&auml;digungspraxis zu &auml;ndern&ldquo;, freut       sich Ercan Ayboğa, internationaler Sprecher der Initiative zur       Rettung von Hasankeyf. &bdquo;Bisher werden die betroffenen Menschen mit       Peanuts entsch&auml;digt und in neue D&ouml;rfer umgesiedelt, in denen sie       kein Einkommen und keine Zukunft haben. Dies muss sich nun       &auml;ndern!&ldquo;</p>
<p class="MsoNormal">Au&szlig;er dem Ilisu-Staudamm, f&uuml;r den die       Bundesregierung 2007 staatliche B&uuml;rgschaften gew&auml;hrt hatte, die       sie aber zwei Jahre sp&auml;ter zur&uuml;ckzog, plant die t&uuml;rkische       Regierung den Bau von fast 2.000 weiteren D&auml;mmen und       Wasserkraftwerken in den n&auml;chsten zw&ouml;lf Jahren. Bis zu zwei       Millionen Menschen w&auml;ren davon betroffen. &bdquo;Einen       Menschenrechtsansatz zu verfolgen, bedeutet, dass die Betroffenen       volle Mitsprache bei der Projektplanung erhalten, dass ihre Rechte       auf einen angemessenen Lebensstandard, Gesundheit und Zugang zu       ihren Kulturg&uuml;tern gewahrt werden&ldquo;, erl&auml;utert Heike Drillisch,       Koordinatorin von GegenStr&ouml;mung, der Ilisu-Kampagne in       Deutschland. Ein von GegenStr&ouml;mung in Zusammenarbeit mit mehreren       Initiativen in der T&uuml;rkei erstellter Bericht, hat den UN-Ausschuss       bewogen, die T&uuml;rkei in dem jetzt ver&ouml;ffentlichten       Abschlussdokument daf&uuml;r zu r&uuml;gen, dass diese Rechte von der       t&uuml;rkischen Regierung bisher komplett ignoriert werden.</p>
<p class="MsoNormal">&bdquo;Dieses Dokument der Vereinten Nationen zeigt       noch einmal, dass der Aufbau eines neuen Rechtssystems       unvermeidlich und dringend ist. Die gegenw&auml;rtigen Diskussionen       &uuml;ber eine neue Verfassung m&uuml;ssen als Chance genutzt werden,       Bestimmungen zu etablieren, die grundlegende Menschenrechte       anerkennen und sicherstellen, dass &Ouml;kosysteme und Gemeinschaften       gedeihen k&ouml;nnen, wie es in Hasankeyf &uuml;ber Jahrtausende der Fall       war&ldquo;, fordert Engin Yılmaz, Generaldirektor der t&uuml;rkischen       Naturschutzorganisation Doğa Derneği.</p>
<p class="MsoNormal">&bdquo;Das Recht auf eine gesunde Umwelt ist ein       fundamentales Menschenrecht. Wir werden nicht aufh&ouml;ren, uns gegen       die komplette Zerst&ouml;rung unserer Gew&auml;sser zu wehren, die die       Regierung momentan vorantreibt&ldquo;, stellt Ayşeg&uuml;l &Ouml;zp<span lang="TR" style="">ı</span>nar fest, eine Vertreterin des &bdquo;Gro&szlig;en       Marsches von Anatolien&ldquo;, einem Protestmarsch, der am heutigen       Samstag in Ankara eintrifft. &Uuml;ber mehrere Wochen sind       AktivistInnen und Staudammbetroffene aus allen Teilen des Landes       in die Hauptstadt marschiert, um gegen die Zerst&ouml;rung der Natur       Anatoliens zu demonstrieren.</p>
<p class="MsoNormal"><u>Hintergrund:</u></p>
<p class="MsoNormal">Neben der Allgemeinen Erkl&auml;rung der       Menschenrechte geh&ouml;ren die Pakte &uuml;ber b&uuml;rgerliche und politische       Rechte (UN-Zivilpakt) und &uuml;ber wirtschaftliche, soziale und       kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) zu den zentralen       Menschenrechtskonventionen. Die jeweiligen Aussch&uuml;sse untersuchen       in periodischen Abst&auml;nden, in wie weit die Staaten ihren mit der       Ratifizierung der Pakte eingegangenen Verpflichtungen nachkommen.       Die T&uuml;rkei hat den Sozialpakt 2003 ratifiziert. In der 46. Sitzung       des Ausschusses, die vom 2. &ndash; 20. Mai 2011 stattfand, wurden neben       der t&uuml;rkischen Regierung auch diejenigen Deutschlands, Russlands,       Moldawiens sowie des Jemen angeh&ouml;rt.</p>
<p class="MsoNormal">Die Empfehlung des Ausschusses f&uuml;r       wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte zu Staud&auml;mmen in       der T&uuml;rkei im Wortlaut (<span lang="EN-GB" style="">s. <a href="http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/cescrs46.htm" moz-do-not-send="true">http://www2.ohchr.org/english/bodies/cescr/cescrs46.htm</a></span>):</p>
<p style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;" class="SingleTxtG"><span lang="EN-GB" style="font-size: 12pt;"><span style="">26.<span style="font: 7pt &quot;Times New Roman&quot;;">&nbsp; </span></span></span><span lang="EN-GB" style="font-size: 11pt;">The Committee is deeply         concerned at the potential impact of the Ilisu dam under         construction, as well as other dams, on the </span><span lang="EN-GB" style="font-size: 11pt;">enjoyment<span style="">           of economic, social and cultural rights in the areas           concerned, especially with regard to forced evictions,           resettlements, displacement, and compensation of people           affected as well as the environmental and cultural impacts of           the construction of these dams. (art. 11, 12 and 15)</span></span></p>
<p style="margin-left: 35.4pt;" class="SingleTxtG"><b><span lang="EN-GB" style="font-size: 11pt;">The Committee urges the           State party to take account of a human-rights based approach           in its infrastructure development projects, especially dams,           and to undertake a complete review of its legislation and           regulations on evictions, resettlement and compensation of the           people affected by these construction projects, especially the           Ilisu dam, in line with the Committee&rsquo;s general comment No. 7           on forced evictions (1997). </span></b></p>
<p><span lang="EN-GB" style="">Der Bericht &ldquo;<span style="">Dam         construction in Turkey and its impact on economic, cultural and         social rights&rdquo; ist a</span></span><span lang="EN-GB" style="">uf       der website des Komitees und unter <a href="../../../../../default/files/CESCR_Parallel%20report%20by%20CounterCurrent%20on%20Turkish%20dams_2011-03-15_0.pdf" moz-do-not-send="true">http://www.gegenstroemung.org/drupal/sites/default/files/CESCR_Parallel%20report%20by%20CounterCurrent%20on%20Turkish%20dams_2011-03-15_0.pdf</a>       <span style="">zu finden.</span></span></p>
<p style="" class="MsoNormal"><span style="">Informationen &uuml;ber den         &ldquo;Gro&szlig;en Marsch von Anatolien&rdquo; unter <a href="http://vermeyoz.net/" moz-do-not-send="true">http://vermeyoz.net/</a><br />
Weitere Informationen: <a href="http://www.hasankeyfgirisimi.com/" class="moz-txt-link-abbreviated" moz-do-not-send="true">www.hasankeyfgirisimi.com</a>,         <a href="http://www.dogadernegi.org/" class="moz-txt-link-abbreviated" moz-do-not-send="true">www.dogadernegi.org</a><br />
</span></p>
<p><u><span style="">Kontakt:</span><br />
</u><span style="">Heike Drillisch, GegenStr&ouml;mung, +49(0)177 &ndash; 345         2611, <a href="mailto:heike.drillisch@gegenstroemung.org" moz-do-not-send="true">heike.drillisch@gegenstroemung.org</a><br />
Ercan Aybo</span><span lang="TR" style="">ğ</span><span lang="EN-GB" style="">a, Initiative zur Rettung von Hasankeyf, +49(0)163         &ndash; 757 7847, <a href="mailto:e.ayboga@gmx.net" moz-do-not-send="true">e.ayboga@gmx.net</a><br />
Engin Y</span><span lang="TR" style="">ı</span><span lang="EN-GB" style="">lmaz, Do</span><span lang="TR" style="">ğ</span><span lang="EN-GB" style="">a Derneği, +90(0)549 &ndash; 860 2766, </span><span style=""><a href="mailto:engin.yilmaz@dogadernegi.org" moz-do-not-send="true"><span lang="EN-GB" style="">engin.yilmaz@dogadernegi.org</span></a></span><span lang="EN-GB" style=""><br />
Ay</span><span lang="TR" style="">ş</span><span lang="EN-GB" style="">eg&uuml;l &Ouml;zpınar, </span><span style=""><a href="mailto:aysegul.ozpinar@gmail.com" moz-do-not-send="true"><span lang="EN-GB" style="">aysegul.ozpinar@gmail.com</span></a></span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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