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	<title>Amazonien &#8211; GegenStrömung</title>
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	<title>Amazonien &#8211; GegenStrömung</title>
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		<title>Drei neue Studien weisen auf die Biodiversitätsverluste durch Staudämme und Staureservoirs in Amazonien hin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2023 09:34:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Belo Monte]]></category>
		<category><![CDATA[Frei Fließende Flüsse]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft und Biodiversität]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Dezember vergangenen Jahres sind unabhängig voneinander drei neue Studien zu den Folgen von Staudämme und Staureservoirs in Brasiliens Amazonien erschienen, die auf die Biodiversitätsverluste durch Staudämme hinweisen. Von Christian Russau Eine in der Zeitschrift Conservation Science and Practice veröffentlichte Studie warnt davor, dass auf temporäre Migrationen angewiesene Tierarten gegenwärtig durch fast 900 Wasserkraftwerke im&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Dezember vergangenen Jahres sind unabhängig voneinander drei neue Studien zu den Folgen von Staudämme und Staureservoirs in Brasiliens Amazonien erschienen, die auf die Biodiversitätsverluste durch Staudämme hinweisen.</em></p>
<p>Von <a href="https://www.outro-mundo.org" target="_blank" rel="noopener">Christian Russau</a></p>
<p>Eine in der Zeitschrift <a href="https://conbio.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/csp2.12853" target="_blank" rel="noopener">Conservation Science and Practice veröffentlichte Studie</a> warnt davor, dass auf temporäre Migrationen angewiesene Tierarten gegenwärtig durch fast 900 Wasserkraftwerke im Amazonasbecken bedroht sind. Davon seien 434 fertig oder befänden im Bau, weitere 463 seien geplant. Die überwiegende Mehrheit der von den Wissenschaftler*innen untersuchten Projekte befinden sich in Brasilien, insbesondere in den Einzugsgebieten der Flüsse Tapajós, Araguaia und Tocantins. Die Wissenschaftler*innen errechneten, sollten alle diese Staudämme umgesetzt werden, so würden 18 von 93 Flüssen mit mehr als 500 km Länge unterbrochen sein &#8211; und somit die Wanderrouten vieler Wanderfische in Gefahr geraten. Von den 26 Flüssen über 1.000 km lang würden demnach nur neun ungestaut verbleiben.</p>
<p>Eine weitere Studie widmetet sich der Folgen der durch menschliche Eingriffe verursachten Waldfragmente im Amazonasgebiet und deren ökologischen Wechselwirkungen. Die in der <a href="https://www.cell.com/current-biology/fulltext/S0960-9822(22)01896-6" target="_blank" rel="noopener">Zeitschrift Current Biology veröffentlichte Studie</a>, an der Forscher*innen der staatlichen Universitäten von Campinas und Santa Cruz sowie weitere brasilianische Forscher*innen in Einrichtungen in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich beteiligt waren, zeigt, wie Gebiete mit kontinuierlicher Vegetation ihre biologische Vielfalt zu bewahren vermögen im Gegensatz zu den durch Staureservoirs zu isolierten Gebieten gewordenen Gegenden, wo der Erhalt der biologischen Vielfalt nicht mehr gegeben ist wie in einem zusammenhängenden Wald. Die Umwandlung natürlicher Ökosysteme in vom Menschen veränderte Landschaften ist den Forscher*innen zufolge die Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt in terrestrischen Ökosystemen. Denn selbst wenn Arten in den verbliebenen Lebensräumen überleben, könnten die Populationen so klein werden, dass ökologische Interaktionen funktionell verloren gehen und lokale Interaktionsnetzwerke gestört werden, so die Studie. Dazu untersuchten die Forscher*innen Daten aus Erhebungen über Waldwirbeltiere und kombinierten dabei Modellierungen und Netzwerkanalysen, um zu untersuchen, wie die Struktur von Räuber-Beute-Netzwerken durch die Insellösung von Lebensräumen beeinflusst wurde, die durch ein Wasserkraftwerk im brasilianischen Amazonasgebiet verursacht wurden. Die Forscher*innen fanden heraus, dass die Netzwerkkomplexität, gemessen an der Interaktionsvielfalt, mit abnehmender Waldfläche nichtlinear abnahm. Während auf großen Waldinseln (&gt;100 ha) Beutetierarten mit 3-4 potenziellen Räubern verbunden waren, waren sie auf kleinen Inseln nur mit einem oder gar keinem Räuber mehr verbunden. Anhand von Aussterbesimulationen zeigen die Forscher*innen, dass die Unterschiede in der Netzwerkstruktur nicht durch das abundanzbedingte Aussterberisiko oder die Verfügbarkeit von Beutetieren erklärt werden können. Ihre Ergebnisse zeigten, so die Forscher*innen, dass der Verlust von Lebensraum zu einer abrupten Unterbrechung der terrestrischen Räuber-Beute-Netzwerke führen kann, wodurch Ökosysteme mit geringer Komplexität entstehen, die möglicherweise ihre Funktionalität nicht beibehalten. Die Freisetzung von Raubtieren auf einigen kleinen Inseln könne zu Kaskadeneffekten bei Pflanzen führen, die die Walddegradation beschleunigen, während Raubtier-Spillover auf anderen Inseln zu übermäßig ausgebeuteten Beutetierpopulationen führen könne. Die Analysen der Forscher*innen zeigten, dass der Schutz großer zusammenhängender Wälder neben der Erhaltung der Vielfalt für den Fortbestand von Interaktionsnetzwerken und damit verbundenen Ökosystemfunktionen erforderlich sei.</p>
<p>Eine dritte Studie &#8211; in der <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1462901122002209?dgcid=raven_sd_via_email" target="_blank" rel="noopener">Fachzeitschrift Environmental Science &amp; Policy veröffentlicht</a> &#8211; kartiert die Dichte von Dämmen sogenannter kleiner Wasserkraftwerke mit einer Leistung von bis zu 30 Megawatt und Aquakulturfarmen im Bundesstaat Rondônia und in der Stadt Manaus im Bundesstaat Amazonas. Sie ermittelten 6.507 kleine Staudämme in diesen Regionen und stellten fest, dass deren kumulative Auswirkungen &#8222;in der Summe tiefgreifend sein können&#8220;, was zu einem Verlust der biologischen Vielfalt und einer erhöhten Entwaldungsrate führt sowie Fischwanderungen verhindert und die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung beeinträchtigt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Indigene Waimiri Atroari bei Planung und Bau von Überlandleitung durch ihr Territorium nicht angemessen konsultiert</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/indigene-waimiri-atroari-bei-planung-und-bau-von-ueberlandleitung-durch-ihr-territorium-nicht-angemessen-konsultiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 16:13:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonien]]></category>
		<category><![CDATA[Indigene]]></category>
		<category><![CDATA[Roraima]]></category>
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					<description><![CDATA[Bundesstaatsanwaltschaft beantragt Streichung der Umweltlizenz der Überlandleitung Tucuruì zwischen Manaus und Boa Vista, weil das indigene Volk der Waimiri Atroari nicht gemäß den Kriterien der ILO 169 konsultiert wurde. Die Arbeiten zur 721,4 Kilometern langen Überlandleitung zwischen den Bundesstaaten Amazonas und Roraima würden auf 122 Kilometern das Gebiet der Terra Indígena der Waimiri Atroari durchqueren.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Bundesstaatsanwaltschaft beantragt Streichung der Umweltlizenz der Überlandleitung Tucuruì zwischen Manaus und Boa Vista, weil das indigene Volk der Waimiri Atroari nicht gemäß den Kriterien der ILO 169 konsultiert wurde. Die Arbeiten zur 721,4 Kilometern langen Überlandleitung zwischen den Bundesstaaten Amazonas und Roraima würden auf 122 Kilometern das Gebiet der Terra Indígena der Waimiri Atroari durchqueren.</em></p>
<p>Von <a href="https://www.outro-mundo.org" target="_blank" rel="noopener">Christian Russau</a></p>
<p>Die Bundesstaatsanwaltschaft MPF hat die Bundesjustiz in Brasília aufgefordert, die Umweltgenehmigung der zwischen Manaus im Bundesstaat Amazonas und Boa Vista im Bundesstaat Roraima geplanten Überlandleitung Tucuruí zurückzuziehen, da nach Ansicht der Bundesstaatsanwaltschaft die Interessen der betroffenen Indigenen vom Volk der Waimiri Atroari nicht angemessen berücksichtigt und die Indigenen nicht angemessen konsultiert wurden. Das MPF forderte zudem die Umweltbehörde Ibama, den Bund, die Indigenenbehörde FUNAI sowie die die Leitung planende Firma Transnorte Energia auf, von jeglicher Erteilung einer Genehmigung sowie von allen das Projekt betreffenden Arbeiten solange abzusehen, bis die freie, vorherige und informierte Befragung der betroffenen Indigenen garantiert durchgeführt und eine Einigung erzielt worden sei, wie es von der durch Brasilien 2004 ratifizierten Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation ILO sowie durch die nationale Gesetzgebung vorgeschriebenen Vorgehensweisen bei indigene Völker betreffenden Infrastrukturvorhaben jedweder Art zwingend vorgeschrieben sei. Dies <a href="http://www.mpf.mp.br/am/sala-de-imprensa/noticias-am/mpf-pede-suspensao-imediata-de-licenca-concedida-pelo-ibama-para-construcao-do-linhao-de-tucurui" target="_blank" rel="noopener">berichtet das MPF auf seiner Internetseite</a>.</p>
<p>Das Ibama hatte die Umweltgenehmigung 1400/2021 erteilt, nachdem zuvor die Nationale Indianerbehörde FUNAI grünes Licht gegeben und formell erklärt hatte, dass das Umweltgenehmigungsverfahren, einschließlich des Konsultationsverfahrens, ordnungsgemäß durchgeführt worden sei. Das MPF wies jedoch auf Rechtswidrigkeiten in diesem Prozess hin, wie z.B. das Fehlen einer ordnungsgemäßen Konsultation, wie sie in der Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der indigenen Völker vorgesehen ist und durch Artikel 231 der Bundesverfassung gefordert wird. Daraufhin hatte die Indigenenvertretung der Waimiri Atroari Beschwerde beim MPF eingereicht und geeignete Maßnahmen zur sofortigen Aussetzung des Verwaltungsakts zur Erteilung der Umweltgenehmigung und die gerichtliche Löschung dieser Umweltlizenz gefordert.</p>
<p>Der Indigenenverband der Waimiri Atroari wehrte sich in seiner Beschwerde gegen das von FUNAI und Ibama vorgebrachte Argument, dass der Prozess der vorherigen Konsultation im Sinne des ILO-Übereinkommens Nummer 169 abgelaufen sei, da eben kein Konsens mit den Interessen der indigenen Gemeinschaft Waimiri Atroari erzielt worden sei, zudem seien die vorgelegten Entschädigungsvorschläge unzulänglich gewesen. Dieser Ansicht schloss sich das MPF an und forderte nunmehr die Bundesjustiz auf, die Erteilung der Umweltlizenz zurückzunehmen, da diese &#8222;unangemessen, falsch und illegal&#8220; sei.</p>
<p>Die <a href="https://g1.globo.com/rr/roraima/noticia/2020/03/09/sem-fornecimento-da-venezuela-custo-para-manter-energia-em-rr-chega-a-r-16-bilhao-em-um-ano.ghtml" target="_blank" rel="noopener">Überlandleitung Tucuruí</a> (nicht zu verwechseln mit dem Staudamm Tucuruí im Bundesstaat Pará) soll den Bundesstaat Roraima an das nationale Stromnetz anschliessen. In der Vergangenheit wurden die 177.000 per Netzanschluss verbundenen Strom-Konsument:innen in den betroffenen 15 Munizipien mit Strom aus dem Wasserkraftwerk Guri in Venezuela versorgt, seit März 2019 wurden die Stromlieferungen aus Venezuela wegen mehrere vorheriger Blackouts und wegen diplomatischer Querelen zwischen Venezuela und Brasilien eingestellt, die Stromversorgung Roraimas funktioniert derzeit über fünf Diesel betriebene Kraftwerke des Stromversorgers Roraima Energia.</p>
<p>Um diese Diesel basierte Stromproduktion mit jährlichen Kosten von acht Milliarden Reais zu umgehen, soll der Bundesstaat Roraima an das nationale Stromnetz Brasiliens angeschlossen werden, eben durch die Überlandleitung Tucuruí, die aber durch das Gebiet der Waimiri Atroari gehen würde. Die geplanten Bauarbeiten sollen drei Jahre dauern und 1,5 Milliarden Reais kosten.</p>
<p>Der <a href="https://cimi.org.br/2021/10/linhao-de-tucurui-mais-uma-mentira-contra-o-povo-waimiri-atroari/" target="_blank" rel="noopener">Indigenenmissionsrat CIMI aber argumentiert</a>, dass das Argument, den Strom nach Roraima zu bringen, weniger der Absicht geschuldet sei, dass die Konsument:innen in Roraima mit billigerem Strom versorgt werden könnten, sondern dass der Strom eher für die geplanten Bergbaukonzessionen in dem Gebiet dienen soll: &#8222;So wie damals die Militärdiktatur den Bau der Autobahn BR-174 in das Gebiet dieses Volkes rechtfertigte, als gäbe es dort [in Roraima] ein demografisches Vakuum. Damals rechtfertigte [die Militärdiktatur] gegenüber der Öffentlichkeit die Notwendigkeit, Manaus mit Boa Vista zu verbinden. Aber das Ziel war ein anderes. Die Dokumente, aus denen BR-174 hervorgegangen ist, belegen, dass die Arbeiten auf die Mineralvorkommen im Gebiet dieser Indigenen Völker abzielten. Das Hauptziel der Überlandleitung Linhão ist nicht die Energieversorgung des Bundesstaates Roraima.&#8220; CIMI erklärt weiter: &#8222;Das Ziel des Bolsonaro-Linhão ist ein dreifaches: Es geht um die Erschließung neuer Energiequellen, um den Süden des Landes zu versorgen, was ihre Territorien schädigen wird; die Ausplünderung der Bodenschätze ihres Landes; und nicht zuletzt ihre zwangsweise &#8222;Integration&#8220;, das heißt, sie ein für alle Mal auszurotten, um den multinationalen kapitalistischen Unternehmen freien Zugang zur Ausplünderung der Bodenschätze und der pflanzlichen Ressourcen zu ermöglichen.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Offener Brief: Keine Equipment-Lieferung für Bergbauaktivitäten in Indigenen Territorien in Braslilien</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/offener-brief-keine-equipment-lieferung-fuer-bergbauaktivitaeten-in-indigenen-territorien-in-braslilien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Sep 2019 12:10:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Abholzung]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonien]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Brandrodung]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserkraft]]></category>
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					<description><![CDATA[Berlin (29. August 2019): Wir haben uns mit einem offenen Brief an Siemens und Thyssen-Krupp gewandt, mit der Aufforderung sich nicht an Bergbauaktivitäten in Indigenen Territorien in Brasilien durch Equipment-Lieferungen zu beteiligen. &#8222;Wir wenden uns an Sie vor dem Hintergrund, dass uns die neuesten Entwicklungen in Brasilien äußerst beunruhigen. „Die Lunge der Welt“ in Amazonien&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Berlin (29. August 2019): Wir haben uns mit einem offenen Brief an Siemens und Thyssen-Krupp gewandt, mit der Aufforderung sich nicht an Bergbauaktivitäten in Indigenen Territorien in Brasilien durch Equipment-Lieferungen zu beteiligen.</p>



<p>&#8222;Wir wenden uns an Sie vor dem Hintergrund, dass uns die neuesten Entwicklungen in Brasilien äußerst beunruhigen. „Die Lunge der Welt“ in Amazonien brennt in nie gekanntem Ausmaß. Die illegale Brandrodung ist größtenteils menschengemacht. Großgrundbesitzer, Bergbau-Konzerne und Rinderzüchter reißen die Territorien indigener Gruppen gewaltsam an sich. Gleichzeitig wird massiv Regenwald gerodet. Um 278% stieg die Fläche des gerodeten Waldes im Juli 2019 im Vergleich zum Vorjahr. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro trägt eine große Mitverantwortung für diese Zerstörung von Umwelt und Weltklima.<br />
Bolsonaro kündigt an, die indigenen Territorien des Landes für industrielle Landwirtschaft und Bergbau freizugeben</p>



<p>Bolsonaro hat angekündigt, dass Land der Indigenen dem Agrobusiness und Bergbau zur Verfügung zu stellen. Er verkauft das als Wohltat, die den Indigenen zugutekomme. Doch in Wahrheit reißen bewaffnete Banden das Land gewaltsam an sich. Die indigenen Gemeinschaften leben in ständiger Angst vor dem nächsten brutalen Angriff auf ihr Land.<br />
„Dieses Gerede über indigene Völker ist rückwärtsgewandt und behandelt uns respektlos, unsere Geschichte, unsere Abstammung!“, protestierten 200 indigene Frauen vom Unteren Tapajós-Fluss in Amazonien in einer gemeinsamen Erklärung bereits im Januar 2019. Ihr Urteil fällt harsch aus: „Der Präsident vergleicht uns mit Tieren im Zoo, die in einem Käfig gefangen sind. Er macht absurde Aussagen über unsere Lebensweise und über unsere Wünsche als Bürgerinnen.“ Auch die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die Rechte indigener Völker, Victoria Tauli-Corpuz, forderte die Regierung Bolsonaro explizit auf, die von Brasilien unterzeichneten internationalen Abkommen einzuhalten, die den Schutz indigener Völker und ihrer Territorien gewährleisten.</p>



<p>Angesichts der massiven Bedrohung der Integrität der indigenen Territorien durch die gezielte Öffnung für den Bergbausektor und das Agrobusiness fordern wir Sie als international tätiges Unternehmen auf:<br />
• Erklären Sie öffentlich, dass Ihr Unternehmen keine Zulieferungen von Maschinen oder Dienstleistungen für den in Brasilien drohenden Bergbau in indigenen Territorien zur Verfügung stellen wird!<br />
• Stellen Sie sicher, keine Produkte zu importieren, die aus Landraub in indigenen Territorien stammen!<br />
• Bekennen Sie sich zu Menschenrechten und insbesondere zu den Rechten der Indigenen in Amazonien!</p>



<p>Die indigenen Gemeinden in Brasilien gehören zu den besten Verwaltern und Bewahrern großer Wälder und biologischer Vielfalt. Wenn ihre Rechte mit Füßen getreten werden, geht es allzu oft darum, weitere Inwertsetzungsspiralen durch klimaschädliche Abholzung in Gang zu setzen. Der Schutz indigener Landrechtsverteidiger ist daher nicht nur eine menschenrechtliche Notwendigkeit, sondern auch dringend erforderlich, um die Klimakrise zu mildern.</p>



<p>Hochachtungsvoll</p>



<p>Christian Russau, Vorstand Dachverband Kritische Aktionäre<br /> Michael Reckordt, Koordinator AK Rohstoffe<br /> Ernst-Christoph Stolper, stellvertretender Vorsitzender BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.)</p>



<p><a href="https://power-shift.de/wp-content/uploads/2019/08/2019-08-29-Kein-Equipment-Bergbau-Brasilien_Siemens.pdf">Zum offenen Brief an Siemens</a><br /></p>



<p><a href="https://power-shift.de/wp-content/uploads/2019/08/2019-08-29-Kein-Equipment-Bergbau-Brasilien_ThyssenKrupp.pdf">Zum offenen Brief an Thyssen Krupp</a></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»Belo Monte &#8211; After The flood«. Film und Gespräch mit dem Dokumentarfilmer Todd Southgate</title>
		<link>https://www.gegenstroemung.org/blog/belo-monte-after-the-flood-film-und-gespraech-mit-dem-dokumentarfilmer-todd-southgate/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Russau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 11:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belo Monte]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Staudämme]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonien]]></category>
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					<description><![CDATA[Filmvorführung in Anwesenheit des Regisseurs Todd Southgate (u.a. auch »Damocracy« (2013)): Samstag, 8. Juli 2017, 17 Uhr, Werkstatt der Kulturen »Belo Monte – After The flood« (BRA 2016, 51 min, OF Englisch) Der Kampf gegen den Bau des weltweit drittgrößten Wasserkraftwerks im Herzen des brasilianischen Amazonas ist verloren. Der Damm wurde trotz allen Widerstands gebaut,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="content">
<article id="single-post" class="post event">
<div class="entry-content">
<p>Filmvorführung in Anwesenheit des <strong>Regisseurs Todd Southgate</strong> (u.a. auch »Damocracy« (2013)):</p>
<p><strong>Samstag, 8. Juli 2017, 17 Uhr, Werkstatt der Kulturen</strong></p>
<p><a href="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-7130" src="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood-300x213.jpg" sizes="(max-width: 468px) 100vw, 468px" srcset="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood-300x213.jpg 300w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood-768x545.jpg 768w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood-1024x726.jpg 1024w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood-85x60.jpg 85w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood-56x40.jpg 56w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood-183x130.jpg 183w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood-200x142.jpg 200w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2017/06/belo-monte-after-the-flood.jpg 1100w" alt="" width="468" height="332" /></a></p>
<p><strong>»Belo Monte – After The flood« (BRA 2016, 51 min, OF Englisch)</strong></p>
<p class="western" align="justify">Der Kampf gegen den Bau des weltweit drittgrößten Wasserkraftwerks im Herzen des brasilianischen Amazonas ist verloren. Der Damm wurde trotz allen Widerstands gebaut, ein Wald geflutet und die Stromproduktion beginnt. Die Anwohner*innen am Fluss und in der Stadt Altamira, die Kleinbauern und Indigenen stehen nun vor den Scherben zerstörter Umwelt und erodierender Sozialstruktur. Und deutsche Turbinenlieferanten wie Siemens/Voith und Rückversicherer wie die Münchener Rück weisen noch immer jede Kritik an ihren Staudammgeschäften zurück.</p>
<p class="western" align="justify">Der kanadische Dokumentarfilm-Regisseur Todd Southgate lebt seit vielen Jahren in Brasilien und arbeitet mit sozialen Bewegungen, indigenen Gruppen, Initiativen und NGOs aus dem In- und Ausland zusammen und hat eine Reihe von beeindruckenden Dokumentarfilmen über die sozialen und Umweltkämpfe in Amazonien gedreht.</p>
<p class="western" align="justify"><span lang="de-DE">Die </span><span lang="zxx"><u><a href="http://umverteilen.de/lateinamerika01.html#top">AG Lateinamerika von Stiftung Umverteilen</a></u></span><span lang="de-DE"> hat 2016 das Filmprojekt »</span><span lang="zxx"><u><a href="http://www.belomonteaftertheflood.com/index_english.html">Belo Monte – After The flood</a></u></span><span lang="de-DE">« finanziell gefördert. </span><span lang="zxx"><u><a href="https://www.gegenstroemung.org/web/">GegenStrömung</a></u></span>, <span lang="zxx"><u><a href="https://www.fdcl.org/">FDCL</a></u></span>, <span lang="zxx"><u><a href="http://kritischeaktionaere.de/">Dachverband Kritische Aktionäre</a></u></span>, <span lang="zxx"><u><a href="http://www.aswnet.de/">ASW</a></u></span>, <span lang="zxx"><u><a href="http://lateinamerika-nachrichten.de/">Lateinamerika Nachrichten</a></u></span>, <span lang="zxx"><u><a href="https://urgewald.org/">urgewald</a></u></span> und <span lang="zxx"><u><a href="http://www.grueneliga.de/wasser-111.html">GRÜNE LIGA</a></u></span> freuen sich, <b>anlässlich der 30-Jahr-Feier von Stiftung Umverteilen, am 8. Juli 2017 um 17 Uhr </b>den mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm »Belo Monte – After The flood« in Anwesenheit des Regisseurs Todd Southgate in der Werkstatt der Kulturen, nähe Hermannplatz, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin, zu zeigen.</p>
<p class="western"><b>Das ganze Programm des Gartenfests »30 Jahre Stiftung Umverteilen!«, 8. Juli 2017, Werkstatt der Kulturen</b>:</p>
<p class="western">17:00 Vorfilm (gefördert von der Lateinamerika AG): Belo Monte – After The flood (OF Englisch) und Gespräch mit dem Filmemacher Todd Southgate</p>
<p class="western">18:00 Willkommensgruß und Büffet</p>
<p class="western">19:30 Livemusik von Adar</p>
<p class="western">21:00 DJane bis in die Nacht</p>
</div>
<h3 class="supporter">Veranstalter</h3>
<ul class="supporter">
<li><a title="GegenStrömung" href="http://www.gegenstroemung.org"><img decoding="async" class="supporter-logo" src="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/logo-gegenstroemung-300px-low-72x60.jpg" sizes="(max-width: 72px) 100vw, 72px" srcset="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/logo-gegenstroemung-300px-low-72x60.jpg 72w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/logo-gegenstroemung-300px-low.jpg 300w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/logo-gegenstroemung-300px-low-48x40.jpg 48w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/logo-gegenstroemung-300px-low-156x130.jpg 156w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/logo-gegenstroemung-300px-low-200x167.jpg 200w" alt="" width="72" height="60" /></a></li>
<li><a title="Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. " href="http://www.fdcl.org"><img decoding="async" class="supporter-logo" src="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/FDCL_Logo_RGB_500px-91x60.jpg" sizes="(max-width: 91px) 100vw, 91px" srcset="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/FDCL_Logo_RGB_500px-91x60.jpg 91w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/FDCL_Logo_RGB_500px-300x197.jpg 300w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/FDCL_Logo_RGB_500px-61x40.jpg 61w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/FDCL_Logo_RGB_500px-198x130.jpg 198w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/FDCL_Logo_RGB_500px-200x132.jpg 200w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/FDCL_Logo_RGB_500px.jpg 500w" alt="" width="91" height="60" /></a></li>
<li><a title="Stiftung Umverteilen" href="http://www.umverteilen.de/index.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="supporter-logo" src="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2014/01/images-123x60.jpg" sizes="auto, (max-width: 123px) 100vw, 123px" srcset="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2014/01/images-123x60.jpg 123w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2014/01/images-82x40.jpg 82w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2014/01/images.jpg 160w" alt="" width="123" height="60" /></a></li>
<li><a title="Lateinamerika Nachrichten e.V." href="http://www.lateinamerikanachrichten.de/"><img loading="lazy" decoding="async" class="supporter-logo" src="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/07/LN-logo.png1-230x60.gif" sizes="auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px" srcset="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/07/LN-logo.png1-230x60.gif 230w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/07/LN-logo.png1-300x78.gif 300w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/07/LN-logo.png1-153x40.gif 153w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/07/LN-logo.png1-200x52.gif 200w" alt="" width="230" height="60" /></a></li>
<li><a title="Bundesverband GRÜNE LIGA e.V." href="https://www.fdcl.org/event/belo-monte-after-the-flood/www.grueneliga.de"><img loading="lazy" decoding="async" class="supporter-logo" src="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/04/images3-149x60.jpg" sizes="auto, (max-width: 149px) 100vw, 149px" srcset="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/04/images3-149x60.jpg 149w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/04/images3-155x63.jpg 155w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/04/images3-99x40.jpg 99w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/04/images3.jpg 156w" alt="" width="149" height="60" /></a></li>
<li><a title="urgewald e.V." href="http://www.urgewald.org"><img loading="lazy" decoding="async" class="supporter-logo" src="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/urgewald-logo-117x60.png" sizes="auto, (max-width: 117px) 100vw, 117px" srcset="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/urgewald-logo-117x60.png 117w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/urgewald-logo-300x154.png 300w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/urgewald-logo-78x40.png 78w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/urgewald-logo-200x103.png 200w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/urgewald-logo.png 350w" alt="" width="117" height="60" /></a></li>
<li><a title="Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt " href="http://www.aswnet.de/"><img loading="lazy" decoding="async" class="supporter-logo" src="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/images-77x60.jpg" sizes="auto, (max-width: 77px) 100vw, 77px" srcset="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/images-77x60.jpg 77w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/images-52x40.jpg 52w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2013/07/images.jpg 103w" alt="" width="77" height="60" /></a></li>
<li><a title="Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V." href="http://www.kritischeaktionaere.de/"><img loading="lazy" decoding="async" class="supporter-logo" src="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/logo_kritische-aktinon{9e009e84285f804eca7493dc8c4a6bef7e81844e43bcb1306604e8ac820ea06f}C3{9e009e84285f804eca7493dc8c4a6bef7e81844e43bcb1306604e8ac820ea06f}A4re-179x60.png" sizes="auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px" srcset="https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/logo_kritische-aktinonäre-179x60.png 179w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/logo_kritische-aktinonäre-119x40.png 119w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/logo_kritische-aktinonäre-200x67.png 200w, https://www.fdcl.org/wp-content/uploads/2012/03/logo_kritische-aktinonäre.png 265w" alt="" width="179" height="60" /></a></li>
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<article class="post event">Gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des<a class="fbx-instance fbx-link" href="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1358" src="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-300x103.jpg" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" srcset="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-300x103.jpg 300w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-768x263.jpg 768w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-1024x350.jpg 1024w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-100x34.jpg 100w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-150x51.jpg 150w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-200x68.jpg 200w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-450x154.jpg 450w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-600x205.jpg 600w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c-900x308.jpg 900w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/bmz-logo_4c.jpg 1534w" alt="" width="300" height="103" /></a></p>
<p>Gefördert mit Mitteln von</p>
<p><a class="fbx-instance fbx-link" href="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-1359" src="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_-300x92.png" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" srcset="https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_-300x92.png 300w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_-768x235.png 768w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_-100x31.png 100w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_-150x46.png 150w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_-200x61.png 200w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_-450x138.png 450w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_-600x184.png 600w, https://www.gegenstroemung.org/web/wp-content/uploads/2017/03/Misereor_Logo.svg_.png 800w" alt="" width="300" height="92" /></a></p>
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