Der Mord an der Koordinatorin der Indigenenorganisation COPINH und Staudammgegnerin Berta Cáceres in der Nacht vom 2. auf den 3. März zeigt deutlich: Das Wasserkraftprojekt Agua Zarcas muss gestoppt werden! Die honduranische Firma Desarrollo Energético S.A. de C.V., die das Wasserkraftwerk baut, ist notorisch dafür bekannt, Sicherheitskräfte einzusetzen, die übermäßig brutal gegen Staudammgegner*innen vorgehen. Der Mord an Berta Cáceres ist nicht der erste, der im Zuges diese Projekts vorgefallen ist.
Wir fordern von der niederländischen Entwicklungsbank FMO und der finnischen Entwicklungsbank Finnfund: Finanzieren Sie das Projekt Agua Zarca nicht weiter! Wir forden von den Betreibern von VoithHydro, der Siemens AG und der Firma Voith: Verkaufen Sie keine Turbinen an das Agua Zarcas Projekt!
Beteiligt euch an der Online-Protestaktion von International Rivers (Link)!




![Der Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Pará. Krasses Beispiel, wie Infrastrukturvorhaben in den politischen Zentralen des Landes über die Köpfe der lokal Betroffenen vor Ort hinweg entschieden wurde. Foto: Christian Russau [2016]](https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/04/Belo_Monte_foto_christian_russau_2016-scaled-110x80.jpg)