Der geplante Staudamm São Luiz do Tapajós soll über 7,6 Kilometer Länge haben und ein Gebiet so groß wie New York überschwemmen. Die ganze Flussökologie des Tapajós Stroms würde beeinträchtigt.
Dagegen regt sich nun Widerstand. Mitglieder des indigenen Munduruku und Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben gemeinsam aus Anlass des Tags des Waldes (21. März) am Tapajós-Fluss im Herzen des brasilianischen Amazonasgebiet gegen das von der Regierung geplante Projekt protestiert. Die Meldung passt auch gut zum heutigen Weltwassertag.
#WeltWassertag




![Der Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Pará. Krasses Beispiel, wie Infrastrukturvorhaben in den politischen Zentralen des Landes über die Köpfe der lokal Betroffenen vor Ort hinweg entschieden wurde. Foto: Christian Russau [2016]](https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/04/Belo_Monte_foto_christian_russau_2016-scaled-110x80.jpg)