Unterstützt die Petition von Misereor gegen den Staudammbau am Tapajós!
Die brasilianische Regierung möchte in Nordbrasilien am Fluss Tapajós fünf Großstaudämme bauen. Von dem geplanten Großstaudamm São Luiz do Tapajós sind 80.000 Menschen in der Region betroffen. Mit dem Damm soll nicht nur Energie erzeugt werden, sondern auch der Fluss für die Binnenschifffahrt nutzbar gemacht werden. Durch den Staudamm würde nicht nur die Flussökologie massiv beeinträchtigt, sondern weitere riesige Gebiete in der brasilianischen Feuchtsavanne würden für den Ausbau der industriellen Landwirtschaft erschlossen. Auf dem Tapajós könnte Soja für den Export transportiert werden. Die Folgen wären weitere Rodungen von Regenwald und Feuchtsavanne. Helfen Sie Misereor und den brasilianischen Partnerorganisationen, indem Sie die Petition unterstützen:




![Der Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Pará. Krasses Beispiel, wie Infrastrukturvorhaben in den politischen Zentralen des Landes über die Köpfe der lokal Betroffenen vor Ort hinweg entschieden wurde. Foto: Christian Russau [2016]](https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/04/Belo_Monte_foto_christian_russau_2016-scaled-110x80.jpg)