Obwohl Wasserkraft neben Wind- und Solarenergie als wichtige und nachhaltige Stromquelle angesehen wird, mehren sich Berichte über Produktionseinschränkungen von Wasserkraftwerken als Folge von Dürren. Es stellt sich deshalb die Frage, wie zuverlässig Wasserkraft angesichts des fortschreitenden Klimawandels ist. Selbst die Behauptung der Wasserkraftindustrie, dass Staudämme „saubere“ Energie erzeugen, trifft nur sehr eingeschränkt zu, denn viele der Stauseen setzen erhebliche Mengen an Methan frei und beschleunigen deshalb die globale Erwärmung. Bedeutet dies das Ende der Wasserkraft?
Der renommierte Autor und Journalist Jacques Lesli hat für die online-Zeitschrift für Naturschutz E360, die von der Yale University herausgegeben wird, einen umfangreichen Hintergrundartikel geschrieben, den wir hier verlinken wollen.





![Der Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Pará. Krasses Beispiel, wie Infrastrukturvorhaben in den politischen Zentralen des Landes über die Köpfe der lokal Betroffenen vor Ort hinweg entschieden wurde. Foto: Christian Russau [2016]](https://www.gegenstroemung.org/wp-content/uploads/2023/04/Belo_Monte_foto_christian_russau_2016-scaled-110x80.jpg)