Der Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Pará. Krasses Beispiel, wie Infrastrukturvorhaben in den politischen Zentralen des Landes über die Köpfe der lokal Betroffenen vor Ort hinweg entschieden wurde. Foto: Christian Russau [2016]

Belo Monte: zehn Jahre Betrieb, mehr als ein Jahrzehnt an Schäden ohne Wiedergutmachung

Seit 2016 ist der 11-GW-Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Amazonien in Betrieb. Die auf die lokale Bevölkerung vor Ort – Indigene, Flussanwohner:innen, Kleinfischer:innen und Kleinbäuer:innen – bereits zu Baubeginn von Kritiker:innen befürchteten negativen Folgen haben sich leider im Großen und Ganzen bewahrheitet. Doch die Lokalbevölkerung, die eben nicht von dem Milliardenprojekt profitiert, sondern unter…