Staudamm Belo Monte: Wegen Dürre nur eine Turbine in Betrieb und Fische sterben wegen erhöhter Wassertemperatur

Die diesjährige Trockenzeit in Amazonien legt die Fehlkalkulationen beim Bau des 11-GW-Staudamms Belo Monte am Xingu-Fluss im amazonischen Bundesstaat Pará schonungslos bloß. Von Christian Russau Kritiker:innen des 11-GW-Staudamms Belo Monte am Xingu-Fluss im amazonischen Bundesstaat Pará hatten seit 2011 mit Nachdruck davor gewarnt, dass der Bau des Staudamms nicht nur zu massiven sozialen und ökologischen…

Nordostbrasilianischer Stausee Sobradinho bei nur 2,71 Prozent seiner Füllkapazität

Der Nordosten Brasilien leidet seit Jahren unter einer schweren Dürre. Das hat – neben den massiven, gravierenden Problemen, denen sich die Bevölkerung gegenübersieht – aber auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Energieversorgung mit Strom, denn in Brasilien wird noch immer 79 Prozent der Elektrizität mittels Wasserkraft erzeugt. Neueste Daten aus Brasiliens Nordosten zeichnen ein düsteres Bild.…

Staudamm Sobradinho speichert wegen anhaltender Dürre mehr Wasser und bedroht so die Wasserversorgung der Flussanwohner

Von Christian Russau Brasiliens Nordosten leidet unter der seit Jahrzehnten schärfsten Dürre. Der Rio São Francisco führt immer weniger Wasser, so dass die Betreiber des Staudamm Sobradinhos mehr und mehr des verbliebenen Wassers im Stausee zurückhalten. Dies bedroht aber zunehmend die Wasserversorgung der flussabwärts lebenden Flussanwohner, wie die Tageszeitung O Globo berichtet. Wo wie in…