Bilder der Protestaktionen in Heidenheim und Berlin

 

Am 20.6.2012 fanden Protestaktionen gegen den brasilianischsen Belo Monte-Staudamm statt. In Berlin waren wir mit ca. 70 Menschen vor der Brasilianischen Botschaft präsent, während in Heidenheim ca. 20 Menschen protestierten und an Voith Hydro einen Offenen Brief übergaben. Anschließend gab es ein einstündiges Gespräch mit dem Geschäftsführer von Voith Hydro.

Symbolbild frei fliessender Flüsse. Foto: Verena Glass

Lehrstück politischen Protests der Basis: Indigene Munduruku blockieren den Eingang zur COP30 – und erhalten von der brasilianischen Regierung die Zusage auf FPIC

Es ist ein Lehrstück politischen Protests der Basis: Dutzende Indigene Munduruku blockierten am vergangenen Freitag in den Morgenstunden für mehrere Stunden den Eingang zur COP30 – und erhalten nun von der brasilianischen Regierung die Zusage auf freie, vorherige und informierte Konsultation (FPIC) für alle sie am Tapajós-Fluss betreffenden Projekte. Ein wichtiger Erfolg für die Munduruku!…

Der Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Pará. Krasses Beispiel, wie Infrastrukturvorhaben in den politischen Zentralen des Landes über die Köpfe der lokal Betroffenen vor Ort hinweg entschieden wurde. Foto: Christian Russau [2016]

Indigene Munduruku protestieren gegen Gefährdungen durch das Wasserkraftwerk Colider am Teles-Pires-Fluss

Foto oben: Staudamm Belo Monte. Foto: christian russau 306 MW-Wasserkraftwerk am Teles-Pires-Fluss weist laut Betreiberfirma gravierende Sicherheitsmängel an den Abflüssen des Staudamms auf. Auch um Belo Monte gibt es neuen Streit. Von Christian Russau Die Vereinigung Dace, die die Munduruku-Gemeinden am Unterlauf des Flusses Teles Pires vertritt, veröffentlichte am vergangenen Montag laut Medienberichten eine öffentliche…

Symbolbild freifliessender Flüsse, Foto: Verena Glass

Umweltfolgenstudie für geplantes Wasserkraftwerk „Bem Querer“ in Amazonien ohne Folgenabschätzung für betroffene Yanomami

Umweltfolgenstudie der dem brasilianischen Bergbau- und Energieministerium direkt unterstellten Staatsfirma für Energieforschung EPE (Empresa de Pesquisa Energética) für das Wasserkraftwerk Bem Querer im brasilianischen Bundesstaat Roraima erfolgt ohne die vorgeschriebene Analyse der Folgenabschätzung für betroffene indigene Völker wie die Yanomami. Von Christian Russau Die dem brasilianischen Bergbau- und Energieministerium direkt unterstellte Staatsfirma für Energieforschung EPE…

Symbolbild freifliessender Flüsse, Foto: Verena Glass

Indigene protestieren gegen den Bau sogenannter „kleiner“ Wasserkraftwerke am Rio das Mortes

Indigene Völker aus dem zentralbrasilianischen Bundesstaat Mato Grosso hatten vergangene Woche an einer von der Bundesstaatsanwaltschaft organisierten öffentlichen Anhörung teilgenommen, die in der Gemeinde Barra do Garças – westlich der brasilianischen Bundeshauptstadt Brasília und östlich der Hauptstadt Cuiabá gelegen – veranstaltet wurde. Ziel der Anhörung war es laut der Bundesstaatsanwaltschaft war es, die indigenen Völker…

Symbolbild frei fliessender Flüsse. Foto: Verena Glass

Neue Studie: Geplanter Staudamm Bem Querer am Rio Branco in Roraima „eines der ineffektivsten“ Wasserkraftwerke

Von Christian Russau Im nordbrasilianischen Bundesstaat Roraima wird seit dem Jahr 2007 der Bau eines Staudamms am größten Fluss des Bundesstaates, Rio Branco, geplant. das 650-MW-Wasserkraftwerk Bem Querer. Dieses würde samt Staureservoir einen 130 Kilometer langen und 519 Quadratkilometer großen See im Rio Branco bilden. Zum Vergleich: der Stausee von Belo Monte am Xingu-Fluss umfasst…

Munich RE: GegenStrömung befragt Rückversicherer zu Wasserkraft

Am 25.04.2024 besuchte GegenStrömung die Aktionärsversammlung der Rückversicherungsgesellschaft Munich Re in München. Angesichts der Verwicklung des Konzerns in katastrophale Staudammprojekte, sowohl Wasserkraftanlagen als auch Tailings Dämme im Bergbau, befragten wir den Vorstand zur aktuellen Bewertung von Staudämmen und zum Umgang mit den Betroffenen dieser bereits umgesetzten Projekte. Die Antworten fielen größtenteils schwammig aus. Die Frage…

Symbolbild freifliessender Flüsse, Foto: Verena Glass

Proteste traditioneller Gemeinschaften gegen binationales Wasserkraft- und Wasserstraßenprojekt am Rio Madeira zwischen Brasilien und Bolivien

Foto: Symbolbild frei fließende Flüsse. Foto: Verena Glass Im November 2016 unterzeichneten Brasilien und Bolivien im Rahmen eines Abkommens zwischen den teilstaatlichen Unternehmen Eletrobras, ENDE und CAF ein Abkommen über die erste Phase des binationalen Wasserkraftprojekts im Rio Madeira an der Grenze von Bolivien und Brasilien. Dort soll der rechte Amazonas-Zufluss mit seinen Weißwassermengen künftig…