Nach Whanganui-Fluss in Neuseeland nun auch der Ganges in Uttarakhand in Indien als juristische Person anerkannt

Der Oberste Gerichtshof des indischen Bundesstaats Uttarakhand, der Uttarakhand High Court, sprach am Montag dem Ganges-Fluss als erstem Fluss das juristische Recht einer eigenen Person zu. In dem Aufsehen erregenden Urteil argumentierte der Gerichtshof, dass ein solcher Schritt dringend notwendig sei. „Der Ganges muss für die kommenden Generationen geschützt werden“, so der Gerichtshof. Der Gerichtshof…

Offener Brief gegen die Zerstörung von Kulturgütern in Hasankeyf

Am 9. März haben verschiedene Organisationen – darunter GegenStrömung – einen offenen Brief an die Baufirmen ER-BU Insaat (Türkei) und Bresser-Eurasia (Niederlande) geschickt. Die Koalition verlangt von den Firmen, die Bauarbeiten zur Verlegung des Zeynal Bey Mausoleums in Hasankeyf zu stoppen. Das 1474 erbaute Mausoleum gilt als eines der wichtigsten Kulturschätze der ostanatolischen Stadt Hasankeyf…

Kritik auf der Jahreshauptversammlung von Siemens

Am 1. Februar war GegenStrömung gemeinsam mit den Vertreter*innen von Indigener und Volksrat von Honduras (COPINH), dem Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, dem Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit (Öku-Büro München) und Western Sahara Ressource Watch (WSRW) auf der Jahreshauptversammlung der Siemens AG. Vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre mit Rederecht ausgestattet, konnten…

Pressemitteilung: “Rivers for Life: Staudammkonflikte weltweit” auf dem Flussfilmfest Berlin 2017

Pressemitteilung von GRÜNE LIGA, GegenStrömung und ASW Datum: 19.01.2017 “Rivers for Life: Staudammkonflikte weltweit” auf dem Abschlussabend des Flussfilmfest Berlin 2017 Sonntag, 22. Januar 2017 im Kino Moviemento, Kreuzberg Der Abschlussabend des dreitägigen Flussfilmfests Berlin widmet sich am Sonntag, dem 22. Januar 2017 im Kino Moviemento den ökologischen und sozialen Folgen von Megastaudämmen. Im Zentrum…

Bergbau und Wasserkraft

Energiegewinnung für den Rohstoffabbau – zwei problematische Sektoren treffen aufeinander Zwei Beispiele aus Chile und Peru Befürworter*innen feiern Wasserkraft gerne als „erneuerbare Energie“, doch für Menschen und Umwelt birgt diese Energiequelle hauptsächlich negative Folgen: Flüsse werden umgeleitet, Täler überfutet, Wälder für Stromtrassen gerodet, Menschen werden zwangsumgesiedelt, Proteste gegen Wasserkraftwerkprojekte häufg gewaltsam unterdrückt. Der produzierte Strom…

Der Tapajós ist weiter in Gefahr

Vor kurzem haben wir berichtet, dass das  geplante Wasserkraftwerk São Luis do Tapajós vorerst nicht gebaut wird. Die brasiliansiche Umweltbehörde IBAMA und die Behörde zum Schutz der Indigenen FUNAI haben die Baugenehmigung – vorerst – blockiert: Durch den Bau des Kraftwerks würden die Territorien der indigenen Munduruku und  Naturschutzgebiete in Mitleidenschaft gezogen. Diese Entscheidung war…

Ist Wasserkraft Klimaneutral?

Der Bayrische Rundfunk hat dazu einen kleinen Film gemacht, der die Fakten gut darstellt. Aber selbst wenn Wasserkraft in klimatisch gemäßigten Zonen nicht so klimaschädlich ist, wie in (sub)tropischen Klimazonen: Klimaneutral ist sie nicht; abgesehen von den zahlreichen anderen Umweltproblemen, die mit ihr einhergehen. Link zum Film auf der Seite des Bayrischen Rundfunks

Veranstaltung: Wasserkraft in Brasilien

Wasserkraft in Brasilien: „Erneuerbare Energie“ – mit tödlichen Folgen Wasserkraft gilt als erneuerbare Energie – doch die Er­fahrung zeigt, dass sie schreckliche Folgen hat: Tausende Menschen – oft Indigene – müssen für gro­ße Was­ser­kraftwerke vertrieben werden, große Na­turflächen werden über­flutet, dazu gesellen sich zahlreiche an­de­re negative Sozial- und Umwelt­folgen. Der von Wasserkaftwerken erzeugte Strom dient…

Ex-Vizeminister in Honduras wegen Agua Zarca verhaftet

Darío Roberto Cardona Valle, ehemaliger Vizeminister des Sekretariats für Umwelt und Natürliche Ressourcen (SERNA) von Honduras, ist am Montag in Haft genommen worden. Ihm wird vorgeworfen, die Lizenz für das umstrittene Wasserkraftwerkprojekt Agua Zarca illegal und eigenmächtig von 14,4 Megawatt Kapazität auf 21,7 Megawatt erhöht zu haben. Da gegen ihn bereits in einem Korruptionsfall ermittelt…