Wasserkraft und Klima

Bei der Stromerzeugung aus Wasserkraft werden keine fossilen Brennstoffe verbrannt, sondern die Energie des fließenden Wassers wird genutzt.

Dies scheint auf den ersten Blick eine saubere Sache zu sein. Wasserkraft gilt deshalb als regenerative oder erneuerbare Energie. Befürworter*innen der Wasserkraft stellen diese Technologie als sinnvolle Alternative zur Verstromung fossiler Energieträger und als Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen dar.

Doch Talsperren und Laufwasserkaftwerke sind immer schwere Eingriffe in die Ökologie eines Fließgewässers. Da dem Wasser die natürliche Energie entzogen wird, ist auch sie eine extraktiven Energie. Unter anderem aus diesen Grund ist die Wasserkraft auch nicht klimaneutral, selbst wenn der Wasserkreislauf auf natürlichem Wege funktioniert.

Welchen Einfluss hat die Wasserkraft auf das Klima?

1. Treibhausgasemissionen aus der Wasserkraft – Wasserkraftwerke führen zu veränderten Verrottungsprozessen im Wasser, bei denen mehr Treibhausgase entstehen können.

2. Durch ihren negativen Einfluss auf Biodiversität und Frei Fließende Flüsse stört die Wasserkraft Ökosysteme, die bedeutsame Kohlenstoffspeicher und andere Funktionen für die Abmilderung des menschengemachten Klimawandels haben.

Zudem stellen Wasserkraftwerke keine sinnvolle Anpassung an den Klimawandel dar: Durch den Klimawandel sind stark veränderte Niederschlagsmuster zu erwarten. Wasserkraftwerke werden entweder durch Dürren unrentabel oder bei Flutereignissen zu Risikofaktoren. Diese können für Länder, die stark von der Wasserkraft abhängen, zu dramatischen Problemen führen.

Weitere Informationen:

FactSheet Wasserkraft und Klimawandel – Auslaufmodell in der Klimakrise. Angesichts der Herausforderungen der globalen Erderwärmung bietet die Wasserkraft keine angemessene Antwort (4 Seiten, 549 KB)

Broschüre Wasserkraft und Klimawandel – Eine problematische Beziehung (32 Seiten, 1,7 MB)

Broschüre Die gefährdeten Quellflüsse des Amazonas – Risiko für das Weltklima. Wie Staudämme, Bergbau und Agrarindustrie das Weltklima bedrohen (32 Seiten, 3,5 MB)

 

 

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